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Sechs europäische Länder : Smartphone-Bank N26 expandiert

  • Aktualisiert am

Das Bankkonto von N26 ist immer auf dem Smartphone mit dabei. Bild: obs

1,5 Millionen Kunden in bald 24 europäischen Ländern: Die Smartphone-Bank N26 hat sich sich zu einer echten Konkurrenz für etablierte Banken entwickelt. Jetzt sollen neue Märkte erobert werden.

          Die Berliner Smartphone-Bank N26 baut ihre Präsenz in Europa weiter aus. Ab Mittwoch würden erstmals in Dänemark, Norwegen, Polen und Schweden Euro-denominierte N26-Konten angeboten, kündigte der fürs internationale Geschäft zuständige Manager Alex Weber an. In ein paar Wochen kämen auch noch Island und Liechtenstein hinzu. Der Eintritt in die sechs neuen Länder sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer paneuropäischem Bank.

          Laut Weber haben sich in den Ländern bisher ungefähr 10.000 Menschen auf Wartelisten eingetragen, von denen rund 95 Prozent auch Interesse an Euro-Produkten bekundeten. „Es geht primär um Kunden, wie gern reisen und die viel mit Leuten im Euro-Raum zu tun haben“, sagte Weber. Das finanzielle Risiko halte sich in Grenzen: „Mit den ersten Kunden ist das Projekt sofort rentabel.“ Firmenchef Valentin Stalf hat das Ziel ausgegeben, ab dem zweiten Quartal 2019 trotz des Expansionskurses schwarze Zahlen zu schreiben.

          N26 ist 2015 an den Start gegangen und zählt mittlerweile 1,5 Millionen Kunden in bald 24 europäischen Ländern. Erst kürzlich kam Großbritannien hinzu, wo die Testphase zeitnah beendet werden soll. „In wenigen Wochen wird unser lokales Produkt für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich gemacht.“ Im kommenden Jahr wollen die Berliner ihre Dienste dann auch in Amerika anbieten. Zudem nehmen sie die Schweiz ins Visier. „Ich bin überzeugt, dass wir im Laufe des nächsten Jahres in der Schweiz verfügbar sind“, sagte Weber.

          Zu den Investoren von N26 zählen der Münchner Versicherungsriese Allianz und der chinesische Internetkonzern Tencent.

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