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Twitter-Account : Trump-Fiasko soll kein zweites Mal passieren

  • Aktualisiert am

Donald Trumps Twitter-Account war für elf Minuten abgeschaltet. Bild: AP

Ein scheidender Twitter-Mitarbeiter hatte an seinem letzten Tag kurzzeitig den Account von Donald Trump abgeschaltet. Damit das nicht ein zweites Mal passiert, hat Twitter nun Konsequenzen angekündigt.

          Die elfminütige Zwangsabwesenheit von Donald Trump auf Twitter hat für gemischte Reaktionen gesorgt. Während die einen den Mitarbeiter, der an seinem letzten Tag den Account des amerikanischen Präsidenten abschaltete, für seine Aktion feierten, wurden auch Stimmen laut, die Bedenken über die Sicherheitsmaßnahmen von Twitter äußerten. Dass ein einfacher Mitarbeiter die Macht hat, einen der mächtigsten Männer der Welt stumm zu schalten - das ist schon allerhand. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Twitter für Trump das Sprachrohr schlechthin ist, um ungefiltert mit der Welt zu kommunizieren.

          Wie die „New York Times“ berichtet, soll das Unternehmen unmittelbar nach der Abschalt-Aktion Chaos ausgebrochen sein. Keiner habe gewusst, was passiert sei, so die Zeitung in Berufung auf interne Quellen. So kam es auch zu der ersten Fehleinschätzung, dass es ein Versehen gewesen sei - was Twitter auch öffentlich, um völlige Transparenz bemüht, in einem Tweet mitteilte. Erst nach weiteren Untersuchungen wurde klar, dass ein scheidender Mitarbeiter mit einem Zeitvertrag für die Sache verantwortlich war.

          Am späten Donnerstagabend hätten sich Twitter-Mitarbeiter untereinander ausgetauscht. Hunderte haben offensichtlich Zugang zu den „Very Important Tweeters“ wie Donald Trump. Das bedeutet, dass sie Accounts deaktivieren können. Am späten Freitagabend teilte das Unternehmen schließlich in einem Tweet mit, dass man neue Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hätte um solch einen Vorfall künftig zu verhindern. Allerdings sei man nicht der Lage, alle Details zu nennen.

          Schon in der Vergangenheit gab es bei Twitter Sicherheitsbedenken aufgrund des einfachen Zugangs zu den Accounts. Offensichtlich konnte der Mitarbeiter Trumps Account abschalten, ohne dass ein Zweiter diese Aktion bestätigen musste. Laut „New York Times“ hatte es bei Twitter dazu schon Diskussionen geben, die jedoch nicht weiter verfolgt wurden.

          Trump selbst sah in der Aufregung um seine ungewollte Auszeit eine Bestätigung darin, welche Auswirkungen seine Tweets haben.

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