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Bilder-Plattform : Instagram hat jetzt eine Milliarde Nutzer

  • Aktualisiert am

Kevin Systrom stellt die neuen Video-Funktionen vor. Bild: AP

Erst vor acht Jahren gestartet, nutzen Instagram jetzt mehr als eine Milliarde Menschen. Das nächste Ziel: Youtube Konkurrenz machen.

          Der Bilderdienst Instagram hat die Marke von einer Milliarde aktiver Nutzer geknackt und macht künftig dem Portal Youtube harte Konkurrenz. „Wir haben nun eine Gemeinschaft von einer Milliarde Nutzern“, sagte der Chef des Online-Netzwerks, Kevin Systrom, am Mittwoch bei einer Veranstaltung in San Francisco. Mit dem 2010 gestarteten Internetdienst können Bilder und kurze Videos geteilt werden.

          Instagram war 2012 für 715 Millionen Dollar von Facebook gekauft worden und treibt seitdem den Umsatz des Internetkonzerns an. Mit seiner Milliarde monatlich aktiver Nutzer ist der Bilderdienst nun das vierte zu Facebook gehörende Angebot, das die Milliardenmarke geknackt hat: Neben Facebook selbst sind das der Dienst Whatsapp und der Messenger von Facebook. Instagram ist es vor allem gelungen, eine junge Nutzerschaft anzuziehen, was Facebook zunehmend Probleme macht.

          Systrom kündigte in San Francisco zudem an, dass Nutzer in dem Dienst bald Videos mit einer Länge von bis zu einer Stunde teilen können. Die IGTV-Plattform (Instagram Television) werde eine eigene Smartphone-App haben oder könne direkt auf Instagram genutzt werden, verkündete der Firmenchef. „Die Art und Weise, wie wir Videos schauen, verändert sich“, sagte er. Künftig könne jeder Nutzer eigene Videos hochladen und auch einen Kanal erstellen – damit macht Instagram dem Portal Youtube Konkurrenz.

          Die Plattform soll auf Hochkant-Videos spezialisiert sein – „so wie Menschen ihre Telefone natürlicherweise halten“. Wenn man die App öffnet, sollen die Videos automatisch starten. Bislang sind Videos auf Instagram auf eine Minute begrenzt. Zu Beginn soll es keine Werbung geben, noch werde Instagram für Inhalte bezahlen, sagte Systrom. Das könne sich aber in Zukunft ändern. Auch der Mutterkonzern arbeitet an einem Videoportal, Facebook Watch, das mit Youtube konkurrieren soll.

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