http://www.faz.net/-gqe-94009

Börsen-Schwergewichte : Jetzt sogar wertvoller als Facebook

  • Aktualisiert am

Tänzer unterhalb eines Tencent-Logos. Bild: Reuters

Es betreibt verschiedene Webportale, einen Mitteilungsdienst und ein Bezahlsystem: Tencent ist als erster Technikkonzern aus Fernost an der Börse wertvoller als 500 Milliarden Dollar.

          Der chinesische Internetkonzern Tencent ist an der Börse erstmals mehr wert als Facebook. Am Dienstag trieb der Anstieg des Aktienkurses die Marktkapitalisierung in Hongkong auf den neuen Höchststand von mehr als 522 Milliarden Dollar.

          Tencent ist damit das erste asiatische Unternehmen, das die Marke von einer halben Billion Dollar knacken konnte. Das weltgrößte soziale Netzwerk aus dem Silicon Valley kam zuletzt auf ungefähr 519 Milliarden Dollar.

          Tencent ist vor allem in Asien bekannt und betreibt unter anderem ein Facebook-Pendant, verschiedene Webportale, den Messenger-Dienst WeChat und hat ein eigenes Online-Bezahlsystem entwickelt. Zuletzt überraschte der Konzern im abgelaufenen Quartal mit einem Umsatzsprung von 61 Prozent auf umgerechnet 8,3 Milliarden Euro.

          Tencent ist wie der andere chinesische Technik-Konzern Alibaba vor allem in Südostasien präsent. Vergangenes Jahr sorgte der Konzern für Schlagzeilen, als er für 8,6 Milliarden Dollar das finnische Spiele-Unternehmen Supercell kaufte. Seither zielt Tencent darauf ab, beliebte Romane über seine E-Book-Plattform „China Literature“ zu veröffentlichen und dann wiederum für Videospiele zu adaptieren.

          In den nächsten Jahren will das Unternehmen aus Shenzhen rund 1,5 Milliarden Dollar für neue kreative Inhalte ausgeben. Zugleich plant Tencent, im kommenden Jahr 2018 erstmals sein Online-Bezahlsystem im Ausland - in Malaysia - anzubieten.

          Topmeldungen

          USS „John S. McCain“ : Kommando Untergang

          Gleich zweimal havarierten im vergangenen Sommer amerikanische Kriegsschiffe im Pazifik - Siebzehn Seeleute starben. Jetzt hat die Navy einen Untersuchungsbericht vorgelegt: Was an Bord geschah, war abenteuerlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.