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Bundesnetzagentur warnt : Auf dem Land sind viele Haushalte nicht an die Zukunft angeschlossen

  • Aktualisiert am

Baustelle in Dresden - Deutschland soll flächendeckend ans schnelle Internet angebunden werden. Bild: dpa

Schnelles Internet ist wichtig, nur so lassen sich die wachsenden Datenmengen transportieren. Fachleute mahnen nun: „Wir dürfen die Chancen der Digitalisierung nicht verstreichen lassen.“ Das ist besonders für einen Bereich ein Problem.

          Die Bundesnetzagentur drängt zum Ausbau des schnellen Internets und will im kommenden Jahr die dafür notwendige Infrastruktur bereitstellen. „Damit die nächste Mobilfunkgeneration 5G möglichst schnell ankommt bei den Menschen, streben wir für 2018 die Bereitstellung der erforderlichen Frequenzen an“, sagte der Präsident der Regulierungsbehörde, Jochen Homann, an diesem Montag.

          Vor allem die Versorgung in den ländlichen Regionen sei noch unzureichend. So hätten nur 36 Prozent der Haushalte Zugang zu Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). In Städten könnten bereits 90 Prozent der Haushalte darauf zurückgreifen. „Wir dürfen weitere Investitionen nicht in die ferne Zukunft verschieben und so die Chancen der Digitalisierung verstreichen lassen“, betonte Homann. Verbraucher fragten zudem immer häufiger nach Anschlüssen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s.

          Union und SPD hatten sich in der vergangenen Wahlperiode zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2018 überall in Deutschland Breitbandanschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s zur Verfügung zu stellen. Bislang sind damit laut Homann insgesamt nur rund 77 Prozent der Haushalte versorgt.

          Einer der Gründe dafür ist, dass die Deutsche Telekom, Marktführer bei Internet-Anschlüssen, ihr altes Kupfer-Telefonnetz so lange wie möglich weiternutzen und keine Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser verlegen will. Jedoch sind nur diese in der Lage, die mittlerweile anfallenden großen Datenmengen zu transportieren.

          Quelle: ala./Reuters

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