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Kryptowährung : EU führt strengere Regeln für den Bitcoin-Handel ein

  • Aktualisiert am

Sagenhafte Wertsteigerung: Bitcoins haben um 1700 Prozent zugelegt. Bild: AFP

Der Wert eines Bitcoins ist seit Jahresbeginn um 1700 Prozent gestiegen. Der EU ist das nicht geheuer – sie hat sich nun auf strengere Regeln für Bitcoin-Plattformen geeinigt.

          Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete haben sich am Freitag auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollten Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden, teilte die EU mit. Die Vereinbarung ist Teil eines größeren Pakets von Maßnahmen gegen Finanzverbrechen und Steuerhinterziehung. Es werde mehr Transparenz schaffen, Geldwäsche erschweren und die Terrorfinanzierung unterbinden, sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova.

          Gegenwärtig explodiert der Bitcoin-Markt. Der Preis der virtuellen Währung stieg seit Jahresbeginn um 1700 Prozent. Kritiker warnen vor einer Blase, die bald spektakulär platzen könnte.

          Blase oder Neue Welt? Was hinter Bitcoins steckt, erfahren Sie hier bei F.A.Z. Plus.

          Mit den jetzt vereinbarten Maßnahmen werden anonyme Transaktionen auf Handelsplattformen für virtuelle Währungen ebenso untersagt wie Transaktionen mit Pre-paid-Karten. Letztere könnten Ermittlern zufolge von Extremisten genutzt werden, um Anschläge zu finanzieren. Die neuen Regeln müssen allerdings noch formell von den EU-Staaten und dem EU-Parlament angenommen und dann binnen 18 Monaten in nationales Recht umgesetzt werden.

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