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KI-Forschung : Merkel warnt vor „Brain Drain“

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Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch bei einem Besuch einer Forschungseinrichtung für Gesundheit in Porto, Portugal. Bild: AFP

Kanzlerin Merkel ist zu Besuch in Portugal, denkt aber trotzdem an Zuhause: Sie will Forscher im Bereich der Künstlichen Intelligenz davon abhalten, aus Deutschland abzuwandern.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel will Forscher im Bereich der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz stärker in Deutschland halten. „Da müssen wir vielleicht an mancher Stelle unsere Flexibilitäten erhöhen, um einfach auch wettbewerbsfähig zu sein“, sagte Merkel am Mittwoch in einer Diskussionsrunde mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Antonio Costa und Studenten an der Universität Porto.

          „Nur zu sagen: ’Ach, bei uns ist es eigentlich schöner und wir sind netter’ wird da nicht reichen.“ Es gebe in Deutschland einen großen „Brain drain“ bei Forschern im Bereich der Künstlichen Intelligenz, selbst wenn diese zehnmal so viel verdienten wie andere Arbeitnehmer.

          Der deutsche Industrieverband BDI hatte zuletzt von der Bundesregierung ein höheres Tempo bei dem Thema gefordert. Mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verabredete Merkel die Gründung eines bilateralen Zentrums für Künstliche Intelligenz.

          Merkel begrüßte zudem den Vorschlag der EU-Kommission, die Mittel für das Forschungsprogramm „Horizon 2020“ im kommenden EU-Haushalt deutlich zu erhöhen.

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