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Oliver Schmidt : Volkswagen kündigt wohl verurteiltem Manager

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Das Foto ging um die Welt: Oliver Schmidt im Arrest im Januar 2017 Bild: AP

Gerade hat ein amerikanisches Gericht Oliver Schmidt wegen des Dieselskandals zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nun folgt für den deutschen Ingenieur offenbar die nächste schlechte Nachricht.

          Ein amerikanisches Gericht hat den Volkswagen-Manager Oliver Schmidt gerade zu einer sieben Jahren langen Haftstrafe verurteilt. Nun kommt offenbar die nächste Wendung in dem Fall: Sein Arbeitgeber, der größte Autohersteller der Welt, wird ihn entlassen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

          Demnach bereitet das Unternehmen vor, dem 48 Jahre alten Angestellten die Kündigung zuzustellen. Rechtlich geht das dem Bericht zufolge, weil Schmidt schuldig gesprochen worden ist und sich infolgedessen strafbar gemacht hat. Volkswagen habe eine entsprechende Anfrage der Zeitung nicht kommentieren wollen und auf Persönlichkeitsrechte verwiesen. Schmidt werde, heißt es in dem Bericht weiter, durch seine Entlassung auch seinen Anspruch auf Betriebsrente verlieren.

          Ein Gericht in Detroit verurteilte den deutschen Ingenieur zu einer langen Freiheitsstrafe, weil er geholfen hatte, den Dieselskandal zu vertuschen. Außerdem ordnete es eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Euro an.

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