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Diesel-Fahrverbote : Umweltbundesamt für hell- und dunkelblaue Plaketten

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Schon im Herbst 2016 forderte Greenpeace in Stuttgart solche blauen Plaketten. Bild: dpa

Eine gestaffelte Lösung für mögliche gestaffelte Fahrverbote: So stellt das Umweltbundesamt sich die Diesel-Zukunft vor.

          Das Umweltbundesamt bringt eine gestaffelte Lösung für Fahrverbote von Diesel-Autos in Städten ins Spiel. Dafür müsse der Bund zwei unterschiedliche Plaketten einführen, sagte die Präsidentin des Amtes, Maria Krautzberger, der „Süddeutschen Zeitung“. „Damit hätten die Städte eine Möglichkeit, auf ihre jeweilige lokale Belastung zu reagieren.“

          So könnten nachgerüstete Euro-5-Diesel und bereits zugelassene Autos der Euro-6-Norm eine hellblaue Plakette bekommen. Diesel mit den neuen Abgasstufen Euro 6d-TEMP oder Euro 6d, die einen deutlich geringeren Stickoxid-Ausstoß hätten, könnten eine dunkelblaue Plakette erhalten.

          Das Bundesverwaltungsgericht hatte in der vergangenen Woche den Weg für Fahrverbote für Millionen von Diesel-Autos in deutschen Städten frei gemacht. Die Richter rügten zudem, dass es derzeit keine bundeseinheitlichen Regelungen wie etwa eine Plakette gebe, mit denen die Städte arbeiten könnten. Die Bundesregierung kündigte an, zügig über eine blaue Plakette für saubere Autos beraten zu wollen. Das Verkehrsministerium ist gegen eine solche Maßnahme.

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