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Autohandel : Auch VW will Umstiegsprämie für alte Diesel zahlen

  • Aktualisiert am

Ältere Diesel können nicht nachgerüstet werden. Bild: dpa

Nach BMW, Daimler, Ford und Toyota will jetzt auch Volkswagen Fahrern von älteren Diesel einen Rabatt zahlen, wenn sie ein neues Auto kaufen. Wieviel ist aber unklar.

          Volkswagen hat nach dem Dieselgipfel bekräftigt, eine „Umstiegsprämie“ für alte Dieselfahrzeuge anbieten zu wollen. Sie soll für Diesel mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 gelten, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Die Prämie werde derzeit von den einzelnen Konzernmarken wie Volkswagen Pkw, Audi , Skoda und Porsche ausgearbeitet und zeitnah angeboten. Einzelheiten - etwa zur Höhe der Prämie - wurden allerdings zunächst nicht genannt.

          „Mit der Umstiegsprämie bieten wir unseren Kunden einen starken Anreiz, auf ein modernes und umweltfreundlicheres Fahrzeug mit Verbrennungsmotor oder mit einer alternativen Antriebstechnologie umzusteigen“, erklärte Konzernchef Matthias Müller. Die Prämie solle zu „schnellen, messbaren und nachhaltigen Effekten“ führen, um den Stickoxid-Ausstoß deutlich zu reduzieren und die Luftqualität spürbar zu verbessern. Ähnliche Prämien hatten zuvor schon etwa BMW , Daimler , Ford und Toyota angekündigt.

          Im Ringen um bessere Luft und mögliche Diesel-Fahrverbote in Städten hatten Autobauer am Mittwoch auf Druck der Politik eine kostenlose Nachrüstung von insgesamt rund 5,3 Millionen Dieseln der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 durch Updates der Motor-Software angekündigt. Ob dies ausreicht, um Fahrverbote zu verhindern, ist jedoch umstritten. Teurere Umbauten am Motor, die als wirksamer gelten, lehnte die Branche ab.



          Der VW-Konzern will bei insgesamt rund vier Millionen Euro-5- und teilweise Euro-6-Dieselfahrzeugen ein Software-Update machen, und zwar europaweit. Darunter sind allerdings auch 2,5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, für die schon Nachrüstungen angeordnet wurden. VW hatte im Herbst 2015 den Diesel-Skandal ausgelöst. Der Konzern hatte damals eingeräumt, Abgastests manipuliert zu haben.

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