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Neubaustrecke : Die zweite ICE-Panne in 40 Stunden

  • Aktualisiert am

Modern - aber fährt nicht. Ein ICE auf der Strecke zwischen Berlin und München Bild: St/POOL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die neue Schnellfahr-Strecke der Bahn zwischen Berlin und München erlebt bereits die zweite Panne: Schon wieder bleibt ein Zug liegen.

          Bereits am ersten regulären Betriebstag der neuen Schnellfahrstrecke Berlin-München hat sich ein ICE wegen eines technischen Problems stark verspätet. Der Zug musste deswegen am Sonntag in Nürnberg etwa 20 Minuten lang halten, durfte danach zwar weiterfahren - aber nicht auf der neuen Strecke, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn erklärte. Es ist nicht die erste Panne, seit Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke.

          Ein ICE mit zahlreichen Ehrengäste und Journalisten an Bord musste bereits am Freitag auf dem Rückweg von Berlin nach München mehrmals anhalten. Der Zug hatte rund sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.

          Am Sonntag habe man sich dafür entschieden, den verspäteten ICE auf der alten Strecke weiterfahren zu lassen, um die Hochgeschwindigkeits-Route für nachfolgende Züge freizuhalten, sagte der Bahn-Sprecher.

          Die Fahrgäste sollten über Würzburg nach Erfurt gebracht werden und dort am Nachmittag in einen neuen Zug umsteigen. In einem Ersatz-ICE sollte es dann über Halle nach Berlin gehen. Der Sprecher rechnete damit, dass die Fahrgäste dadurch gut zwei Stunden später als geplant in der Hauptstadt ankommen sollten. Eigentlich hätte der Zug in viereinhalb statt wie bisher in sechs Stunden nach Berlin sprinten sollen.

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