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Die Woche der Wahrheit Facebook zeigt sein wahres Gesicht

 ·  Mark Zuckerberg hat beim Börsengang alle genarrt: Der Wert der Facebook-Aktie ist in 80 Tagen um die Hälfte gefallen. Und diese Woche droht abermals eine Verkaufswelle.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (68)

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Manfred Nerlinger
Manfred Nerlinger (Kah7) - 16.08.2012 13:30 Uhr

Anscheinend waren doch nicht alle so blöd?

Oder wie ist es zu erklären, dass die Aktien nicht nach oben ausgebrochen ist? Anscheinend haben viele dieser sogenannten Kleinanleger den Braten gerochen und haben die Finger von Facebook gelassen. Dumm gelaufen für die Finanzjongleure. Mal sehen was sie sich als nächstes ausdenken, um an unsere Erspartes zu kommen.

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Petra Herfert
Petra Herfert (kglh) - 15.08.2012 09:37 Uhr

Schuld

Ich verstehe das Geheule jetzt nicht. Wer sich ein wenig mit diesem Unternehmen Facebook und seinem Gründer befasst hat, musste erkennen, welche Selbstüberschätzung eines jungen Mannes und des Wertes eines leicht paranoiden Netzwerkes dahinter steckte. Aktien sind immer Risikopapiere, aber wenn schon das Unternehmen dahinter ein Risiko ist, sollte man die Finger davon lassen.

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Max Bernard

Gier frisst Hirn!

Nach all diesen Einblicken ist für mich auch klar, dass die technische Panne beim Börsengang eine fingierte war um die Verkäufe hochzutreiben. Wir erinnern uns: Die Computer versagten angeblich da Kauforder nicht bestätigt wurden. Dies führte dazu, dass viele Käufer glaubten ihre Kauforder seien nicht angenommen wurden und deshalb diese wiederholten, manche mehrfach. In der Folge erhielten diese dann auch die mehrfache Menge der eigentlich gewünschten Aktien und mit der rasch einsetzenden Kursbaisse auch den mehrfachen Verlust - zum Wohle der Verkäufer mit ihrem Insiderwissen à la Zuckerberg. Na ja, derjenige der weiß, wer die US-Finanzwelt beherrscht, der wundert sich da nicht mehr!
Im Übrigen hat nicht "die Welt" an Zuckerbergs Gelddruckmaschine geglaubt sondern lediglich die von ihrer Gier nach schnellen Gewinnen bereits Verblödeten. Eine Unternehmen, das noch nie Gewinn eingefahren hat als Gelddruckmaschine zu begreifen - da müssen aber alle Hirnzellen abgeschaltet sein o. fehlen!

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 14.08.2012 19:25 Uhr

Um das Ganze mal in 3 Worten zusammen zu fassen:

Gier frisst Hirn. ;-)

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Thomas Heinzow

Profis kaufen nur unterbewertete substantielle Aktien, aber niemals substanzlose Mode-Aktien

Mein Mitleid mit den IPO-Käufern hält sich in Grenzen und ist negativ ... ;-)

Das schnelle Geld mit IPO-Aktien machen ohnehin nur die Banken und Emittenten, aber fast nie die Erstkäufer.

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Karl S. Walter

»Mundus vult decipi, ergo decipiatur.«

Wie in diesem Thread bereits mehrfach festgestellt: Niemand hat die Gierhälse zur Investition gezwungen. FB ist heute noch drastisch überbewertet. (Sowohl als Aktie wie als Netzwerk.) Die beteiligten Banken haben wieder mal bestätigt, dass jeder mm Vertrauen in sie ein mm zu viel ist. (Die Deutschbank war - wie sollte es anders sein - wieder mittenmang, wie bei dem großen Zinsschwindel der Gaukler von London auch. Herr Jain ließ und lässt halt nix aus.)

Gelackmeiert sind die »Zwangsinvestoren« aus den Pensionsfonds, deren Manager für sie auf diese noch nicht einmal spekulative Spinnerblase gesetzt haben. Womit wir bei Mark Zuckerberg wären. Ein Spinner hat ein Netzwerk für Spinner geschaffen, indem er auf jeden Narren anderthalbe gesetzt hat. Und nachdem er gesehen hatte, wie leicht das geht, hat er seinen Börsencoup gelandet. Gegen geltendes Recht hat Z. nicht verstoßen. Zumindest unter ordnungspolitischen Aspekten hat Zuckerberg alles richtig gemacht: »Take the money and run.«

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Christian Bergisch

Der Wert der Dinge

Das erinnert mich an eine Episode aus meiner Kindheit: Im Fernsehen wurde über die Versteigerung einer Mauritius-Briefmarke berichtet. Ich war fasziniert von dem hohen Verkaufserlös und sagte zu meinem Vater: "Schau' 'mal, wieviel die eine Briefmarke wert ist." Worauf mein Vater antwortete:"Wert ist die das nicht. Du mußt nur einen Dollen finden, der dir soviel dafür bezahlt." Offenbar hat Zuckerberg genug Dolle gefunden. Wieder ein
schönes Beispiel dafür, wie Gier den Verstand ausschaltet.

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Hartmut Jacques

Zuckerberg hat alle genarrt?

Sie verwechseln Ursache und Wirkung! Die "Anleger" haben wieder einmal gezeigt, dass sie keine Ahnung haben. Was haben sie denn erwartet? Dass sich innerhalb der nächsten Monate noch Dümmere finden, die noch mehr zahlen? Zahölen, wofür? Wer sich an solchen Spielen beteiligt, sollte auch in der Lage sein, die Konsequenzen seiner Idiotismen zu tragen.
Zuckerberg hat doch niemanden gezwungen, die Papierchen zu kaufen.
Man sollte sich vielmehr überlegen, ob man die Anleger, sofern es nicht Privatleute sind, wegen Veruntreuung fremder Gelder zu bestrafen.

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Anna Sedlaczek

Amoral der Privatverneiner

Die Menschen haben wohl verlernt, sich ein brauchbares eigenes Urteil zu bilden. Man schielt auf die Medien, orientiert sich am Staat und glaubt der Ratgeberindustrie. Der Facebook-Mann Zuckerberg ist amoralisch. Das konnte jeder wissen, spätestens als er die Privatsphäre für obsolet erklärte. Wer will also heute auch nur argumentieren, er habe _sein_ Geld verloren? Privater Geldbesitz ist dann ja wohl auch obsolet.

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Heinrich Ebbers

Börsengang als Abzocke der Massen

Was der Artikel verschweigt, sind die entsprechenden Machenschaften von quasi-staatlichen Unternehmen, wie der Telekom, forciert mit Dauer-Fernsehwerbe-Beschuss eines bekannten und beliebten Tatort-Kommissars.

Hier eine Sichtweise aus einem anderen Forum:

Zwei Brüder haben vor einiger Zeit jeder 5000 € investiert. Der eine kaufte sich Telekomaktien, als diese frisch auf den Markt geworfen wurden, der andere investierte sein Geld in Kisten Bier.
Jetzt nach einiger Zeit trafen sich die Brüder wieder und verglichen, wer mehr aus seinen Vermögen gemacht hat:
Die Telekomaktien sind mittlerweile € 650 Euro wert. Der andere Bruder hatte sein Vermögen aufgezehrt, indem er jeden Tag 2 Flaschen Bier getrunken hat. Wer von den beiden Brüdern ist nun der Reichere???
Richtig, derjenige, der in Bier investiert hat. In seinem Keller befinden sich jetzt Pfandflaschen im Wert von 1200 €...

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 18:03 Uhr
Hartmut Jacques

Anna Sedlacek,

man könnte Ihnen Recht geben, wenn Sie darlegen, dass Sie offenbar unterstellen, dass prinzipiell niemand weiß, was er tut.
Ist das Ihr Bild von den heutigen Menschen. Doof, doofer, am doofsten. Werbungsabhängiger. Selbst denken: Fehlanzeige.
Eine tolle Gesellschaft. Und Ihre REinschätgzung, was Neoliberalismus ist, zeigt, dass Sie sich damit vielleicht doch einmal befassen sollten. So ist es jedenfalls nur ein Schlagwort, benutzt von Leuten, die es selbst auch nicht wissen, was sie eigentlich damit meinen. Devise: Ich weißzwar nicht, was das heißt, ist aber ein dolles Wort.

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Alexander Mair
Alexander Mair (zlx101) - 13.08.2012 14:13 Uhr

Biermädchenrechnung

Für 400 Kisten Bier muss Bruder 2 aber einen 2.ten Kellerraum anmieten und der Abtransport verbrät 40x PKW Fahrten und mind. eine ganzen Arbeitstag. Da sind die 1200 auch schon fast wieder weg. Biermädchenrechnung.
Er sollte 2 Kästen für sich und Bruder 1 aufbewahren, um Dummheit und Kummer zu ertränken.

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Anna Sedlaczek

@Michael Seip

Das ist sogar die schlimmste Abzocke überhaupt: Staatsgläubige erst zu produzieren und dann auszunehmen. Hier zeigt sich der Neoliberalismus deutlich, der alles immer so wendet, wie es ihm passt. Denn ihr Sprüchlein ist ja nur legitim, wenn wir Freiheit und Marktwirtschaft hätten.

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 13.08.2012 13:18 Uhr

...oh doch.

Da sich sogar Manfred Krug hinterher für seine Werbung entschuldigt hat, spricht wohl einiges für die Meinung, es handle sich um "Abzocke". Und die Tatsache des Kursverfalls spricht auch für "Abzocke".

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Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 13.08.2012 12:54 Uhr

Machenschaften....

sicherlich war die Telekom-Aktie damals massiv beworben worden. Trotzdem konnte jedermann selbst entscheiden, ob er kauft oder nicht. Von Abzocke kann hier keine Rede sein.

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Lothar Troeller

Neid und Schadenfreude...

... liegen einfach nah beinander. Wenn die Spekulation aufgeht, moechte jeder via Steuer davon profitieren, wenn nicht, wird haemisch gelacht. Ich wuenschte mir, dass jeder Kritiker erst einmal selber ein Unternehmen wie Facebook auf die Beine stellt - danach koennen wir weiterreden.

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Christoph Rohde

Gesichtsbruch

Das Gesichtsbuch erleidet einen Bruch. Denn für die nihilistische Selbstdarstellung will keiner bezahlen. Das zeigt die Substanzlosigkeit der Facebook-Freundschaften symbolisch auf

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Closed via SSO

Hmmmm.. Viel heiße Luft um sehr viel Geld, fragwürdiger Umgang mit Daten..



das erinnert mich an irgendwas, das in Brüssel angesiedelt ist...

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Peter Bond
Peter Bond (Froanz) - 13.08.2012 11:11 Uhr

Facebook-Niedergang?

Like!

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Alexander Laudenberg

Wahrheit des Werts und Wert der Warheit

Man erinnert sich: Facebooks Wert bemisst sich nach dem geschäftlichen Erfolg einer Spekkulation: Dernach nimmt jemand an, dass eine Dienstleistung 2er Ordnung – die Bereitstellung von Nutzerdaten nebst einer zielgruppenoptimierten Anzeigenstelle – eine Dienstleistung 1er Ordnung nach sich zieht: Ein Werbeunternehmen, das als Dienstleister für einen Produzenten etwa von Sachwerwten auftritt. (Die hier erscheinende Vertauschung von Dienstleistung und Zahlzuordnung spricht für sich selbst.) Man erinnert sich nicht, solange dieser Handel faktisch funktioniert oder zu funktionieren scheint. Man erinnert sich indessen solange kein geeignetes Medium (mehr wie der Laptop/Tischrechner) oder noch kein neues geeignetes zur Konvention erhoben oder aber keine Anpassung der Dienstleistung A an letzteres erfolgt.

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Gerhard Grell

Zuckerberg verkaufte Illusionen. 38 Dollar pro Stück.

Ein Schuft ist er deshalb nicht. Oder gab es irgendwo einen Zwang, die Illusion zu erwerben?

Im Übrigen zeigt dieser Fall (einmal mehr), dass Anleger keinen Schimmer davon haben, was sie so kaufen. Selbst schuld, wer mit derartigen Anlagen auf die Nase fällt.

Man könnte auch sagen: Ist doch egal wer die Dummköpfe abzieht, abgezogen werden DIE sowieso.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 15:08 Uhr
Gerhard Grell

Aber "A Maaaß" am Oktoberfest für 11 € geht in Ordnung?

Die Aktie hatte bei Ausgabe den Wert von 38 €. Und zwar exakt. Das konnte man zahlen oder den Kauf bleiben lassen!

Und das Maß Bier am Oktoberfest hat den Wert von 11 € (oder was das so kostet). Im Getränkehandel hat dasselbe Bier den Wert von 70 Cent.

Vor dem Coloseum verkaufen Händler 0,2 Liter Leitungswasser für 3 €. Und ein Mann in Legionärskluft lässt sich mit Touristen ablichten für 5 €. So ist das Leben, das sind die Preise, das sind die Werte in einer wertelosen Gesellschaft!

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Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 13.08.2012 12:58 Uhr

Strafrechtliche Relevanz....

sehe ich hier nicht. Zumindest nicht was die Geschäftsbeziehung von Facebook bzw. den emittierenden Banken und den Privatkunden angeht, denn jener hat die Wahl, ein überteuertes Produkt zu kaufen oder aber es sein zu lassen. Wenn überhaupt, sind jene strafrechtlich zu belangen, die Facebook-Aktien gewerbsmässig mit dem Geld anderer gekauft haben, also institutionelle Anleger, Rentenfond, Aktienfonds etc...

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Gerhart Hase

Einen Wert von 38 vorzugeben und zu fordern,

wenn der tatsächliche Wert bestenfalls 3,80 beträgt, was ist das?

Der amerikanische Traum der unbegrenzten Möglichkeiten?

Ich sehe das aber strafrechtlich.

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Kerstin Münstermann-Bodewig

Facebook gestern, friendica heute. Es ist nicht so ...

... als das wir sagen müssen, wir haben von "facebook" gar nichts gelernt. Facebook hat, wie Apple, beispielhaft gezeigt, wie auch nicht-technik-affine Menschen für das Internet begeistert werden können. Solche, die es sonst nicht bzw. nie genutzt hätten. Auch bildungsferne Kreise sind per iPhone und facebook nun dort vertreten, was man "Besserverdiener" bzw. "Besserdenker" bedauert, wie die sogen. Öffnung der Universitäten auch für Arbeiterkinder in den 60er Jahren.
Facebook hat eine Reihe von Internetdiensten zusammen geklaubt und für Laien zugänglich gemacht: Homepagefunktion, Chatfunktion, Bilderalbum inkl. Biometrie, Filmsammlung, Emailfunktion etc.
Man sollte sich der gut und sinnvoll nutzbaren Funktionen nicht wegen des teilweise illegalen Handelns facebooks, was Datenschutz angeht, nicht verschließen. Es ist eine bequeme, neuartige Nutzungsart des Internets, die facebook am sichtbarsten vorgeführt hat. Jetzt heißt die Zukunft: friendica, diaspora etc.

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 13.08.2012 10:42 Uhr

Viele haben an dem Hype mitgewirkt

An dem Facebook-Wahn haben auch in D viele mitgemacht, Medien und Unternehmen. Ständig hieß es "Auf unserer Facebook-Seite können Sie mitdiskutieren" etc. So - nur als Beispiel für viele - am Ende der "Münchner Runde" des GEZ-Senders Bayerisches Fernsehen. Ständig wurde man aufgefordert, auf Facebook zu gehen. Der Zuckerberg brauchte dafür gar keine Werbung zu schalten, seine Fangemeinde war wie gedopt. Wer nicht bei Facebook ist, gilt als Outsider, irgendwie noch von gestern. Tröstlich, dass sich nun alles schnell in Luft auflöst.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 13:20 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 13.08.2012 13:20 Uhr

... nee ...

Ich erinnere mich an Berichte in der seriösen Presse, die davor warnten, diese Aktien zu kaufen. War selbst erstaunt darüber.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 13.08.2012 10:33 Uhr

Frühe Warnung

Bereits am 18.05.12, kommentierte ich:
"Facebook wird zum 25fachen Wert des erwarteten Umsatz bzw rund dem 100fachen Gewinns für 2012 bewertet. Die mutigen FB-Aktienkäufer, die hier ihr Geld investierten, werden wohl sehr viele Jahre warten müssen, bevor sie da irgendetwas wiedersehen, wenn überhaupt. Im Prinzip gibt es einfachere Arten, Geld zu verbrennen. Heute werden viele Schafe von den Banken geschoren, denen eine nachhaltige Anlage von bezahlten Medien suggeriert wurde und daran glauben."
Genau wie Zuckerberg damals seine Freunde an der Uni über den Tisch gezogen hat, gelang ihm das auch bei den Aktionären. Natürlich wäre das ohne die Hilfe von Banken und den von diesen kontrollierten Medien nicht möglich gewesen. Schon die User-Zahlen waren dreist frisiert. Experten gingen von 150 bis 200 Millionen und nicht wie kolportiert, von 900 Millionen aus. Weiterhin Nutzlosigkeit bei smart-phones und user von Adblocks. Praktisch wurde hier Luft in Dosen als Aktien verkauft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 13:20 Uhr
Anna Sedlaczek

boersenwetten

das ist ja das schöne an der boerse. da verlieren immer die richtigen das geld....

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Nils Kuhs

Das entspricht doch in kleinster Weise der Wahrheit!

Leider muss ich dem Artikel bzw. den Thesen wirklich widersprechen. Die Wahrheit ist doch, es wurde vor dem Börsengang doch in den Medien, im Internet,... zig mal erklärt, was ist Facebook, wie risikoreich ein Einstieg ist, welches Potential in der Firma steckt, aber auch welches Risiko...
Man kann sich doch nicht hinstellen und behaupten, dass würde jetzt für alle eine Überraschung sein. Da wurde auch niemand "genarrt". Jeder Investor, egal wie viel er investiert hat, wusste doch genau, auf was er sich da einlässt.
Dies ist auch nicht "schlimm oder gut". Fakt ist, es gibt eben einen Markt, der viel Risiko enthält. Und wer möchte, der kann sich dort engagieren und auf große Gewinne hoffen. Dafür nimmt man das große Risiko in kauf.
Aber sich jetzt "aufregen" bzw. hier die Moralkeule schwingen, ist einfach fehl am Platz. Man sollte bei der Wahrheit bleiben...

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Jahrgang 1978, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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