14.02.2012 · Nach Standard & Poor’s und Fitch stuft nun auch die dritte große Rating-Agentur Moody’s die Kreditwürdigkeit mehrerer Eurostaaten schlechter ein. Während Deutschland wieder ohne Abstriche davonkommt, erhält das Nicht-Euroland Großbritannien einen Schuss vor den Bug.
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Wenn diese Ratingagenturen so weitermachen,
werden sie feststellen, dass sich mit der Zeit "kein Schwein" mehr für deren Lesungen aus dem Kaffeesatz interessieren wird.
Der Wahrheit sehr nahe, aber noch nicht ganz....
wenn man versteht dass es bei diesem Rating-Spiel um den Erhalt des von der FED in hochtouren gedruckten US Dollars als globale Waehrung geht dann erkennt man dass der Euro als alternative Waehrung keine Chance bekommen darf, - "kontrolliert" (sprich: abgewertet) werden muss. Wo kaemen (wir?) denn hin wenn gewisse Staaten (oder sogenannte Schurken) auf die Ideen kaemen ploetzlich die wichtigen Dinge wie z.B. Oel oder Gold in einer anderen (stabileren) Waehrung zu handeln? Das wurde versucht und was dann passiert ist wissen wir ja - oder etwa nicht? So, jetzt versteht man auch wie wichtig es ist dass sich wenns geht alle Staaten in der Eurozone ueber den Hals verschulden und dann untereinander um Geld zenken. Bei bester Gelegenheit werden Sie dann zu Ramsch herabgestuft. Wem das nuetzt muessen wir uns selbst fragen! Solange der Euro nur halbwegs so inflationaer ist wie der Dollar ist die Gefahr gebannt. ;) Wem gehoeren die Ratingagenturen?? Wohin geht die Reise? Viele Gruesse
Mit nachfolgendem Satz aus obigem Artikel soll das Volk wieder einmal hinter die Fichte geführt..
.. werden: "IM GEGENTEIL: MANCHE EUROSTAATEN SCHAFFTEN ES SOGAR IN JÜNGERER VERGANGENHEIT, SICH ZU GÜNSTIGEREN KONDITIONEN GELD AM KAPITALMARKT ZU LEIHEN." Dies lag aber keinesfalls an der verbesserten Bonität der betreffenden Staaten oder das sich an ihren wirtschaftlichen Problemen irgendetwas zum Guten hin gewendet hätte. Nein, es lag nur daran, dass EZB-Geld über Strohmann-Banken direkt in diese Anleihen floss. Die EZB subventioniert den Kauf maroder Staatsanleihen mit einer irrwitzigen Marge (Diff. zwischen 1,0 % Sollzins und der aktuellen Rendite der Anleihen) um das Verbot der Staatsfinanzierung durch die EZB zu unterlaufen - denn die meisten Banken brauchen das Geld nicht. Die vermeintliche "EURO-Rettung" läßt sich nur noch mit Lug und Trug aufrecht erhalten. Das allerdings ist das sicherste Zeichen, dass der EURO und die dahinterstehende Ideologie am Ende sind. Hoffentlich werden die Verantwortlichen für ihre verbrecherische Politik zur Rechenschaft gezogen werden können!
ich mein das wir zu hoch gerated sind ist mir klar (meine ganze EU)
aber ich verstehe nicht ganz wie sich so ein Rating ergibt, also was
betrachten denn die Leute?
Warum ist das so wichtig was die denken? Es höhrt doch sonst auch
keiner auf "Experten".
Aber ich schätze mal das es egal ist weil meiner Meinung nach das
gnaze Geldsystem naja sagen wir mal komisch ist.(zu mindest für mich)
Es kann mich jeder verbessern aber ist es nicht so das man Geld als
Staat nur gegen Zinsen bekommt und ich somit Schulden mache um naja
sagen wir mal in den EZB einzuzahlen?
Daraus folgt ja dann das ich mich selbst mehr verschulde um anderen zu
"helfen" und wenn wir die Spirale weiter drehen und alles
läuft wie es soll dann müssen ja diese Länder das Selbe
später für mich machen oder?
Also wenn das anders ist lasse ich mich gern durch andere Belehren aber
so habe ich mir das geldsystem immer vorgestellt. Leihe Geld für
Zinsen--> Schulden
Weil die EZB helfen wird
die Antwort wieso das Rating der meisten Euroländer nach wie vor
ganz gut ist liegt bei der EZB.
Die wird mittels Geld drucken dafür sorgen, daß die Schulden
dieser Länder bezahlt werden. Ob man mit diesen Euros dann etwas
anfangen kann ist formal egal, denn die Kreditschulden werden ja
(nominell...) bezahlt, die Kreditwürdigkeit ist also gegeben.
Ein weiterer Aspekt weswegen man Ratings nicht so ernst nehmen sollte...
Solange Deutschland Triple AAA ist, solange kann doch Abzocke munter weitergehen. Solange hier noch etwas zu holen ist, solange werden die Rating-Agenturen einen Teufel tun und Deutschland abwerten. Dann wäre ja die schöne Sause viel zu schnell zu Ende.
das Länder wie Italien oder Spanien, die ohne massive Intervention der EZB keine Kredite mehr zu bezahlbaren Konditionen bekommen würden, immer noch ein relativ gutes A3-Rating genießen. Obwohl beide Länder Anfang des Jahres (über den Umweg der Privatbanken) mit EZB-Milliarden geflutet wurden, dreht sich sie Abwärtsspirale dort immer weiter und immer schneller. Spanien besitzt keine Industrie die auf dem Weltmarkt irgendeine Bedeutung hätte und Waren "Made in Italy" sieht man auch nicht mehr sehr oft. Zudem sind beide Länder hoch verschuldet, nahezu reformunfähig und aufgrund der Angehörigkeit zur Eurozone nicht mehr in der Lage ihre Währungen entsprechend der eigenen Wirtschaftskraft herunter zu nivellieren. Man muss nicht besonders weitsichtig sein um zu vermuten dass diese Entwicklung ein sehr böses Ende nehmen wird, sowohl für die Krisenstaaten selbst als auch für Deutschland als Hauptgarant des ganzen Spektakels.
All das geschieht zu recht. Jeder der auch nur ein wenig von Volkswirtschaft versteht, sieht die quasi strukturellen Defizite, die JEDES Euroland aufweist, auch Deutschland. Der einzige Grund dafür dass Deutschland häufig als positives Beispiel in Sachen Haushaltsdisziplin gesehen wird, ist, dass alle anderen Länder noch schlechter sind. In Schulnoten hätte Deutschland vielleicht eine schlechte 4 (gerade noch versetzt), während viele andere eher im Bereich mangelhaft oder ungenügend wären. Es gibt allerdings eine Ungereimtheit. Die USA selbst ist auch eher im Bereich mangelhaft, aber als Mutterland des Konsums auf Pump aus irgendeinem Grund noch immun gegen noch weiter gehende Abstufungen. Patriotismus?
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2012 14:10 Uhrkönnte sein...
damit kommen sie immer auf ihren schnitt sozusagen...
Nein.
Die Bewertung ist nicht nur ein Umstand des Relativismus. Entscheidend ist die bonitäre Stellung der BRD im Welthandel - und da sind wir gut aufgestellt. Anleger beurteilen uns nach der nachhaltigen Ertragskraft des STandortes BRD - und diese Beurteilung ist gut.
Kein Patriotismus sondern Selbstzweck
Nehmen wir einmal an, die Ratings würden alle der Wirklichkeit
angepasst, d.h. es gibt praktisch nur noch B-D Noten auf der Welt. Die
Folge wäre, dass die Staaten alle kein Geld mehr leihen
könnten (zu teuer) und das würde wohl zum Zusammenbruch der
ganzen Banken führen, denn damit verdienen sie ja schliesslich ihr
Geld (dass sie dann in Finanzspekulationen aufs Spiel setzen siehe too
big too fail).
Ein Erhalt der Bestnoten ist damit, in einem gewissen Mass, reiner
Selbsterhalt der Finanzindustrie und der damit engstens verbandelten
Ratingagenturen. Erst wenn abzusehen ist, dass Staaten nicht mehr so
exessiv Geld aufnehmen (siehe die Sparanstrengungen in diversen
Ländern) dann wird ihnen promptwendend das Rating herabgestuft. q.e.d.
Ursache als Folge der Aufnahem von GR in die €-Zone durch den Lehrer Eichel BMinFin a. D. (SPD)
Der LZB-Präsident von Hessen Hans Reckers(CDU) stellte die
Forderung auf die Aufnahme von GR zurückzustellen bis die
Maastricht-Rahmenbedingungen("3 %")erfüllt weren
könnten, s. "FTD.26.04.2000". Der LZB-Präsident
wurde über den damaligen Bundesbankpräsidenten auf Anweisung
von Eichel mit einem Maulkorb belegt. So erfolgte die Aufnahme von GR!
Schröder (SPD) hielt sich auch nicht an die 3% Klausel zuvor in
FR-damals sozialistisch regiert- schon nicht beachtet worden, dann kam
noch der Italiener dazu. Hätte man damals die Maastrichtkriterien
eingehalten hätten wir diesen Schlamassel nicht. Daher ist die
Erklärung von Gabriel(SPD) auch nicht heranzuziehen,
Sozialdemokraten können rechnen. `Laisser faire - laisse
aller´ ist eigentlich meine Devise, jetzt muß der Staat
daher regulierend eingreifen um die Fehler der Politik, allesamt von
Sozis, zu korrigieren. Eichel+Welteke(SPD) können nur rechnen wenn
sie Ihre unterschiedlichen Pensionsansprüche zusammenziehen,geht
rechtlich nicht !
Das kommt weil Politiker ein Luxusproblem haben und von der Globalisierung.
Das Volk kauft Wein in Tüten bei Aldi um sich die Dröhnung zu
geben oder Weine aus europäischen Ländern.
Dann wir kraftig globalisiert und es gibt nur noch Luxuspakete und Weine
aus der globalisierten Welt.
So ähnlich sieht es mit allen Produkten aus, die wir aus Europa kannten.
Da haben sie so richtig Europa kaputt gespielt und Sachen auf den Markt
gebracht, die kein Mensch will und die sich auch nicht lange halten werden.
Und dann haben die ganzen lieben Leute vergessen, dass alle die nicht so
ganz doof sind auf Entgiftung setzen und den Ramsch gar nicht mehr
kaufen werden.
Da haben sich auch die Kubalibre - Liebhaber und die ganzen Politiker
der Schwellenländer kräftig getäuscht.
In Deutschland werden eh immer weniger Kinder geboren, weil wir von der
Politik der Überbevölkerung und des Hungers in den ganzen
armen Ländern kräftig die Schnauze voll haben.Die Politiker in
diesen Ländern sind unterste Schublade
Who cares? Schaut Euch die 10- Jahreszinsen für Italien und Spanien an: von 7,3% auf unter 5% bei verschlechterten Rating! Warum? Weil zwischen der "Hochfinanz und der Politik" gemauschelt wird!
Bitte noch schlechter bewerten...
Den Sinn und Zweck von Ratingagenturen mal beiseite geschoben:
Wie schlecht müssen die Euro-Länder denn noch benotet werden
bis man von diesem zwanghaften Festhalten am Fehlkonstrukt EU/Euro ablässt.
Kaum ein Staat wird in absehbarer Zeit wieder ein finanzielles
Gleichgewicht erreichen. Das sollte auch allen Verantwortlichen bewusst
sein - eigentlich müssten sich die Ratings großteils im roten
Bereich befinden.
Stattdessen wird "alternativlos" und mit rosa-roter Brille auf
Kosten einiger Weniger Geld in schwarze Löcher gestopft.
Ich bitte daher DRINGEND um eine Abstufung von DE und FR auf
Mittelmaß, damit dieser Politwahnsinn endlich ein Ende nimmt.
Mit eurofeindlichen Grüßen...
auf kosten einiger weniger?
ich würde eher sagen, auf kosten der vielen zugunsten einiger weniger...
wer kassiert denn all das viele geld? sie und ich oder die banken, die
das geld erst günstig von der EZB erhalten und uns dann mehr oder
weniger saftige aufschläge verrechnen?
@Karl Miltner im Saldo ist alles augeglichen
Herr Miltner, bei wem haben die Staaten denn Schulden ? Bei den
Bürgern. Und wer bildet einen Staat ? Die Bürger.
Im Saldo sind die Schulden der Erde ausgeglichen, auch wenn das die
Ratingagenturen nicht begreifen wollen und anfangen die gesdamte Erde
mit schlechten Ratings (Deutschland ist da nur eine unbedeutende
Ausnahme) zu bewerten.
Die Ratings dieser Agenturen dienen nur deren eigenen(!)
Geschäftsinteressen welche vor allem darin bestehen Werbung
für sich selber zu machen.
Man sollte diesen nicht all zu viel Beachtung schenken und sich klar
machen, daß jeder Schuld auch ein Vermögen in gleicher
höher gegenübersteht, wir alle also im Saldo bei Null liegen.
Was passiert wenn die ganze Welt nicht mehr "kreditwürdig" ist ?
Kaum ein Staat dieser Erde ist nach den Kriterien der Ratingagenturen
nicht mehr kreditwürdig. Da das Vermögen der Privatunternehmen
aber immer auf den Hoheitsgebiet irgendeines Staates liegt können
diese kaum mehr kreditwürdig sein, denn es besteht ja stets die
Gefahr, daß Staaten sich an diesem Vermögen bedienen.
Im Ergebnis ist also die ganze Erde nicht mehr kreditwürdig. Und
nun ? Leihen wir uns das Geld bei der Venus oder dem Mars ?
Nein, das zeigt nur, daß die Urteile der Ratingagenturen in
gänze inkonsistent sind. Wenn so gut wie niemand mehr
"kreditwüdrig" ist, dann kann man genauso sagen,
daß eben alle kreditwürdig sind.
Kredite unterlagen seid Anbeginn der Menschheit einer gewissen
Unsicherheit, weil eben die Zukunft unsicher ist. Die AAA Bewertung von
Lehmann Brothers sollte uns erst kürzlich gelehrt haben...
Güterproduktion von Volkswirtschaften entscheidend
Die Bewertung von Staaten aus der Sicht des monetären Kreislaufs
ist falsch. Entscheidend für die Bonität ist Art und Umfang
der Gütererzeugung und die Wettbewerbsfähigkeit der
Volkswirtschaft im Kontext zu anderen Volkswirtschaften. Der
Güterkreislauf muss also eine Rolle spielen bei der Frage, wie
leistungsfähig eine Volkswirtschaft ist und ob sie weiterhin als
mündelsicher eingestuft werden kann.
Wie lange bleibt Deutschland noch verschont?
So ist die Herabstufung durch Moody's ein weiterer Beweis, daß
sich
der freie Kapitalmarkt mit ESM Rettungsschirmen nicht austricksen läßt,
zumal man nicht weiß wie man diese finanzieren will und sich kein poten-
tielle Geldgeber, außer dem deutschen Steuerzahler, finden.
So sollte auch mit den Vorstellungen aufgeräumt werden, daß es
keine europäische Ratingagentur geben würde die eine
realistische
Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der einzelnen EU Länder vor-
nehmen könnte, denn die in Hamburg sitzende Euler-Hermes
Ratingagentur, eine Tochter der Hermes-Kreditversicherungs AG
ist über das Internet jedem zugänglich und kommt auch zu
keiner anderen stark abweichenden Beurteilung als die amer.
Ratingagenturen.
Das kann doch nur ein Zwischenstand sein, böse Rating-Agenturen!
Das ist die Bewertung des neue-Schulden-machen-für-alte-Schulden
und dies in steigender Form, u.a. auch die Übernahme von
Bürgschaften für "neue" Instrumente" wie
EFSF/ESM. Denn unabhängige Schuldner sind EFSF/ESM ja nicht, es
sind Vehikel zum Schulden umverteilen und Schuldenstände ganz
allgemein auszuweiten.
Damit haben die €URO-Retter eines erreichen wollen, sie haben
versucht, die Schuldensituation unübersichtlicher zu machen. Mehr
nicht! Geschweige denn die Schuldensituation beherrschbar zu machen.
Ich fürchte, jetzt echauffieren sich wieder einige Politiker.
Brauchen Sie nicht! Ende Februar versorgt die EZB die Banken des
€URO-Raums mit neuen Milliarden, die ja dann kreislaufgeführt
in Staatsanleihen zu prima Konditionen investiert werden, die man dann
wenn es wieder eng wird über EFSF/ESM (hier müßte man
bald an eine neue Fazilität denken) prima vergemeinschaften kann.
Das muß auf die PFIIGS wirken wie 2002. Neues Spiel, neues
Glück! Steckt denn ein anderer Sinn dahinter?
@ Herr Storm, das Drama ist, dass uns "Normalbürgern" das sogar auffällt!
Ich verdiene meine Brötchen in einem ganz anderen Bereich. Für
wie unterbelichtet halten unsere Politiker denn dann Mitarbeiter
hocheffizienter Analyseagenturen?
Die Fehleinschätzungen unserer €URO-Retter - zum Nachteil
aller - sind einfach zu augenscheinlich. Auf dem Niveau aktuell
agierender Politiker haben wir es leider mit Realitätsverweigerern
zu tun. Lügen und augenscheinlichster Betrug sind Handlungsmaxime
zur reinen systemischen Besitzstandswahrung!
Die persönliche Eitelkeit, dies zunehmend nur noch sarkastisch zu
kommentieren, sehen Sie mir bitte nach. Nachweislich tippe ich mir im
Sachzusammenhang seit 2 Jahren die Finger blutig. Es ist, wie von so
vielen vorhergesehen, nur noch schlimmer und teurer geworden.
Ich komme aber am Samstag dieser Woche aus meiner Bequemlichkeit heraus
und nehme in Berlin an der Anti-€URO-Veranstaltung teil. Ich meine,
es ist höchste Zeit den Politikern Einhalt zu gebieten nach bestem
und allgemeinem Demokratieverständnis!
Lustiger Beitrag, wenn es nicht bitterer Ernst wäre
Danke, Herr Huchthausen, für Ihren amüsanten Beitrag. Leider liegen Ihre Gedanken nicht weit weg von der traurigen Wirklichkeit des Molochs Nimmersatt, von der Spezies EU- bzw. €-Schuldenkrise, und der gefräßig ist bis zum Gehtnichtmehr. Die Ratingagenturen helfen dabei, den Grad auszuloten, inwieweit die Schuldnerstaaten bereits auf wirtschaftliche Abwege geraten sind und welche anderen Länder sie mit Ihren maroden Verhältnissen angesteckt haben. Das tut den Betroffenen natürlich weh, weil der Krediteinkauf teurer wird. Dann ertönt der Ruf nach Abschaffung dieser bösen Agenturen. Aber so wie ein Patient den Arzt nicht abschaffen wird, sollten auch die EU-Weisen endlich kapieren, dass sie die wertvollen Fingerzeige der Agenturen gut bei ihrer Arbeit gebrauchen können, das Rating-Verfahren hat sich immerhin seit mehr als 100 Jahren bewährt. Es darf aber Extrawünsche aus Brüssel zu einer EU-gefälligeren Risikoeinschätzung kraft seiner Neutralität - Gott sei Dank -nicht berücksichtigen.
Die drei 'großen' Ratingagenturen
haben selbstverständlich in einem hypertrophen Finanzsektor eine
klare Funktion. Das Problem sind nicht ihre Orakel, sondern der fehlende
realwirtschaftliche Bezug des Finanzsystems. Es käme darauf an,
dieses auf seine sinnvollen, unverzichtbaren Grundfunktionen
zurückzuführen - dann hörte dieses
Kaninchen/Schlange-Spielchen der Ratingagenturen mit ganzen
Volkswirtschaften von alleine auf.
Doch solange wir Politiker haben, die für jede noch so kleine
materielle Gefälligkeit anfällig sind, wird sich da nichts zu tun.
Angesichts der Schuldenstände so mancher Wirtschaftsnation
innerhalb Europas oder des Euroraumes ist eine weitere Abstufung
eigentlich zwingend erforderlich. Solange diese sogenannte
"Bestnote" weiterhin bestand hat, fehlt anscheinend jeglicher
Druck seine Finanzen mal in Ordnung bringen zu müssen. Aber mal
ganz ehrlich, welcher Bürger würde anfangen sich bei
Schuldenmeister Peter Zwegat zu melden solange ihm jeder versichert dass
er problemlos und zu Bestkonditionen Geld leihen kann ?
Glauben wir allen Ernstes, wir seien immun gegen eine kritischere Sicht
der Ratingagenturen? Es führt kein Weg dran vorbei, Europa und
damit auch Deutschland leben über ihre Verhältnisse.
Der "Weltkuchen" wird nicht größer und damit werden
folglich die Stücke für die westlichen Länder kleiner,
wenn sich die BRIC-Staaten und andere mit Recht auch ein Stück vom
Kuchen holen wollen! Unser pentranter Irrtum ist der, dass wir glauben,
den Kuchen immerzu größer backen zu können. Wohin das
führt, sehen wir jetzt in der Eurokrise. Kein Teig, nur Luft macht
den Kuchen größer!
BRIC-Staaten Haben zusammen 3 Milliarden Menschen 2 davon leben noc h in bltterer Armut
Bis die BRICStaaten, Brasilien, Indien und China, ihren eigenen
Bewohnern diese bittere Not abbauen können, vergeht noch viel Zeit
- LEIDER! Wenn die aber weitermmachen mit ihrem Nationalstolz und
Weltmachtehrgeiz, werden ihre Völker nochlange Not leiden müßen!
Europa, Amerika und Japan brauchten Jahrhunbderte, um dahin zu kommen,
wo sie sind. Sudkorea zund Taiwan brauchten 50 Jahre. Nichts geht von
heute auf morgen!!!
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
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| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?