01.06.2012 · Die neue Doppelspitze der Deutschen Bank hat sich am ersten Tag ihrer Amtszeit den Mitarbeitern vorgestellt. Anshu Jain sprach dabei von einer bevorstehenden Konsolidierung unter den Großbanken auf der Welt.
Von Markus FrühaufRichtlinien für Lesermeinungen
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Bevorstehende Konsolidierung? Überfällige Konsolidierung!
Diese hätten wir schon während der Bankenkrise durchziehen sollen.
Marc Faber im Juni 2010: “Der Staat hätte die Einlagen der
Bürger stützen und Banken fallen lassen können. Dann
wäre das System jetzt bereinigt. Nun aber gehen anstelle des
Finanzsektors die Staaten pleite.“
Europa ist “overbanked“. Hier gibt es mindestens 30% Banken
zu viel. Wer braucht z.B. in Deutschland eine KfW, eine HRE? Wer –
außer den großspurigen Landesfürsten – braucht
schon die Landesbanken? Sie sind überflüssig wie ein Kropf.
Wir müssen endlich den Mut haben, marode Institute sofort
plattzumachen. Hoffentlich führt die Schuldenkrise dazu, dass
endlich die überflüssigen Banken abgewickelt werden. Wenn da
nur nicht die EZB wäre, die heute schon darüber nachdenkt,
diese Bank-Zombies mit frischem Geld künstlich am Leben zu erhalten…
Schlechte Dividendenaussichten...
..., eher utopische Konsolidierungsvisionen (even bigger to fail?), eine
volatile und (zu) riskante Ertragsstruktur und das alles auf einem
relativ dünnen Kapitalfundament. Nicht gerade eine Aktie, die ich
auf meinem Depotauszug finden wollte.
Der Zeitpunkt der Stabübergabe an der Spitze und die
Präsentation der Strategie für die mittelbare Zukunft ist
sicher ein guter Zeitraum, um sich über eine Anlage Gedanken zu
machen. Auch wenn die definitive Strategie erst noch bekannt gegeben
wird, lässt sich aus den vorliegenden Gedanken der neuen
Führung schon einiges ableiten: Die Deutsche Bank will vor allem
Investment Bank bleiben. Dem hat sich der Rest der Organisation
unterzuordnen und möglichst beizusteuern. Reibungslos wird das
nicht abgehen.
Die Titel bleiben ein Schönwetter-Papier für
"Bull-Markt" Perioden. Als Witwen- und Waisenpapier denkbar ungeeignet.
Deutsche Bank nutzt ihren Heimatmarkt = Privatkundengeschäft, aber auf Kosten ihrer Kunden
Die Deutsche Bank hat das Privatkundengeschäft durch Aufkauf der
Postbank und weiterer Banken ausgebaut. Die Deutsche Bank hat sich aber
seit den Tagen der Bank24 nicht verändert und zockt die
Privatkunden dieser eingekauften Banken durch kontinuierliche
Reduzierung der Dienstleistungen und deutlich höhere Kosten ab.
Da zeigt der Werbespruch "Leistung aus Leidenschaft" doch
einen besonderen Hintersinn, denn als Kunde muß man schon sehr
leidensfähig sein, um diese Leistungsminderungen noch mit
Leidenschaft mitzutragen.
Es gibt andere Banken mit deutlich besserem Service zu besseren
Konditionen für den Privatkunden und den Mittelständler. Da
wird man sehen, wie lange der Heimatmarkt sich noch melken
läßt und wieviele Kunden aus Postbank und Co abwandern.
Welch lustige Kommentare, von wohl DB Shareholdern?
Zur Erinnerung, der Wert der DB ist unter Joes Führung um 50%
gefallen. Kommende Strafzahlungen in den USA noch nicht mal mit eingerechnet.
Anshu Jain ist der Prototyp der Banker, die „unsere“ 2008
beginnende Finanzkrise ausgelöst hat. Aber da er den Anspruch der
Deutschen Bank und ihrer Kunden, nämlich die Befriedigung
ungeheurer Habgier zu erfüllen verspricht, der richtige Mann.
Hofft man……
Es würde am Wähler liegen dafür zu sorgen, dass sich
solche Interessen auf Kosten der Allgemeinheit nicht auch in Zukunft
durchsetzen. Eine weitere Monopolisierung der Banken wird noch
systemrelevantere Banken schaffen, deren Fallenlassen noch grössere
Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Man darf zwar gespannt sein, aber ob der deutsche Wähler
Intelligenz über die eigene Habgier stellen wird, aber dies darf
bezweifelt werden.
soll da wirklich freude aufkommen?
schon jetzt retten wir pausenlos banken, weil diese angelbich
systemrelevant sind... und dann soll es nur noch ein paar
großinstitute geben, die dann was sind, wenn schon heutige
institute systemrelevant sind?
bankenrettung forever?
Die Strategie muss ausgereift und überzeugend sein!
Sowohl Jain als auch Fitschen sind sich wohl der Verantwortung bewusst. Deshalb sind Schnellschüsse fehl am Platz! Josef Ackermann hat ein funktionsfähiges Haus hinterlassen, da muss nicht innerhalb von 24 Stunden alles umgekrempelt werden.
dass die beiden es schafffen, die DB unter den verbleibenden Instituten zu belassen.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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