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Deutsche Bank Jain erwartet Bereinigung am Bankenmarkt

 ·  Die neue Doppelspitze der Deutschen Bank hat sich am ersten Tag ihrer Amtszeit den Mitarbeitern vorgestellt. Anshu Jain sprach dabei von einer bevorstehenden Konsolidierung unter den Großbanken auf der Welt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 02.06.2012 13:49 Uhr

Bevorstehende Konsolidierung? Überfällige Konsolidierung!

Diese hätten wir schon während der Bankenkrise durchziehen sollen.
Marc Faber im Juni 2010: “Der Staat hätte die Einlagen der Bürger stützen und Banken fallen lassen können. Dann wäre das System jetzt bereinigt. Nun aber gehen anstelle des Finanzsektors die Staaten pleite.“
Europa ist “overbanked“. Hier gibt es mindestens 30% Banken zu viel. Wer braucht z.B. in Deutschland eine KfW, eine HRE? Wer – außer den großspurigen Landesfürsten – braucht schon die Landesbanken? Sie sind überflüssig wie ein Kropf.
Wir müssen endlich den Mut haben, marode Institute sofort plattzumachen. Hoffentlich führt die Schuldenkrise dazu, dass endlich die überflüssigen Banken abgewickelt werden. Wenn da nur nicht die EZB wäre, die heute schon darüber nachdenkt, diese Bank-Zombies mit frischem Geld künstlich am Leben zu erhalten…

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Thomas Kobler

Schlechte Dividendenaussichten...

..., eher utopische Konsolidierungsvisionen (even bigger to fail?), eine volatile und (zu) riskante Ertragsstruktur und das alles auf einem relativ dünnen Kapitalfundament. Nicht gerade eine Aktie, die ich auf meinem Depotauszug finden wollte.

Der Zeitpunkt der Stabübergabe an der Spitze und die Präsentation der Strategie für die mittelbare Zukunft ist sicher ein guter Zeitraum, um sich über eine Anlage Gedanken zu machen. Auch wenn die definitive Strategie erst noch bekannt gegeben wird, lässt sich aus den vorliegenden Gedanken der neuen Führung schon einiges ableiten: Die Deutsche Bank will vor allem Investment Bank bleiben. Dem hat sich der Rest der Organisation unterzuordnen und möglichst beizusteuern. Reibungslos wird das nicht abgehen.

Die Titel bleiben ein Schönwetter-Papier für "Bull-Markt" Perioden. Als Witwen- und Waisenpapier denkbar ungeeignet.

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Hans Lang

Deutsche Bank nutzt ihren Heimatmarkt = Privatkundengeschäft, aber auf Kosten ihrer Kunden

Die Deutsche Bank hat das Privatkundengeschäft durch Aufkauf der Postbank und weiterer Banken ausgebaut. Die Deutsche Bank hat sich aber seit den Tagen der Bank24 nicht verändert und zockt die Privatkunden dieser eingekauften Banken durch kontinuierliche Reduzierung der Dienstleistungen und deutlich höhere Kosten ab.
Da zeigt der Werbespruch "Leistung aus Leidenschaft" doch einen besonderen Hintersinn, denn als Kunde muß man schon sehr leidensfähig sein, um diese Leistungsminderungen noch mit Leidenschaft mitzutragen.
Es gibt andere Banken mit deutlich besserem Service zu besseren Konditionen für den Privatkunden und den Mittelständler. Da wird man sehen, wie lange der Heimatmarkt sich noch melken läßt und wieviele Kunden aus Postbank und Co abwandern.

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Tyler Durden Volland

Welch lustige Kommentare, von wohl DB Shareholdern?

Zur Erinnerung, der Wert der DB ist unter Joes Führung um 50% gefallen. Kommende Strafzahlungen in den USA noch nicht mal mit eingerechnet.
Anshu Jain ist der Prototyp der Banker, die „unsere“ 2008 beginnende Finanzkrise ausgelöst hat. Aber da er den Anspruch der Deutschen Bank und ihrer Kunden, nämlich die Befriedigung ungeheurer Habgier zu erfüllen verspricht, der richtige Mann. Hofft man……

Es würde am Wähler liegen dafür zu sorgen, dass sich solche Interessen auf Kosten der Allgemeinheit nicht auch in Zukunft durchsetzen. Eine weitere Monopolisierung der Banken wird noch systemrelevantere Banken schaffen, deren Fallenlassen noch grössere Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Man darf zwar gespannt sein, aber ob der deutsche Wähler Intelligenz über die eigene Habgier stellen wird, aber dies darf bezweifelt werden.

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 01.06.2012 22:42 Uhr

soll da wirklich freude aufkommen?

schon jetzt retten wir pausenlos banken, weil diese angelbich systemrelevant sind... und dann soll es nur noch ein paar großinstitute geben, die dann was sind, wenn schon heutige institute systemrelevant sind?

bankenrettung forever?

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Melita Zimmermann

Die Strategie muss ausgereift und überzeugend sein!

Sowohl Jain als auch Fitschen sind sich wohl der Verantwortung bewusst. Deshalb sind Schnellschüsse fehl am Platz! Josef Ackermann hat ein funktionsfähiges Haus hinterlassen, da muss nicht innerhalb von 24 Stunden alles umgekrempelt werden.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 01.06.2012 19:44 Uhr

Man kann nur hoffen,

dass die beiden es schafffen, die DB unter den verbleibenden Instituten zu belassen.

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Jahrgang 1967, Redakteur in der Wirtschaft.

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