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Deutsche Bank Fitschens unüberlegter Griff zum Hörer

 ·  Nach der Steuerrazzia machte Jürgen Fitschen seinem Ärger beim hessischen Ministerpräsidenten Luft. Mehrere Politiker kritisieren nun den Co-Vorstandschef der Deutschen Bank wegen seines Anrufs bei Volker Bouffier.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (61)
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Klaus Zeiger
Klaus Zeiger (Zeigerk) - 18.12.2012 21:49 Uhr

Nichts dazu gelernt?

Es ist doch einfach unglaublich, wie sich immer wieder Leute in exponierten Positionen anscheinend von ihrer Selbstüberschätzung überlisten lassen. Herr Fitschen hätte es sich doch an den fünf Fingern abzählen können, dass sein Anruf an die Öffentlichkeit gelangen wird, wo doch gerade die Deutsche Bank in unserem Land als das Paradebeispiel für den ungebändigten Finanzkapitalismus gilt. Damit hat er reichlich Wasser auf die Mühlen der Bankenkritiker geschüttet. Die öffentliche Zurückhaltung seines Kollegen Anshu Jain wäre ihm hier besser angeraten gewesen.

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Christoph Runge

MP Bouffier (CDU) hätte dem COVV der DB, Fitschen, auch den geforderten Gefallen tun können,

die ganze Aktion abzublasen. Und natürlich kennen sich Bouffier und Fitschen. Jedoch, wer mehr Geld (Steuern)in London oder anderswo verwaltet (zahlt), muß sich nicht wundern wenn man nur eine funktionale Antwort erhält. Im übrigen wird Bouffier im Bilde gewesen sein, dass die DB überwacht wurde. In GB oder USA hätte der CEO längst zurücktreten müssen.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 18.12.2012 15:40 Uhr

Erfahrungsmangel

Manchen Menschen mangelt es einfach nur an Erfahrung !
So sollten zB manche Bank-CHefs mal die Erfahrung machen ein paar Jahre in einer Zelle auf einer Pritsche zu schlafen, und nur eine Stunde am Tag Freigang im Hof zu bekommen. Schlechtes Essen und schlechte Heizung im Winter, dann wird der Charakter geformt, und der neue Bank-Chef kann schon nach wenigen Jahren geläutert zurück ans Werk !

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Martin Enzinger

"Zu Recht" oder "zurecht"?

Zumindest innerhalb eines Artikels sollte doch eine "Rechtschreib"-Variante genügen.

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Thomas Kobler

Ein schönes "Fitschchen" hat die...

...Deutsche Bank da an die Doppelspitze berufen. Mein lieber Scholi, ein Mangel an Chuzpe kann man dem nicht vorwerfen - ein Mangel an gesunder, sportlicher Härte und Fairness allerdings schon. Das Gesetz brechen und sich nachher über die Gesetzeshüter am Tatort an oberster Stelle beschweren - jo is denn schon Bananenrepublik mit Bankfiliale?

Ich stell mir grad die Gesichter der Grossaktionäre der Bank vor, die damals Herrn Ackermann das Vertrauen nicht aussprechen und ihn nicht im Aufsichtsrat wollten. Die hatten zwar Recht, aber was seine Nachfolge an der operativen Spitze des Geldinstitus angeht - "A....karte" ist dafür geradezu eine freundliche Umschreibung.

Was für ein Kaliber Herr Fitschen ist, ist jetzt auch jedem Interessierten klar. Ackermann konnte jederzeit die Kanzlerin anrufen - Fitschen nicht mal Herrn Bouffier. Wenn Wulffs Telefonat damals recht blöd war, was war dann Fitschens - unfit?

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Jörn Weitzmann

Vorverurteilungen ersetzen keine Urteile

Seit geraumer Zeit erleben wir, wie die Staatsanwaltschaft –wie die Kavallerie des Rechts- bei Angeschuldigten einfällt und die in ihrem Troß befindliche Reporterkarawane gleich –medial wirksam- die die Urteile verkündet. Hochkomplexe Sachverhalte werden bildschirmtauglich zu "30 Sekunden-Wahrheiten" eingedampft damit der medial mündige Bildungsbürger den Sachverhalt auch begreifen kann; (Achtung Aussage enthält Stilmittel Ironie und Zynismus).

Die Unschuldsvermutung und damit ein wesentlicher Teil unseres Rechtsstaates über den Haufen geworfen. Keiner fragt nach der vermeintlichen Unrechtshandlung; "die DB soll nicht alle Informationen geliefert haben".
Woraus soll sich eine entsprechende Verpflichtung ergeben? Kein Beschuldigter muß sich selbst belasten.
Wenn die DB erklärt zu kooperieren, spricht das für sie.

Das Gebot der Sachlichkeit fördert nicht nur die erforderliche Aufklärung, sondern auch die geistige Flughöhe der Diskussion.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 13:45 Uhr
Christoph Runge

Herr Weitzmann, mir kommen die Tränen. Dass die amtierende/ehemahlige Bundesregierung

undurchschaubare Zertifikate etc. zuließ und die Kreditinstitute diese lebhaft optimieren, so daß diese nur noch von Informatikern strukturiert werden können , ist die eine Seite der Medaille. Aber bitte, die "Deutsche Bank" steht seit 2009 unter Verdacht, 2010 gelobte sie Besserung(Kooperation). Es tat sich aber nichts an Besserung(Kooperation) und so wurde die "Deutsche Bank" unter anderem vom "BKA" abgehört. Die Abhörungen sprachen nicht für "Vorverurteilungen", sondern die Behörden mußten eingreifen. Offensichtlich konnte die "Deutsche Bank" noch 25.000 E-Mails löschen, 4 Mitarbeiter sitzen deswegen u.a. im Knast in Weiterstadt und ein CO Vorstand sowie der Finanzvorstand stehen unter dringendem Verdacht.
Wie Sie wissen, wurde die Umsatzsteuer "falsch ausgewiesen" und wurde sogar "noch uneinsichtig" korrigiert. Übrigens würde ich den "Kavallerie Begriff" im Zusammenhang mit Banken besser nicht mehr verwenden!

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Reinhard Lauterbach

@Ottfried Meyer:

Danke für diesen gelungenen satirischen Text!

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 18.12.2012 11:34 Uhr

Banken schützen!

Staatsanwaltliche Ermittlungen in hochsensiblen Bankinstituten richten mehr Schaden als Nutzen an. Eine Hausdurchsuchung zum falschen Zeitpunkt kann zu schweren Verwerfungen an den internationalen Märkten führen.
Gerade Insitute wie die Deutsche Bank sind jedoch wichtig für den Standort Deutschland. Sie bedürfen intensiven staatlichen Schutz. Schon allein auf Grund ihrer existenziellen Relevanz für unser FREIHEITliches Wirtschaftssystem sollten Banken und deren Leitungsgremien mit der im Diplomatischen Corps üblichen grundsätzlichen Immunität gegen Strafverfolgung ausgestattet werden.

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Josef Breuer
Josef Breuer (Joe1955) - 18.12.2012 11:10 Uhr

der angerufene

Fitschens unüberlegter Griff zum Hörer ............
.
.
Ihm scheint entgangen zu sein, dass Koch nicht mehr Minister ist.........
.
.
schieinen die hessischen Justiz-Oberendoch in der Vergangenheit empfänglich für solche Anrufe zu,.......oder weiß Bouvier, daß er sich sonst Händel bei Mutti abholt ?

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 18.12.2012 11:08 Uhr

Ich frage mich allen Ernstes....

welch geistig Kind ein mit vielen Millionen bezahlter Manager ist, dass er meint wie Darsteller in einem eher durchschnittlichen Film versucht Einfluss auf die Entwicklungen nehmen zu können...indem er ein "politisches Schwergewicht" anruft. Meine Frau sagt immer..."es gibt nichts was nicht gibt"....oder mit meinen Worten: "das Leben ist das beste Drehbuch"!

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Peter Gorski

unüberlegte Aktion oder bestechende Logik?

Wenn man sich in den letzten Jahren Gesetze selbst schreiben konnte, dann erscheint dieser Anruf weniger als unüberlegte Aktion.
Dumm nur, dass es nicht wie sonst schön im Verborgenen blieb.
Denn natürlich darf niemand über den Gesetzen stehen!

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fritz Teich

Welche Macht? Populistische Aktion und Rewaktion

Die Reaktion von Bouffier war populistisch. Dass sich jemand ueber Staatsanwaelte wundert, ist eine ganz natuerliche Reaktion. Die D-Bank ist da nicht anders als jeder kleine Wicht. Und der drueckt es auch aus, in welcher Art auch immer. Dass im C02-Handel massiv die Steuer hinterzogen wird, weil die erheblichen Tatbestaende unklar sind, ist notorisch. Hier scheint wie im Fall Zumwinkel die Kavallerie der Justiz, bei allem berechtigten Interesse, auch missbraucht worden zu sein. Wie waere es denn, bei der entsprechenden Boerse im "saechsischen Sumpf" einmal nachzufragen?

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Reinhard Lauterbach

Zu früh vertraut...

Nachzutragen ist noch, dass Volker Bouffier als Kochs Justizminister eine tragende Rolle bei der Steuerfahnder-Affäre gespielt hat. Fitschen hat offenbar geglaubt, an dieses Prozedere anknüpfen zu dürfen nach dem Grundsatz: was für die Commerzbank legitim ist, kann doch für die Deutsche Bank nicht verboten sein. Und Bouffier hat es offenbar genau wegen dieser persönlichen Vergangenheit bei der Unterdrückung von Steuerermittlungen gegen Banken für zu heiß gehalten, dem als Ministerpräsident eine weitere Episode hinzuzufügen. Tja, Herr Fitschen, dumm gelaufen: trau nie einem Politiker, auch nicht als Banker.

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Reinhard Lauterbach

heiße Kartoffel?

Der Ablauf ist schon interessant. Fitschen ruft bei Bouffier an. Der sagt: "ich kann mich nicht in staatsanwaltliche Ermittlungen einmischen" und reicht die Information "zeitnah" an denjenigen Minister seines Kabinetts weiter, der das als Dienstvorgesetzter der Staatsanwaltschaft für solche Einmischungen zuständig ist: Herrn Hahn. Und der entscheidet - nachdem Hessen ja nun in der Vergangenheit unter Roland Koch einen bundesweiten Ruf mit der Unterdrückung von Ermittlungen der Steuerfahndung erworben hat - , dass ihm eine Intervention ALS ALLEINGANG, ohne die Rückendeckung des Ministerpräsidenten - zu heiß ist, und unterlässt eine solche in diesem Fall. Nicht gerade die Situation einer klaren Distanzierung.

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K. Peter Luecke

Nicht dass ich unbedingt ein Freund der Bank wäre, aber statt da sinnlos irgendsoeinen ...

... Ministerpräsidenten anzurufen, wäre es vielleicht eine Alternative, mal darüber nachzudenken, welche anderen Möglichkeiten es gibt, sich für die nette Aktion zu bedanken ... Z.B. einfach den Bankplatz Frankfurt räumen !? Die Türme kann man da lassen, die haben ohnehin längst ihren ursprünglichen Reiz verloren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 10:28 Uhr
Amal Younis

Frankfurt ist immer noch nicht der....

.......Finanzplatz Europas. Die Finanzmetropole Europas ist nach wie vor London. Die Hauptsaeule der deutschen Wirtschaft ist eher die produzierende Industrie.
Der Versuch, Frankfurt zu der Finanzmetropole Europas schlicht hin umzuwandeln, ist am heftigen Widerstand GB gescheitert.
Im Uebrigen sitzen die meisten richtig maechtigen Banken, die ja auch einen wirklichen Einfluss auf der produzierenden Gewerbe ausueben koennen in den USA und solidarisieren sich, sozusagen, aus den uns allen laengst bekannten Gruenden, eher mit London als mit Frankfurt.

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Frank Witter

gängige Praxis als "Einzelfall" dargestellt

Die korrupte deutsche Wirtschaftelite zeigt sich mal wieder von seiner besten Seite und die reflexartigen Verweise darauf, dass sei mal wieder ein "einmaliger" Vorgang gewesen (EnBW/Mappus, "Causa Wulff"), lassen natürlich nicht lange auf sich warten. Ungewöhnlich hierbei ist leidglich, dass so etwas an die Öffentlichkeit gelangt. Aber auch das wird wieder kein Zufall sein, sondern Kalkül. Willkommen in der Bananenrepublik.

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Guenter Puffer

Macht lässt Führungspersonen erblinden!!?

Was ist nur in den Chefetagen los. Hat die Führungsriege ihr Gewissen verloren, nur weil sie ein Unternehmen führen und damit der Macht hörig werden. Meinen diese Personen, dass sie ihre Fehler damit vertuschen können. Sie maßregeln andere, nur weil sie meinen so mächtig zu sein!? Es ist ein ähnlicher Vorgang wie der von Herrn Wulf als Bundespräsident. Taten vertuschen oder falsch aussagen - nicht den Mut besitzen sofort die Fehler eingestehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 10:31 Uhr
Amal Younis

Die einzig richtige Konsequenz waere......

.......der Ruecktritt Fitschens.

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Closed via SSO

WIE bitte(?!): Fitschens unüberlegter Griff zum Hörer"

Ein unüberlegt handelnder Banker taugt nicht zum Co-Vorstandschef der Deutschen Bank (und nicht nur dafür nicht!)!

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 18.12.2012 09:25 Uhr

Gängelung und Repression

Was ist daran den Unüberlegt und borniert, wenn der Vorstandsvorsitzende DER Großbank Deutschlands schlechthin sich bei einem Ministerpräsidenten über eine staatliche Repressionsmaßnahme beschwert?
Die Deutsche Bank ist ein systemrelevantes Geldinstitut. Allein schon der Vorwurf, dort hätten kriminelle Machenschaften stattgefunden, könnte an den Märkten für Verunsicherung sorgen und Deutschland in ein schlechtes Bild rücken. Gerade Banken von der Größe der Deutschen Bank brauchen aber STAATLICHEN Schutz, um an den FREIEN Märkten in Sicherheit tätig werden zu können und keine STAATSSOZIALISTISCHE Gängelung und Schikane.
Es ist für mich vollkommen unverständlich, warum der Hessische Ministerpräsident sofort nach Kenntnisnahme der staatsanwaltschaftlichen "Maßnahme" gegen die Bank nicht tätig geworden ist und diese verhindert hat. Er hätte dies nur anweisen müssen.
Unter solchen Vorraussetzungen aber dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Deutsche Bank Frankfurt verlässt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 10:41 Uhr
Amal Younis

Sie scheinen zu vergessen, dass weder......

....die deutsche Bank noch sonst wer ueber'm Gesetz stehen kann und darf.
Seien Sie bitte sicher, dass die Staatsanwaltschaft nicht taetig geworden waere, waere sie nicht hundertprozentig sicher, dass die deutsche Bank ganz bewusst getaeuscht, betrogen und manipuliert hat.

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Reiner Kuball

Dei Deutsche Bank

mag systemrelevant sein, dadurch gerät sie noch längst nicht außerhalb unserer Rechtsordnung, wie Herr Fitschen und Sie, verehrter Herr Meyer, wohl meinen.

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Caspar Mendrzyk

Medien als vorauseilende Parteibüttel

Sie gibt derzeitig ein Bild des Jammers ab. Das sollte aber kein Grund sein, der Deutschen Bank und ihrem Vorstand die Segnungen des Rechtsstaates vorzuenthalten. Die Staatsanwaltschaft hat objektuv zu ermitteln, sie ist nicht der Richter, sie hat nicht vorzuverurteilen. In diese Aufgabenrolle paßt überhaupt nicht, daß heute vielfach die Medien vor der Polizei am Tatort sind. Gegen Derartiges darf man sich im Rechtsstaat beim Dienstvorgesetzten beschweren. Das ist im weiteren Sinne auch der Ministerpräsident. Ob es angeratener gewesen wäre, im vorliegenden Fall den Dienstweg einzuhalten, ist eine Stilfrage. Andererseits sind bei einer derartigen Ermittlungsaktion auch Persönlichkeitsreche der Einzelnen involviert und welches Theater wird in diesem Staat gerade um diese Rechte gemacht. Aber in unserem autoritären Parteienstaat, in dem das Bundesverfasungsgericht kaum mehr wagt, einen Verfassunbgs-verstoß festzustellen, sind auch die Medien immer mehr nur noch Büttel der Parteien.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 13:15 Uhr
Caspar Mendrzyk

Der Rechtsstaat, das unbekannte Wesen !

Der " Dienstweg kann durch Herrn Fitschen verletzt worden sein, in dem er sich nicht zunächst an den unmittelbaren Vorgesetzten, in der Regel ist das der Generalstaatsanwalt, gewandt hat.
Aber vielleicht kannte er den Dienstweg so wenig wie Sie ihn wohl kennen. Ob der Fall
" brisant" ist, weiß doch bisher niemand. Auch Sie scheinen leider wie viele andere vorzuverurteilen. Und wer informiert vorher die Medien ? Das ist in diesem Zusammenhang wohl die brisantere Frage, denn daß damit eine mediale Vorverurteilung angestrebt wird, steht wohl
außer Frage.

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Amal Younis

Wo sehen Sie den Dienstweg verletzt?

Die Staatsanwaltschaft hat zu ermitteln, gegebenenfalls eine Klageschrift dem Gericht vorzulegen und die Richter haben zu urteilen. Dass die Medien sich nun auf diesem brisanten Fall stuerzten, ist nur verstaendlich und wuerde, meines Erachtens, die laufenden Ermittlungen weder in die eine noch in die andere Richtung beeinflussen koennen.

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Christiane Wolf

Entscheidungskette

Da ruft der Fitschen den Ministerpräsidenten Bouffier an und wundert sich dass der nicht reagiert.
Warum auch, die Deutsche Bank wird ja von Mutti bemuttert. Da soll er sich reinhängen, obwohl der Ackermann im Schrank lauert.
Der Fitschen ist also nicht so wichtig als dass er die Telefonnummer von Mutti hat.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Politiker stehen bei der Deutschen Bank als ratsuchende Bittsteller Schlange –

und beeilen sich dann, den in der Regel nicht ganz uneigennützigen Rat des Instituts, das Leistung aus Leidenschaft verspricht, in Gesetzesform zu gießen. Das ist der Erfahrungshintergrund, vor dem der DB-Chef mal eben bei dem hess. MP Luft abließ. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, wer hier im Land das Sagen hat. Recht geht vor Macht? Na ja, das hatte man anders in Erinnerung.

Indes, auch die Politik hat Grund, sauer zu sein, hatte man doch bislang stets alle Wünsche der Deutschen Bank in Richtung auf eine zockerfreundliche Marktderegulierung beherzigt. Und dann greifen die in Frankfurt trotzdem noch zu illegalen Mitteln? War das denn nötig?

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17.12.2012, 17:37 Uhr

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Jetzt müssen alle ran

Von Georg Giersberg

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