15.01.2008 · Der Diesel soll Amerika erobern. Mit großem Tamtam läuten Audi und Volkswagen, BMW und Mercedes das Diesel-Zeitalter jenseits des Atlantiks ein. Die Werbebotschaften sind zwar völlig überzogen, aber das konkrete Versprechen dahinter dürfte amerikanische Autokäufer hellhörig machen.
Von Henning PeitsmeierDiesel ist laut und stinkt, Hybrid ist modern und rettet die Umwelt. So lauten die Vorurteile. Die Realität in den Messehallen in Detroit sieht anders aus. Es sind die Autohersteller aus der Alten Welt, die den Amerikanern Neues präsentieren: Mit großem Tamtam läuten Audi und Volkswagen, BMW und Mercedes das Diesel-Zeitalter jenseits des Atlantiks ein. Die Werbebotschaften sind zwar völlig überzogen, aber das konkrete Versprechen dahinter dürfte amerikanische Autokäufer hellhörig machen.
Noch immer haben die Amerikaner den Benzinpreisschock im eigenen Land nicht überwunden. Um so offener sind sie nun für Autos, die die Erdölsucht zügeln. Grüne Autos, die mit Alkohol oder Strom fahren, sind bei fast allen Ausstellern auf den Messeständen zu bewundern. Sogar General Motors, Ford und Chrysler wissen, wie die Abgase sauberer werden und in Zukunft Benzin gespart wird.
Doch im Hier und Jetzt sind nur die japanischen Hybridautos und, neuerdings, auch die deutschen Selbstzünder echte Kaufalternativen. Zwar muss der Diesel in Amerika noch hartnäckige Vorurteile überwinden. Aber an seinen Erfolg glauben auch Toyota, Nissan & Co. Spätzünder sind wieder einmal GM, Ford und Chrysler.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2472 | −0,13% |
| Rohöl Brent Crude | 106,71 $ | −0,13% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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