Home
http://www.faz.net/-gqe-75b00
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Der Kern der Krise Vertrauen

 ·  Ohne Vertrauen wäre Gesellschaft nicht möglich, weil sonst die Schrittfolge des Alltags nicht in Gang käme. Leider ist es vielfach verloren gegangen: Etwa zwischen Banken, zwischen Wirtschaft und Politik und zwischen Politik und Wähler.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (46)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hans-Jörg Rechtsteiner

Vertrauen und Medien

Verschiedene Kommentatoren bemängeln die fehlende kritische Beleuchtung der Medien im Beitrag von Steltzner. Na ja, soll er denn seinen Kollegen unterstellen, sie schrieben nicht ihre wahre Meinung, sondern nach dem Motto: Wes' Brot ich eß', des' Lied ich sing'? Das würde als schweres Foul bewertet und einen Sturm der Entrüstung hervorrufen. Nein, die Rolle der Medien muß schon von den Nutzern, also von uns, beurteilt werden.

Außerdem gibt es noch die universitäre Medienforschung. Wir dürfen zurecht verlangen, daß darüber berichtet wird. Sollten die Medien kritische Ergebnisse der Medienforschung unterschlagen, weil sie befürchten, sie schadeten sich mit solchen Berichten selbst, dann wäre das ein triftiger Grund für Kritik. Doch müßte diese von einem Kenner der Materie vorgebracht und konkret belegt werden. Vielleicht befindet sich ein solcher hier im Forum?

Empfehlen
Christoph Rohde

Vertrauen wurde Kontrolle ersetzt

Vertrauen in das Urteil der Bürger gibt es auf Seiten der Politik nicht mehr. Abstimmungen über EU, über Rettungsschirme, über den Bau von Großmoscheen - nicht gewollt. Man vertraut den "Diversity"-Visionen der "Eliten" nicht mehr, kein Wunder.

Empfehlen
Michael Peters

Der Zustand des Vertrauens

Es war der große Ökonom John M. Keynes, der diese Kategorie in seine ökonomischen Theorie einbaute und von vielen Kollegen dafür gescholten wurde. Keynes jedoch liess sich nicht beirren und entwickelte die so genannte Liquiditätspräferenz-Theorie. Für Keynes kam dem Staat und deren Zentralbanken die Aufgabe zu, über das Knapphalten von Geld seine Funktion als Zahlungsmittel zu erhalten. Sowohl nach innen (Preisstabilität), als auch nach aussen (Wechselkursstabilität) Denn Vermögensbesitzer haben die Wahl, in welcher Währung sie ihr Geld anlegen. Zur Zeit ist sowohl das Vertrauen in den Euro, als auch in den Dollar erschüttert. Und die Menschen sind verunsichert, ob die Wertstabilität ihrer Währung auch morgen noch erhalten wird. Die Politik der EZB und der Bundesregierung schaffen derzeit wenig Vertrauen. Und die Dollarschwemme bei gleichzeitig überbordender Verschuldung der USA lassen Anleger aus aller Welt eher skeptisch auf das neue Jahr blicken.

Empfehlen
Sven Freitag
Sven Freitag (Sven35) - 26.12.2012 10:03 Uhr

Medien und Sprache

Sehr geehrter Herr Steltzner, liebe FAZ-Redaktion,

bisher hat die FAZ von Sprachmonstern, wie "wäre Gesellschaft" (grammatikalisch richtig wäre: "eine Gesellschaft" oder "die Gesellschaft") und ähnlichen Konstruktionen in größerem Umfang verzichtet. Es wäre sehr schön, wenn sie dies beibehalten könnten, auch wenn ein großer Teil der Medien und der Personen des öffentlichen Raums der Meinung sind, man bräuchte Artikel in vielen Fällen nicht mehr zu verwenden. Die so erzeugte Sprache übermittelt eine Unverbindlichkeit in der Aussage und steht vermutlich für weitaus mehr als für mangelnde Kenntnisse der deutschen Grammatik. Hinzu kommt, dass gerade in Zeiten des "Bildungsnotstands" alle Personen des öffentlichen Raums, und vor allem Zeitungen und Zeitschriften, in der Pflicht stehen grammatikalisch richtige Formulierungen zu verwenden. Zusammengefasst: Sie haben eine Vorbildfunktion, verhalten Sie sich dementsprechend.

Empfehlen
Uwe Holz
Uwe Holz (uwe.holz) - 26.12.2012 01:22 Uhr

Situationsanalyse treffend, aber kein Wort über die Rolle der Medien und Gedanken zur Änderung

Ein ausgezeichnetes Statement.
Note 1 - Setzen.
und jetzt?
Zur zutreffenden Analyse gehört auch die Ursachenforschung.
Hier fehlt mir der Hinweis, daß den Medien ein erhebliches Versäumnis anzulasten ist. Denn sie sind es, die sich teilweise zum bedingungslosen Sprachrohr der Parteien und einzelner Gruppen der Gesellschaft gemacht haben. Die ernstzunehmenden Stimmen der Mahner wurden im Laufe der Jahre immer weniger und leiser.

Gedanken und diskussionswürdige Vorschläge diesem Zustand abzuhelfen fehlen völlig.

Ich fürchte, diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten und das erfüllt mich mit tiefer Sorge.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 10:52 Uhr
Rolf Eckmiller

Medienpräsenz und ein Freiburger Handlungsplan von und für Kundige Bürger(innen)

Dankenswerterweise gibt es einige sehr hochwertige Medienbeiträge (leider kaum in den öffentlich rechtlichen Medien), die ausführlich die Gefahren des gegenwärtig wachsenden EU-Zentralismus in Brüssel beschreiben, u.a.:
Henryk Broder: DWN_Wir erleben die letzten Tage Europas_16DEZ12
Charles Blankart: FAZ_Die Euro-Zauberlehrlinge_12AUG12
Rainer Hank: FAZ_Schuldenkrise Der Ausnahmezustand Europas_12AUG12
Stefan Homburg: FAZ_Schuldenkrise Retten ohne Ende_28JUL12
Peter Graf Kielmansegg: FAZ_Zum Umbau der EU Zwangintegration_16DEZ12
Holger Steltzner: FAZ_Euro-Illusionskünstler_14AUG12.
-
Kürzlich erschien ein Freiburger Handlungsplan, um unsere EU vor einem weiteren Marsch in Richtung zentralistisches Imperium zu bewahren.
Bei Liberalburg im Internet wird allen EU-zentralistischen Politiker(innen) mit Abwahl bzw. Nichtwahl gedroht und auf einige wenige EU-föderalistische Politiker verwiesen, die Subsidiarität und Eigenverantwortung der EU-Partner fordern.

Empfehlen
Werner Mueller

In Deutschland gibt es noch zu viel Vertrauen ...

... in die politischen Parteien, den Euro, die Polizei, die Beamten ...etc.
Aber auch das wird peu à peu verlorengehen, wenn die Grausamkeiten nach der Wahl auf den Tisch kommen.

Empfehlen
Werner Mueller

Wie meist: der Autor geht den Dingen nicht wirklich auf den Grund!

"Vertrauen. Es ist verloren gegangen."

Ach ja .... und wie ist es dazu gekommen? Wo liegen denn die Ursachen dieses Vertrauensverlustes? Wie bezeichnet den Goldman-Sachs seine Kunden? Und hat GS nicht Kunden zum Kauf von Papieren geraten und dann gegen diese Papiere spekuliert?

Es scheint in den MSM ein eigenartiges Tabu zu geben, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die Macht der Banken muss ungeheuer sein.

Empfehlen
Herbert Schultz-Gora

Wäre nur ein Teil von diesen richtigen und wichtigen Gedanken...

...in Gauck´s Weihnachtsansprache zu finden gewesen...
Vertrauen... ja, im Grunde beruht jedes Geschäft auf Vertrauen.
So gesehen haben die Kaufleute von jeher den Frieden und das Wohlergehen der Menschen auf Erden gefördert... im Gegensatz zu den Theologen, die das Heil jenseits dieser Welt suchen und im Diesseits ständig nach Gut und Böse, Richtig und Falsch sortieren... und damit letztlich Unfrieden stiften...

Empfehlen
Jürgen Braun

Ein notwendiger und sachlich selbstverständlich vollkommen richtiger Artikel - und zur rechten Zeit

Und wir würden noch anfügen: Das dankenswerterweise herbeizitierte Prinzip selbst wirkt leider häufig allzuoft fast wie deplaziert:
.
Versucht man es zu leben, wir findet man sich fast häufig schon gefühlt wie mißtrauisch beäugt: "Der macht, was natürlich ist und naheliegt? Was ist dass denn nun jetzt schon wieder für ein überkandidelter, neuer Manipulationstrick? Will er uns damit überrumpeln oder täuschen? und wo liegt sein geheimer, uns noch verborgener Trick, warum er das macht" (also sich ganz einfach flugs mal selber gebückt zu haben, statt auf einen vorbeikommenden zu warten, dem man sagen kann "kuck mal da liegt was, siehst du es auch?")
.
Und unter lauter Tricksern ist der eine andere die Gefahr, der Verdacht, das Geheimnis, die Nachforschung. Soweit sind wir womöglich schon.

Empfehlen
Rolf Eckmiller

Handlungsplan zur Wiedergewinnung von Vertrauen durch Abwahl von EU-Zentralisten

Vizekanzler Philip Rösler machte seine Position klar an der London School of Economics and Political Science, 30OKT12; Zitat-Übers.:
"...Dies ist auch eine politische Notwendigkeit, da die Europäische Union in vielen Mitgliedsstaaten unter einem Verlust an öffentlichem Vertrauen leidet.
Europa wird dieses Vertrauen nicht durch Zentralismus wiedergewinnen.
Nur der Wettbewerb zwischen verschiedenen Ideen kann uns den nötigen Antrieb geben und das beste Ergebnis bewirken."
-
Seit kurzem findet sich bei 'Liberalburg' im Internet ein 'Freiburger Handlungsplan'
Zitate:
"Unsere EU droht, ein undemokratisches und zentralistisches Imperium zu werden.
...
Es fehlt nämlich ein konkret umsetzbarer Handlungsplan
...
Nur eine breite Basis kundiger Bürger(innen) kann diese EU-zentralistischen Politiker(innen) stoppen.
Dies gelingt durch öffentlichen, friedlichen, demokratischen Widerspruch und durch die über-zeugende Androhung einer Abwahl bzw. Nichtwahl dieser Politiker(innen)."
-
Fangen wir's an!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 23:21 Uhr
Werner Mueller

Will die FDP hier noch die Kurve kriegen?

Sorry, Ihr habt es 2010 "versaut" und das werden wir Euch nicht vergessen! Auf ewig von der politischen Landkarte getilgt für machtgeilen Opportunismus, Interessenpolitik und dem Verrat liberaler Prinzipien.
Nicht was Rösler schwätzt zählt, sondern was er tut - und wie hieß denn noch dieser Porschefahrer, Generalsekretär, gab sich ganz staatstragend als er die Menschen in Deutschland den Banken zum Fraß vorgeworfen hat. Wenn Ihr denkt, Ihr könntet jetzt die Geschichte klittern, habt Ihr Euch getäuscht. 2013 ist Schluss und die Menschen in Deutschland werden Euch keine Tränen nachweinen.

Empfehlen
Gerhard Storm

Dilett., regelwidriges Agieren von €-Rettungsverrückten, sträflich dummer dt. Politik u. dt. Bank

haben dazu beigetragen, dass das Vertrauen in D darniederliegt, von den Sorglosstaaten, u. dt. dummen Politikern langfristig daran gehindert, wieder zu genesen.

Die Steltznersche Analyse zeigt die Facetten des vielschichtigen Vertrauensschwundes.

Ursache sind u.a.

- Regelwidrigkeit der €-Rettungsverrückten EU, EZB sowie dt. Politik (inkl. Schlafmützenopp. Rot/Grün),

- rücksichtsloser Spardruck auf Euro-Bürger, im Focus nur die "Rettung" von Finanzkapital, nicht das Wohlergehen der Bürger,

- verquastes Denken irregeleiteter EU-Unwesen wie Andor u. der mit F kollaborierende unfähige Schulz,

- schwere handwerkliche Mängel bei Kreditgewährung - u. überwachung (Verwendung) an die Sorglosländer (inkl Sicherheiten),

- schwere handwerkliche Mängel d. führ. dt Bank: Unglaublich kostentreibende Äußerung über den Kreditnehmer Kirch, Verwicklung in den Libor-Betrugssumpf, Fehhlleistung bei einer VS-Besetzung,

Kein Wunder, dass Vertrauen in good old Germany Mangelware ist!

Empfehlen
Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 24.12.2012 12:11 Uhr

Das Vertrauen ist verspielt

Journalismus vom Feinsten. Steltzner ist einer der wenigen der , frei von politischer Correctnes, sachlich berichtet. Weiter so auch im neuen Jahr.
Vertrauen basiert auf Glaubwürdigkeit. Wenn internationale Verträge wie Maastrich, Lissabon, mit einer unglaublichen Nonchalance gebrochen werden, wenn der ESM - Vertrag in weiten Passagen schon ungültig ist bevor er in Kraft tritt, wenn Verträge zwischen Rettern und zu Rettenden beliebig verändert werden, wenn die EZB ihre eigenen Statuten ausser Kraft setzt, dann hat das politische System seine Glaubwürdigkeit verspielt. Wer kann Politikern noch vertrauen, die im Jahre 2000 in Lissabon beschlossen haben innerhalb von 10 Jahren Europa zur innovativsten und fortschrittlichsten Region der Welt zu gestalten ?

Empfehlen
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 24.12.2012 11:46 Uhr

Reibung in den Beziehungen mit Misstrauen ist Zeitgeist, kaum zu stoppen

Gestern las ich im Urteil BVerwG 6 C 21.09 ueber PC-Gebuehr folgendes: "Der Tatbestand des Bereithaltens zum Empfang eines Rundfunkempfanggerätes knüpft nicht an die tatsächliche Verwendung des Gerätes durch den Nutzer an, sondern stellt lediglich auf die Eignung des Gerätes zum Empfang von Rundfunkdarbietungen ab". ---- Auffallend ist der strafrechtliche Begriff "Tatbestand", und noch auffallebder ist, dass man Täter nicht durch seine Taten, sondern durch die Eigenschaft des Gerätes wird. Man findet nicht nur widersprüche zwischen Urteilen, sondern sogar innerhalb von Urteilen. Es geht lediglich darum, sich durchzusetzen, Geld den Rundfunkanstalten zu verschaffen, mit Täuschung, Trugschlüsse. Ich frage mich immer wieder, ob man nicht strafrechtlich gegen den "Rundfunkbeitrag" vorgehen könne.

Empfehlen
Jessica Zhu

zuverlässig handeln, um Vertrauen bemühen

Mistrauen kommen durch schlechte Erfahrungen meiner Meinung nach. Da man beispielsweise in Wirtschaftsleben an eine Stelle betrogen wurde, trägt man ein Brille von Mistrauen überall hin und begegnet die neue Situationen und Menschen mit mistrauenden Augen. Warum möchte man zuerst " Kontrolle " haben bevor " Vertrauen" ? Weil man sich vor eine mögliche Enttäuschung schützen möchte. Deswegen müssen wir alle in der Gesellschaftsleben Mühe geben, zuverlässig zu handeln. Auch in Wirtschaft und Politik.
In diesem Sinn ist die christliche Haltung " Du darfst nicht lügen" nicht schlecht, finde ich, auch wenn ich nicht christlich bin. Mistrauen ist ein schlechtes Gefühl, sowohl für andere als auch für uns selbst. In einer vertrauensvollen Gesellschaft fühlen wir uns alle am wohlsten.

Empfehlen
Otto Kaldrack

vertrauen

kann man nur leuten, die die wahrheit sagen. einer von den wenigen
ist herr sarrazin, der aber ob seiner wahrheitsliebe nicht nur in seiner
partei in ungnade gefallen ist. wer die wahrheit liebt, sollte bei der n.
wahl alle parteien streichen und stattdessen sarrazin schreiben und
ankreuzen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 14:08 Uhr
Otto Kaldrack

frau dreier

aber bitte wen, es sind doch nur die falschen kandidaten und lügner
in person. denen kann man doch keine stimme mehr geben. die
sollen aufwachen.

Empfehlen
Elisabeth Dreier

Bitte nicht tun, denn diese Politiker sehen sich auch bei 99% Nichtwählern gewählt.

Und Nichtwähler bzw. ungültige Stimmen wären ja das Resultat des Vorschlages.

Empfehlen
Christian Meyleran

Bitte die Medien nicht vergessen

Ein guter Kommentar von Herrn Steltzner, der leider eine zentrale Komponente des Vertrauensverlustes völlig ausklammert - die Medien. Schon lange glaube ich den vielen Medien nicht mehr, wenn sie zu bestimmten Themen berichten. Dabei gab es bei mir den größten Vertrauensverlust gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen. Früher war ich ein täglicher Konsumment von Tagesschau und Heute-Journal. Daneben hatte ich ein Abo der Zeit. Heute halte ich diese Medien für Formen des Neusprech und der Meinungsmache im Sinne derjenigen, die sich über die Demokratie erhöht haben.
Einen Dank an die FAZ für meist sehr guten Journalismus. Mehr Mut bei gesellschaftskritischen Themen wäre aber wichtig. Frohe Weihnachten an alle.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 10:52 Uhr
hansi baumert
hansi baumert (Habaum) - 24.12.2012 10:52 Uhr

Ein Abo der Zeit habe ich auch schon lange gekündigt-da zahlt man ja noch dafür, mit

Propaganda bearbeitet zu werden-nein Danke! Ich bin ja erst durch die Suche nach anderen Medien auf die FAZ gekommen und kann nicht alles teilen, was da so geschrieben wird, weil mir die Mißstände nicht immer entschieden genug benannt oder hinterfragt werden, aber sie hebt sich doch noch von den anderen Massenblättern ab!

Empfehlen
Caspar Mendrzyk

Ist unser politisches System in besserer Verfassung?

Der richtige Artikel zur richtigen Zeit. Die dargelegten notwendigen Zusammenhänge sind in dem Bewußtsein der Parteien und der Großwirtschaft inkl. Banken ohne Frage weitgehend verloren gegangen. Das von Müntefering beschriebene Heuschreckenverhalten hat fast flächendeckend wesentliche gesellschaftliche Bereiche heimgesucht. Allerdings fragt man sich, ob Herr Steltzners Optimismus was unser demokratisches System anbetrifft, noch uneinge-
schränkt zutrifft. Man hat den Eindrruck, daß von den wesentlichen Organisations- und Ablaufregelungen, die das Grundgesetz einmal für unser politisches System vorgesehen hat,
nicht mehr viel übrig geblieben ist. Die heutige Verfassungswirklichkeit wird unübersehbar
nicht durch das Grundgestz bestimmt, sondern durch parteipolitische Opportunität. Das
Bundesverfassungsgericht wagt ja nicht einmal mehr, urteilsmäßig die Konsequenzen
aus eindeutigen Verfassungsverstößen zu ziehen. Viele Verfassungsbestimmungen sind
längst dem Altar Brüssels geopfert.

Empfehlen
Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 24.12.2012 05:08 Uhr

Mann, hab ich ein Deal fuer Sie ...!

Da haben Sie ein heikles Thema angeschnitten Herr Steltzner. Vertrauen erfasst alles in unserem Leben wie Sie so passend erklaeren.
Ich habe die Vertrauenssache vereinfacht, und benutzte die Frage: 'Wuerde ich eine Gebrauchtauto von diesem Mann/Frau/Politico/Guru oder Stammtisch Veteranen kaufen?."
Ich fahre jetzt weiter im alten Waegele.
Man hoert ab und zu "In God we trust". Das ist wohl ein anderes Vertrauen?. Ein persoenliches.
Dann gab es mal den Ausdruck "Trau niemanden ueber 30". Davon kaum etwas heute.
Das Vetrauen ist weg, wenn ein Immobilienexperte mir Sumpfland in Florida offeriert, mit den Versprechen dass man bald den Sumpf leer pumpt, und dann goettliches Baugelaende in viele Euro, Dollar oder Goldbarren verwandeln kann.
"It's a Big Deal" sagt er.
Das Vetrauen schwankt weiter, wenn er fluestert: "Trust me on this one. It's a Biggie".
Ich eile zu Harry's Bar, und frage leise: "Wem kann man denn ueberhaupt noch trauen?"
Traurige Sache, was?

Empfehlen
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 24.12.2012 00:54 Uhr

Vertrauen verloren gegangen?

Es wird jeden Tag aktiv daran gearbeitet, das Bürger und Steuerzahler dem politischen Personal nur noch Böses, Bürgerfeindliches, Abartiges zutrauen.

Empfehlen
Heike Schneider

Vertrauen...

...sie werden uns doch nicht verübeln, das wir ehemaligen Stasimitarbeitern und Spitzeln nicht Vertrauen. Und dass alleine die Weiterbeschäfigung in der Form eine Farce war Außerdem ignoriert Deutschland Tatsachen, die mehr als schädlich sind, was Recht angeht. Das betrifft vor allem den Umgang mit Drogen. Mit einer Schlendrigkeit werden Tatsachen ausgeblendet und eine Toleranz wird gefahren, auf der anderen Seite tun sich die Poitiker nach Auß0en hin so anständig. Der Wirderspruch der Politik ist nicht auszuhalten.Auf der einen Seite Luxus - auf der anderen Seite eine absurde Verkommenheit, alles staatlich toleriert! Als hätten sie alle irgendwie da Oben im Stübchen eine Denkblockade die sie mit Gewalt aufrecht erhalten! Klar - wer selbst Cannabis raucht, weil er keinen Bock hat, der will natürlich auch kein Verbot! Spaß bitte nicht in der Form weiter auf unsere Kosten! Die Hilflosgikeit der Politik ist hausgemacht, da sie Gewalt toleriert!

Empfehlen

23.12.2012, 19:29 Uhr

Weitersagen
 

Jetzt müssen alle ran

Von Georg Giersberg

Wenn Deutschland seinen Wohlstand halten will, muss es alle Reserven mobilisieren: Schüler, Auszubildende, Studenten, Rentner - jeder ist gefragt. Mehr 95 22


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --