Von Franz Hetzl
Ist die Xbox einfach nur eine Spiele-Konsole? Glaubt man den Worten von Microsoft-Chef Steve Ballmer, soll sich der schwarze Plastik-Quader nach und nach als multimedialer Alleskönner entpuppen. "Es gibt einen größeren Plan, den wir irgendwann in der Zukunft verfolgen werden", sagte Ballmer Ende November vor Analysten.
Wohl nicht zuletzt auf Druck der guten Verkaufszahlen des Konkurrenz-Produktes Gamecube von Nintendo deutete er ein umfassendes Konzept an, mit dem die Xbox das Wohnzimmer digitalisieren soll.
Die nebulösen Erläuterungen Ballmers könnten mehr sein als heiße Luft: Mit Acht-Gigabyte-Festplatte, 733MHz-Prozessor, hervorragenden Sound- und Grafikchips, Highspeed-Internet-Anschluß und DVD-Player ist die "Xbox" prädestiniert, Musik und Filme zu übertragen. Auch die optionale Fernbedienung, die Voraussetzung für die Wiedergabemöglichkeit von DVD-Filmen ist, verrät das Ziel: Die Kombination Konsole und Fernseher soll für reine Fun-Anwender die Alternative zum umständlichen PC werden.
Vorher muss Microsoft aber noch ein Problem lösen: Die Lüfter- und Laufwerkgeräusche der Xbox sorgen für ein enormes Grundrauschen, das allenfalls bei einem AC/DC-Clip nicht weiter stört. Empfindlichere Naturen werden lieber auf einen eigenständigen DVD-Player zurückgreifen und zum Surfen weiterhin ins Arbeitszimmer gehen.
| Name | Kurs | Prozent |
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| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.544,70 | +0,72% |
| EUR/USD | 1,2488 | −0,42% |
| Rohöl Brent Crude | 106,23 $ | −0,96% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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