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Computerspiele Spielekonsolen: Software sponsert Hardware

Von Franz Hetzl
14.12.2001
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Attraktive Spiele sollen nicht nur den Verkauf der Konsolen antreiben, sie fahren letztlich auch die Gewinne ein. Die Hardware ist mit US-Endverbraucherpreisen von 200 Dollar (Gamecube) und 300 Dollar (Xbox und Playstation 2) für alle Anbieter ein Zuschussgeschäft.

In Deutschland wird selbst der für März angekündigte Xbox-Preis von 479 Euro die Produktionskosten nicht decken. Dagegen bedeuten Spiele-Preise um die 50 Dollar oder 70 Euro enorme Gewinnspannen. Und auch bei Spieletiteln von Drittanbietern verdienen Konsolen-Hersteller kräftig mit - Provisionen von 20 Prozent sind üblich.

Wichtig ist also die Anzahl der verkauften Spiele - und da hat Microsoft mit einer Rate von 2,4 Spielen pro verkaufter Xbox die Nase vorn (Gamecube und Playstation 2 jeweils 1,9). Diese Raten werden durch neue Spiele steigen und die Hardware-Investitionen wohl in ein bis zwei Jahren amortisieren.

Die einzige Gefahr scheint, dass sich die drei Konkurrenten durch verkürzte Produktzyklen selbst kannibaliseren. Sony denkt schon jetzt laut über einen vorgezogenen Launch der Playstation 3 nach.

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