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Chronologie Was Porsche mit VW verbindet

25.03.2007 ·  Ferdinand Porsche konstruierte den legendären Käfer. Sein Enkel Ferdinand Piëch leitete jahrelang den VW-Konzern und ist dort heute Aufsichtsratschef. FAZ.NET nennt die wichtigsten Stationen der gemeinsamen Geschichte.

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Volkswagen ist von Beginn an eng mit dem Namen Porsche verbunden: Ferdinand Porsche konstruierte den legendären Käfer. Sein Enkel Ferdinand Piëch leitete jahrelang den VW-Konzern und ist dort heute Aufsichtsratschef.

Er kontrolliert zugleich - zusammen der Familie Porsche - den Stuttgarter Sportwagenhersteller. Im Folgenden sind die wichtigsten Stationen der gemeinsamen Geschichte aufgeführt:

1931 - Ferdinand Porsche legt in Stuttgart mit einem Konstruktionsbüro den Grundstein des gleichnamigen Sportwagenherstellers.

1938 - Bei Fallersleben in Niedersachsen entstehen im Auftrag der NS-Regierung unter Leitung von Porsche die ersten Fertigungshallen des Volkswagenwerkes.

1946 - Ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges geht der von Porsche entwickelte VW Käfer in Serie. VW wird nach der Übergabe durch die britische Militärregierung ein Staatsunternehmen.

1960 - VW wird eine Aktiengesellschaft. In der Folgezeit zieht sich der Bund zurück, Niedersachsen bleibt größter Aktionär, dessen Vorherrschaft das bis heute gültige VW-Gesetz sichert.

1993 - Porsche-Enkel Ferdinand Piëch wird VW-Chef. 2002 wechselt er an die Spitze des Aufsichtsrates.

September 2005 - Porsche gibt den Einstieg bei VW bekannt und wird mit rund 20 Prozent größter Eigner vor Niedersachsen. Ministerpräsident Christian Wulff sieht einen Interessenkonflikt bei Piëch in dessen Doppelrolle als VW-Aufsichtsratschef und Porsche-Aktionär und Porsche-Aufsichtsrat.

November 2006 - Porsche erhöht den VW-Anteil auf 27,4 Prozent. Das Paket lässt sich Porsche mehr als 4 Milliarden Euro kosten.

Februar 2007 - Landeschef Wulff gibt seinen Widerstand gegen Piëch als VW-Aufsichtsratschef auf. Porsche bekommt damit auch - wie gefordert - den dritten Sitz im VW-Kontrollgremium.

24. März 2007 - Porsche will seinen VW-Anteil auf über 30 Prozent aufstocken und plant deshalb ein Pflichtangebot für die restlichen Aktionäre. Ziel sei nicht die Mehrheit. Weitere Aktienzukäufe werden nicht ausgeschlossen.

Quelle: Reuters, F.A.Z., 26.03.2007, Nr. 72 / Seite 16
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