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Christian Lindner „Piraten sind eine Linkspartei mit Internetanschluss“

 ·  „Ich bin Liberaler. Punkt“: Der nordrhein-westfälische FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner spricht im Interview mit der F.A.S. über neue politische Konkurrenz, Ideen zum Abbau der Schulden und Sympathien für die SPD.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (80)

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Fatale Debatte als böses Vorzeichen für das, was noch kommt - ist aber egal:

Über die EU-Finanzkrise und die deutsche Staatsverschuldung wird nur lamentiert, wer das Ende der Party verkündet, wird rausgewählt - da kann man sich die Rituale gleich sparen. Inflation und Währungsreform als Perspektive? Aber nicht einmal damit scheint hier noch jemand etwas anfangen zu können. Daher liegt der ordnungspolitische Rahmen, in dem die soziale Marktwirtschaft funktioniert, wie ein von den Interessengruppen abgefressener Hundekadaver auf dem Schlachtfeld der modernen Hedonisten in den Alt-Parteien. Damit ist die FDP überflüssig und geht dialektisch in der Synthese auf und das sind die Piraten - soziologisch betrachtet. Hier werden Linke und Grüne ebenfalls eingedampft, da sie ihre Mission erfüllt haben - und es entsteht was Neues. Wandel ist normal.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 16.04.2012 22:06 Uhr

Überparteilich und neutral waren die Fragen nicht.

Klassiche FDP Aussagen - keine Schulden, mehr privatisieren. Immer wieder werden sogar von der F.A.S. Schulden von privaten Haushalten und von staatlichen Haushalten in einen Topf geworfen und so dargestellt, als ginge es zu wie bei Lindners Zuhause. Staatsschulden müssen aber anders behandelt werden als Privatschulden. Der Staat darf mit Schulden investieren und Menschen in Arbeit und Lohn bringen und Steuern kassieren, womit die Schulden abgebaut werden können. Der Privathaushalt darf an Ausgaben sparen, der Staat NICHT. Ich hoffe, dass die NRW-Menschen die Trixerei von Lindner und FDP durchschauen. Es gibt nur noch mehr Armut und mehr Privatisierung. Es scheint, dass sich alle Leitmedien abgesprochen haben, wieder Meinung zu machen und zwar pro FDP.

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 16.04.2012 18:29 Uhr

Ach, Herr Lindner

Vor einem Jahr hätte ich Ihnen Ihre Liberalität geglaubt. Seitdem haben Sie sich leider dafür hergegeben, Frank Schäfflers Initiative gegen die zutiefst antiliberale Eurorettung durch Schuldenvergemeinschaftung und Transferunion torpedieren zu helfen. Wie kann sich jemand als liberal bezeichnen, der die Souveränität demokratischer Nationalstaaten und die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Volkswitschaften zusammen mit sämtlichen ordnungspolitischen Prinzipien und den Altersrücklagen meiner Generation für zwei Jahre Machterhalt auf dem Altar einer missglückten Währungsunion opfert?

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Johann Feldbaum

Warum wählen Bürger links?

Die Antwort ist ganz einfach, wenn man die letzten 20 Jahre anschaut:

Wählen sie links, müssen sie mehr Steuern zahlen.
Wähelen sie rechts, müssen sie auch mehr Steuern zahlen.

Doch links verspricht ihnen, ein Teil des Geldes als Sicherheit zurückzulegen, währen rechts zwar das ganze Geld nimmt, doch bei Rente und Sicherheit auf Eigenverantwortung der Menschen setzt. Das klappt nunmal nicht. Man kann den Bürgern nicht alles Geld aus der Tasche ziehen und dann sagen: "du hättest sparen sollen!"

Und welcher liberale Bürger soll eigentlich die Partei wählen, die die EU unterstützt. Glühbirnenverbot, Gurkenkrümmung, eigenen EU-Steuer... Die FDP ist weder liberal noch sozial. Sie will, dass andersdenkende im Bundestag nicht mehr reden können, sie hat sich in der ganzen Regierungszeit nie profiliert.Ihr größter Fehler war aber die EU. Die EU ist nicht liberal sondern totalitär und machthungrig. Doch anstatt von ihr fernzutreten, wurde sie von der FDP unterstützt. Damit war das profil weg.

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lothar kempf
lothar kempf (wilkem) - 16.04.2012 09:24 Uhr

Lieber links mit Internet als analog im Nirgendwo

Hoffentlich liest Lindner die FAZ und Lesermeinungen aufmerksam; sie sind hilfreich, den Mund lieber nicht zu voll zu nehmen. Die FDP ist längst dort angekommen, wo sie nach ihren größten Umfallern Genscher/Lambsdorff war - im Keller der Sympathie und Glaubwürdigkeit. Die NRW-Wähler/innen tun gut daran, diese Pfadfindergruppe unter 5% zu halten.

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Klaus Letis

FDP-Bashing scheint weder "Schwarm" noch "Intelligent"

Auf die Kritik von Herrn Lindlar reagiert die „Schwarm-Intelligenz “ mit inhaltslosen Beschimpfungen. Die Foristen repetieren einfach die Hasstriaden, die sie aufgegriffen haben und geben mit flinker Hand ihren eigenen Senf dazu.

Dass soll die neue Demokratie sein? Hilfe!

Die Ursachen der akt Krisen sind ein Mangel an Liberaler Politik. Auch in NRW.
Die NRW-FDP hat immer vor zu hohen Staatsausgaben, der WestLB und dem Griechenland-Euro gewarnt. Jetzt können die Menschen in NRW die vielen Schulden, Pensions- und Personalausgaben, die von dem lieben aber inkompetenten Schwätzer Herrn Rau geerbt haben, bezahlen.
Diejenigen, die mit FDP-Bashing hier antworten, sind einfach nur die Profiteure einer verwilderten Philosophie von mehr Staat vor Privat.

Die FDP hat die einzigen Instrumente, die zu einer Lösung der aktuellen Probleme führt.
Vielleicht ist noch etwas eGovernmant alla Estand dabei. Aber dass werden schon die gut organisierten NRW-Personalräte zu verhindern

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 22:22 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 16.04.2012 22:22 Uhr

Linder ist der Weichspüler knallharter neoliberaler Politik

Moment mal. Rau - Rüttgers - Krafft.

Wenn die FDP immer vor zu hohen Staatsausgaben gewarnt hat, hat sie an Privatisierungen gedacht und an ihr Klientel.

Auch der Griechenland Euro ist nicht Schuld an der Krise, sondern die Banken und ihre Zockerei haben die Krise ausgelöst, sowie der deutsche Exportüberschuss und Lohndumping etc. Sie sollten es wissen.

Fragen Sie mal die einzelnen Städte und Gemeinden, die sich verzockt haben, weil sie den Banken auf den Leim gegangen sind.
Fragen Sie die Kommunen, wieviel weniger Geld sie vom Staat bekommen und fragen sie nach den Steuerausfällen durch Steuergeschenke der FDP an Unternehmen.

Und alle, die hier die FDP unter die Lupe nehmen, sind keine Profiteure von mehr Staat als Privat sondern eher die Verlierer.

Die FDP ist keine Liberale Partei, sondern eine neoliberale Partei, die gar nicht an das Gemeinwohl denkt, sondern an Profit und Gewinne.
Lindner soll die FDP weich spülen. Was er im Bund nicht geschafft hat, soll er in NRW machen.

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Andrea Anders

Im liberalen Sinne heisst "Liberal" nicht nur "Liberal"

V. von Bülow hatte schon irgendwie den Überblick - wenn man das so liest, denkt man unweigerlich an C.-H. Wöllner. Wie schrecklich doch dieser Loriot war, sogar eine Namens-Koinzidenz hat er hinbekommen :-).

Da halte ichs doch lieber mit Opa Hoppenstedt, grüße meine Familie in der DDR und wünsche uns das Lied "Alte Kameraden".

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 15.04.2012 23:17 Uhr

In der Tradition von Otto Graf Lambsdorff?

Nur zur Erinnerung, Herr Lindner: Das ist der, der wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt wurde.

Mit Internetanschluss hätten Sie das wissen können... ;-)

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Gilbert Oltmanns

Die FDP ist bald keine Partei mehr und jetzt schon ohne Wähleranschluß

Ahoi. Mehr muss dazu nicht mehr geschrieben werden. Da ist die Zeit und jeder einzelne Buchstabe verschwendet und verloren.

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Ulrich Wahr

Liberale Partei ohne Inhalte

Lieber Herr Lindner, die FDP ist eine liberale Partei ohne liberale Inhalte.

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Fred Groth
Fred Groth (fregro) - 15.04.2012 15:36 Uhr

Christian Lindner, ein Wirtschafts- oder Arbeitsminister für NRW

Herr Lindner ist der Richtige für ein Spitzenamt. Sein wirtschaftliches Verständnis hat er schon in jungen Jahren bewiesen. Er hat seine Firma an die Wand gefahren, etwa 1,2 Millionen Euro innerhalb eines Jahres vernichtet und 20 Mitarbeiter entlassen. Die KfW Bank wartet noch heute auf die Rückzahlung dieses Darlehens. Dass sind wichtige Attribute, die man zur Führung einer Partei oder gar zur Führung eines Ministeramtes in NRW und / oder in der BRD benötigt.

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Wolf Doleys

Frühe Verstaatlichung der Säuglinge war schon bei Platon urliberal (POLITEIA, BUCH 5)

Die Kinderärztin Gisela Kalz, ärztliche Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums an den Ruppiner Kliniken, rief unlängst in einem Leserbrief (FAZ 13.4.12) dazu auf, die Krippenerfahrung der DDR ernst zu nehmen. Sie zählte darin viele negative Folgen der Krippenerziehung auf wie gehäufte Infekte, stagnierende Sprachentwicklung, Verhaltensauffälligkeiten etc. Von westlicher Seite tat dies der Neuropädiater Rainer Böhm (Die dunkle Seite der Kindheit, FAZ 4.4.12).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 06:57 Uhr
Paul Banaschak

da gebe ich ihnen völlig recht

aber vor allem die Ostdeutschen sin es, die die DDR-Vergangenheit völlig verklären. Oder sehe ich das ´falsch?

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Ben Vöck

Liberalismus

Dieses Wort wird hier viel benutzt, aber anscheinend nur selten verstanden. Neben vielen Kommentatoren und augenscheinlichen Piraten, auch von Christian Lindner nicht.
Wenn ich sowas schön höre: "Mitfühlender Liberalismus" oder "linksliberal". Pah! Interventionistische Politik steckt trotzdem überall drin.
Die Piraten sind nicht liberal. Nicht mal so ein kleines bisschen. Aber die Fraktions-FDP leider auch nicht.

Währenddessen treibt uns das Antikapitalisten-Geschwafel immer weiter in die Arme linker Weltverbesserer, zu denen sich nun auch immer mehr Teile der CDU zählen lassen.
Traurige Zeiten stehen Deutschland bevor, mit und ohne FDP.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 07:02 Uhr
Paul Banaschak

A. Schröder, sie wissen anscheined nicht, dass das Finanzdebakel auf sozialistische

Eingriffe zurückzuführen ist. Clinton hat in den USA Gesetze geschaffen, die es selbst Arbeitslosen und Vermögenslosen erlaubten, Hypotheken von den banken einzuklagen. Und der Obama hat diesen Vermögenslosen dabei als Anwalt vor Gericht geholfen, zu ihrem Recht auf Spekulation zu verhelfen.

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Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 15.04.2012 18:26 Uhr

Tja, so ist das...

nachdem die neo"liberalen" Finanzmarktakteure, multinationalen Konzernchefs, die meisten Ökonomen und natürlich die gekauften Politiker den Rubikon überschritten haben.

Die letzten 20 Jahre waren einfach zu einseitig, was Gewinner und Verlierer betrifft.

Intelligente Menschen hätten das Pendel nicht so stark auf die eigene Seite gelenkt, jetzt könnte es durchaus einmal zu weit auf die andere Seite ausschlagen. Aber die Schuld liegt eindeutig auf der Seite der verlogenen Liberalen. Die haben "liberal" erst zum Kampfbegriff werden lassen.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 15.04.2012 13:41 Uhr

Lieber Wahlen? Ach Herr Lindner

Da hat Papke großen Mist gebaut und so NRW Neuwahlen beschert, die Ihnen nun viel lieber als neue Schulden sind? Allein mir fehlt der Glaube...

Wo war denn die FDP kürzlich, als es um die Erhöhung der Diäten in NRW ging? Hat sie nein gesagt? Nein? Dachte ich mir.

Was hat die FDP denn in den letzten Jahren zustande gebracht, dass man Grund haben könnte, diese Partei zu wählen? Was die FDP im Verbund mit der CDU veranstaltet, ist die Entdemokratisierung aller Vorgänge im Zusammenhang mit Europa, EU und Euro. Nun gipfelnd im strikten Redeverbot für Abweichler im BT, einer Ohrfeige an den BT-Präsidenten, Abstimmung dazu am 26.4. im Bundestag.

Ach Herr Lindner, das ist weder liberal noch demokratisch, aber die FDP sagt ja dazu. Bleiben Sie doch bitte einfach dort, wo der Pfeffer wächst.

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Henry Liebich
Henry Liebich (HenryL) - 15.04.2012 13:39 Uhr

Mehr Schein als Sein

Nun Herr Lindner, Sie wollen einen bescheidenen Staat, der gesund und unabhängig ist. Demgegenüber steht die Frage: Warum Sie das in den langen Jahren Ihrer Regierungsbeteiligung nicht geschafft haben?
Mitnichten konkret legen Sie sich auch jetzt zum Schuldenabbau und zur Steuerpolitik fest. Auch unterstellen Sie besonders den Piraten, dass sie eine Linkspartei mit Internetanschluss ist ( oh weh, ein Gespenst geht um in Europa). Solche Ausführungen wie: Die Haltung der Piraten zum geistigen Eigentum, die nur darin besteht kostenlos Filme, Musik und Bücher zu bekommen zeigt deutlich, dass Sie die Punkte im Wahlprogramm der Piraten völlig ( bewusst ) verdrehen.
Noch verwerflicher ist aber Ihre Aussage, dass man Festlegungen im Grundsatzprogramm einer Partei nicht beachten muss, sondern sich auf ein störungsfreies Regierungshandeln konzentrieren sollte. Vereinfacht bringt das deutlich zum Ausdruck: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
Frischen Wind wollen Sie bringen? So bestimmt

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Ralf Kowollik

Kein Linksliberaler

Es ist merkwürdig, dass Lindner in den Medien oft so dargestellt wird, als sei er ein Linksliberaler. Das ist er mit Sicherheit nicht. Wenn ich mir die Themen anschaue, mit denen er in NRW Wahlkampf macht - Ende der Verschuldungspolitik von Rot-Grün, keine Steuererhöhungen, Wiedereinführung der Studiengebühren, Erhalt des Gymnasiums, Erhalt der verlängerten Ladenöffnungszeiten, - dann kann ich daran nichts Linkes entdecken. Das sind vielmehr urliberale Themen. Auch dass Lindner sich eine Koalitionsoption mit der SPD offenhält, will nicht viel bedeuten. In NRW ist die CDU so sozialdemokratisch, dass es letztlich keinen Unterschied mehr macht, ob die FDP zusammen mit der SPD oder der CDU regiert.
Wer darauf hofft, dass Lindner die FDP nach links rückt, dem dürfte eine Enttäuschung bevorstehen. Christian Lindner ist nicht die Angela Merkel der FDP.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 22:44 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 16.04.2012 22:44 Uhr

Sie wollen doch nicht sagen, dass Merkel links ist ? oder doch eher link ?

Womit doch festzuhalten ist, dass Angela Merkel die CDU nicht nach links gerückt hat.
Die CDU ist, was sie immer war und jetzt eine neokonservative Partei, weit weg von der kath. Soziallehre, der Wirtschaftsethik und einem gut funktionierenden Sozialstaat.

Alle Taten der CDU sind neokonservativ UND neoliberal.

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Robert	 Pellengahr

Lindner

hat in jungen Jahren schon an zwei Pleiten, eine mit 1,2 Mio Staatsgeldern, erfolglos gewirkt. Wieso erhält jemand, der zu einer Partei gehört, die in der Bevölkerung keinerlei Rückhalt hat, eine solche Aufmerksamkeit? Was versteht er schon vom Umgang mit Geld?

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günther reichert

Politiker unter Marktgesichtspunkten betrachtet.Sie wollen Jobs als Abgeordeter (siehe"Adam Smith")

Politiker kann man auch als Geschäftsleute auf dem Feld des Parteienmarktes verstehen:
Adam Smith beschreibt diese Geschäftsleute(Wikipedia):
Berühmt ist die Stelle im "Wohlstand der Nationen": Geschäftsleute des gleichen Gewerbes kommen selten, selbst zu Festen und zu Zerstreuungen, zusammen, ohne dass das Gespräch in e Verschwörung gegen die Öffentlichkeit endet oder irgendein Plan ausgeheckt wird, wie man die Preise erhöhen kann. Solche Zusammenkünfte kann man aber unmöglich durch ein Gesetz unterbinden, das durchführbar oder mit Freiheit und Gerechtigkeit vereinbar wäre, doch sollte das Gesetz keinerlei Anlass geben, solche Versammlungen zur erleichtern."--Die Preise könnte man als Steuer interpretieren,damit die jeweiligen Projekte zum Wohl d eigenen Partei uKlientel verkauft werden können.
Am besten man wird gleich Europaabgeordenter.Die FDP hat sich bis heute noch nicht ausreichend distanziert v Fr.Koch-Mehrin u Herrn Charaki..(im französischen TV trat CH. als
" tugendhaft" auf.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 22:55 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 16.04.2012 22:55 Uhr

Wikipedia ist auch gut.

Aber der Wettberwerb kann ja nicht frei vagabundieren, gerade mal so wie's kommt. Wir sehen das ja mit dem Wettbewerb der Banken, Finanzstandort Frankfurt und der De-Regulierung zugunsten des Wettberwerbs. Was sehen wir ? Chaos und Finanzdiktatur.

Die Linke will nicht nur Katelle, sondern einen Wettbewerb, der fair ist und nicht über Leichen geht und auch keine Leichen macht.
Außerdem haben wir schon ein Kartellamt, was leider öfter schläft. Aber immerhin.

Spesen kassieren tun nicht nur die Sozis. Ist ein Sport, da in Brüssel.

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günther reichert

Eben-der Markt der FDP-Abgeordneten unter dem Gesichtspunkt des Wettbewerbs funktioniert nicht

Wenn schon die Altvorderen der FDP eingreifen müssen,könnte man diese Aktion als eine Art der Intervention in diesen (Personal-)Markt der FDP betrachten!!

Gucken Sie doch die Geschichte von Parteien an,wie es dort zugeht und wie scharf Viele auf Posten und Glanz ausgerichtet sind und wie sie oft eigene Leute ausspielen,um selbst auf Teufel komm raus Karriere zu machen.Solche "Verdrängungsmärkte" werden dann bevorzugt manifest,wenn nichts wesentlich Neues und Zukunftgerichtetes mehr hinzukommt und der (interne)Wettbewerb nicht richtig funktionieren kann.

Deswegen muss nun Genscher,Baum und Kinkel als eine Art Deus ex machina eingreifen,dass in ihren Augen nicht die ganze Partei baden geht.


Zudem sprach ich generell das Problem der heutigen vornehmlich Berufspolitikern an.Und dabei fallen nicht nur Schulz ,sondern viele Andere,auch in anderen Ländern, darunter.

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Paul Banaschak

lesen sie doch mal Adam Smith, statt Wikipedia

dann werden sie sehen, was Smith als Lösung vorgeschlagen hat. Nämlich den Wettbewerb zu fördern, statt ihn zu unterbinden. Die LINKE will nämlich Kartelle, statt Wettbewerb.
Und der Präsident des Europaparlaments, ist das nicht ein gewisser Sozi, der sich in die Anwesenheitsliste einträgt, um die Spesen zu kassieren, aber gleich danach zum Flughafen fährt?

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Herbert Gerhard Schön

Zu sozial-liberalen Zeiten . . .

war ich auch mal Mitglied der F.D.P. - das ist tatsächlich schon verdammt lang her.
Wenn jetzt der Spitzbub-Politiker Christian Lindner in seinem BILD-Denken „Piraten sind eine Linkspartei mit Internetanschluss“ ein bisserl intelligenter über den Zustand der FDP reflektieren würde, käme er vielleicht schneller zu der heilsamen Erkenntnis, dass diese marktliberale FDP mit ihrer gekappten Leitung zur bundesdeutschen Gesellschaft in Bewegung ihr "5%-X"-Rating (wirklich sehr strebsam) verdient hat.

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Olaf Weber

Piraten die neue Linkspartei?

Dann hat Herr Lindner tatasächlich allen Grund sie zu fürchten. Nicht Internetanschluss machts. Wieviele Ex-Wähler der FDP sehen die Bürgerrechte besser von den Piraten geschützt? Wieviele Gysis und Lafontains brauchten die Piraten um überhaupt überleben zu können? Auf wievielen Ex-Stasimitarbeitern kann man bei den Piraten rumhacken, wenn die Argumente ausgehen? Mal ganz abgesehen von den Inhalten: Herr Lindner, wenn für Sie die Piraten neue Linke sind, haben Sie den Linken (als politische Strömung, nicht der Partei) bald nicht mehr viel entgegenzusetzen.

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