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„Cash for Clunkers“ Amerikanische Abwrackprämie: 3165 Euro pro Auto

26.07.2009 ·  Deutschland als Vorbild für Amerika? Auch die Vereinigten Staaten haben jetzt eine Abwrackprämie eingeführt. Das Programm umfasst ein Volumen von einer Milliarde Dollar und heißt „Cash for Clunkers“: Bargeld für Schrottlauben.

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Die Vereinigten Staaten haben eine Abwrackprämie eingeführt. Das „Cash for Clunkers“ (Bargeld für Schrottlauben) genannte Programm mit einem Umfang von einer Milliarde Dollar (etwa 700 Millionen Euro) steht unter Aufsicht des Transportministeriums. Wer die bis zu umgerechnet 3165 Euro hohe Unterstützung erhalten will, muss ein Auto abgeben, das unter anderem nicht älter als 25 Jahre ist, nicht nach 2001 gebaut wurde und beim Verbrauch nicht günstiger als 18 Meilen pro Gallone (13 Liter je 100 Kilometer) liegt.

Die Regierung geht davon aus, dass durch das Programm der Kauf von bis zu 220.000 neuen umweltfreundlicheren Autos gefördert wird. Experten erwarten dagegen keine große Hilfe für den schwächelnden amerikanischen Automarkt. Sie kritisieren die Vorbedingungen des Programms als zu schwer verständlich, den Umfang als zu gering und die Dauer des Angebots bis zum 1. November als zu kurz. Der Kongress hat zusätzliche Gelder nicht ausgeschlossen.

In Deutschland war zuerst eine Abwrackprämie mit einem Umfang von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. Aufgrund der großen Nachfrage auf die Verschrottungssumme von je 2500 Euro wurde der Betrag auf fünf Milliarden Euro erhöht. Diese Summe wird vermutlich vor Jahresende ausgeschöpft sein. Die Bundesregierung lehnt eine erneute Aufstockung ab. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gingen bis zum 13. Juli etwa 1,7 Millionen Anträge ein.

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Von Heike Göbel

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