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Cameron-Rede Die EU braucht Britannien

 ·  Die europäische Grundsatzrede von David Cameron sorgt für Empörung. Dabei hat der britische Premierminister mit seiner Kritik ins Schwarze getroffen.

Artikel Lesermeinungen (35)
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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 25.01.2013 13:08 Uhr

Notstandsverordnungen in Griechenland und Griechenland ist auf einem guten Weg

... laut Merkel und Schäuble. Mein Gott, wie recht hat Cameron. Leider kommt alles sehr spät und hoffentlich sind wir nicht auch irgendwann auf einem "guten Weg" im Merkelschen Sinne.

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Klaus Hessenauer

Danke Herr Steltzner...

ich hätte es noch etwas deutlicher formuliert ;-)

Getroffener Hund bellt!

sagt ein altes Sprichwort.

Ich hoffe sehr Herr Cameron bleibt der Stachel im Fleisch einer überbordenden EUROKRATUR.

Der jüngste Coup die Trinkwasserversorgung zu kommerzialisieren und der Spekulation mit dem Lebenselement Wasser Tür und Tor zu öffnen ist nur ein weiterer Mosaikstein der Politik an den Menschen vorbei.

Eine Reform an Haupt und Gliedern ist unerlässlich, besonders am Haupt.
Und das ist nicht europafeindlich, wer Europa als friedlichen Kontinent erhalten will m u s s beherzt an Reformen heran gehen
Downsizing ist in !!!

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Gerhard Storm

Wirtschaftswachstum per Dekret, so dumm war bisher nur Andor mit seinem Verbot der Arbeitslosigkeit

Holger Steltzner trifft mit seiner Feststellung, dass der Wettbewerb kaum Freunde in Brüssel habe, das Kernproblem der EU.

Dieser ist gelungen, die Wirtschafts- u. Währungsunion zu einem Schongarten für Sorglosstaaten umzumodeln.

Mit Billigstgeld, fernab von der heilenden Kraft des Marktes u. ohne Hirn und Verstand.

Die hirnlose Giftgeldspritzerei bewirkte, dass die Sorglosstaaten die Lust zu Eigenanstrengungen zur Verbesserung ihres Wirtschaften verloren haben.

Die EU- u. EZB Oberdummen sowie Merkel u. Schäuble wurden durch den draghischen Geldesel-Dompteur mit unbegrenzter Gelddruckkapazität so beeindruckt, dass es ohne diese nicht mehr geht.

Die Sorglosstaaten ergriffen rasch die Chance, ohne eigene Leistung, aber mit viel Gejammere und Aufbau von Insolvenzszenarien die Dummen der EU sowie die barmherzige Merkel u. ihren unfähigen Finanzminister zum Geldverplempern anzuregen, Code "Eurorettung".

Merkels Wirtschaftswachstum per Dekret gibt es nur in Schilda!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 12:00 Uhr
Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 25.01.2013 12:00 Uhr

Herr Storm,...

.....die EU praktiziert doch eigentlich nur in gesamteuropäischen Maßstab, was ihre vom Sozialstaat geprägtenn Mitglieder schon lange vorleben: Den Markt behindern, wo es nur möglich ist, nur um die Folgen eben dieser endlosen Eingriffe als "Versagen des Marktes" heuchlerisch (oder vielleicht nur ignorant) zu beklagen. Übrigens: Mit der imperativen Forderung nach Beseitigung der (zugegebenermaßen alarmierenden) Jugendarbeitslosigkeit steht die EU ja bereits einen Schritt vor einem solchen "Verbot der Arbeitslosigkeit",wie von Ihnen oben angeführt.

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Carlos Anton

Die EU braucht Glasnost

Kritik ist in der EU aehnlich gelitten wie einst im Politbuero der KPDSU und an die weitere Integration Europas glauben die Eurokraten genauso wie das Politbuero an den Sieg des Kommunismus glaubte.
Kritik ist jedoch fuer eine demokratische Gesellschaft unabdingbar. Cameron koennte eine aehnliche Rolle fuer die EU spielen wie einst Gorbatschow fuer die Sowjetunion und eine Phase von mehr Freiheit und Demokratie einleiten. Die jetzige EU ist ein Projekt zum Demokratieabbau.

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Stefan Zeuner

EU braucht eine 'Reha'-Runde mit möglichst wenigen Experten...

Jede Woche wird von einem anderen europ. Staatsmann von Format in ausschließlicher Hinwendung an das eigene Volk eine andere Mediensau durchs Netz getrieben, der nächste ist wieder Berlusconi, wetten?
Nicht, daß es bei Cameron Punkte gibt, die zu diskutieren wären, aber was bringt eine halbdiffuse Rede (falls er die Hoffnung hegen sollte, daß er damit innenpolitisch etwas Ruhe bekommt, erinnert das fatal an Christoph Daum!) mit pubertärer Gebärde und besiegelter Lähmung bis 2017 außer mehr aufgeregte Quartalsirre?
GR, I, E, F, IRL haben alle dramatische, unglaubliche Fehler gemacht und D den, daß sie nicht sofort deutlich durchgegriffen haben (hätte das D gedurft? Niemals!), sondern den letzten Rest frischen Bluts noch haben auslaufen lassen.
GB? Hat die City und...? An deren Misere ist natürlich die EU schuld, lachhaft!
Hätte bspw Spanien das Geld aus Brüssel nicht ausschließlich in Betongold gesteckt u der Rest ähnl maßvoll gelebt wie D, man könnt sich 3 EU-Kommissionen leisten!

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York  Tecklenburg

Frau Merkel hat jetzt eine einmalige Gelegenheit,

nämlich die irrsinnigen Agrarsubventionen zu Gunsten von Zukunftsinvestitionen, oder noch besser zur Verkleinerung des EU-Haushaltes zu beschneiden - der Haushalt wird schließlich gerade verhandelt. Dadurch wäre die EU längerfristig effizienter, billiger und wettbewerbsfähiger. Hier haben Deutschland und Großbritannien ähnliche Interessen. Denn dann müsste vor allem Frankreich endlich angemessen netto in die Gemeinschaft einzahlen. Die zaghaften Versuche in der Vergangenheit sind ja alle kläglich gescheitert. Frau Merkel könnte jetzt zeigen, ob sie das politische Durchsetzungsvermögen hat, denn diese Chance wird so nicht wieder kommen. Es war ja schon zu lesen, dass man in Frankreich Angst habe, Deutschland könnte die englische Position taktisch nutzen; aus treuer Freundschaft wird man den Franzosen diese Sorge leider wohl schon frühzeitig nehmen.

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Horst Rachinger

Sehr gut, Herr Steltzner,

nur eine kleine Korrektur: Merkel sprang nicht bei, sondern hängte sich an. Andernfalls hätten wir ähnliches schon früher von ihr hören müssen.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 24.01.2013 19:00 Uhr

Das Vertrauen in den EURO und EU ist schon vor langer Zeit in die Tonne gehauen worden .....

.... nur 38,4 % der Deutschen haben noch Vertrauen in den EURO; in Spanien und Italien sieht es noch schlechter aus: 35,4 Spanien und 30,0 % Italien. Ganz anders jedoch bei den Ländern die eine eigene Währung haben: Canada 90,7 %, Schweiz 90,1 %, Schweden 87,1 %, Türkei 80,9 %, Brasilien 80,2 %, Indonesien 79,7 %, GB und die USA 74,4 % usw. usw.(Quelle Focus) Und bei uns? 2002 verhießen die EU-Apparatschiks, dass €-Land zum dynamischsten Wirtschaftsraum weltweit aufsteigen würde. Und was haben wir? Eine sozialistische Planwirtschaft mit nie für möglich gehaltenen Arbeitslosenzahlen, Demonstrationen in vielen Städten und die Hälfte der Staaten ist pleite. Fürwahr, wir sind auf einem guten Weg, der EURO ist eine richtige Erfolgsgeschichte - wahrscheinlich wird man uns bald erzählen, ohne EURO wäre alles noch viel schlimmer! Cameron hat unbedingt recht, das Geheule bestätigt dies, viele sind getroffen worden ... und befürchten jetzt Pfründe und Macht zu verlieren.

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Christoph Grimm

Mr. Prime Minister: Thank You!

David Camerons Kritik an der EU ist absolut berechtigt. Die Gemeinschaft entwickelt sich zunehmend rasant zu einem undemokratischen, unkontrollierbaren und unbezahlbaren Moloch, der seine Bürger bevormundet und ihnen die Souveränität entzieht. Wer es als Politiker mit Europa wirklich gut und ernst meint, sollte sich deshalb endlich für die längst überfällige ehrliche und schonungslose Reformdiskussion einsetzen, anstatt nur empört aufzuschreien. Und Cameron weiß seine Engländer hinter sich. Die EU-skeptische Partei UKIP mit ihrem Abgeordneten Nigel Farage erzeugt den Druck. Sie thematisiert dabei, was viele Menschen auch hierzulande wünschen: Mehr Demokratie, Recht, Subsidiarität, Transparenz, Sparsamkeit und Effizienz. Ein Referendum in Deutschland würden unsere etablierten Politiker darum niemals zulassen. Cameron hat auch etwas für uns getan. Und Downing Street Nr. 10 hat ´ne Homepage. Da können Sie sich alle per e-mail bedanken.

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Christoph Rohde

Ohne Britannien sicherheitspolitisch...

noch hilfloser als so schon. Die, die sich mit dem Friedenspreis feiern, vergessen die Rolle der Vereinigten Staaten bei der EG-Integration. Die EU wird genau zu dem, was Henry Morgenthau mit Deutschland vorhatte, sie wird ein wettbewerbsunfähiges, aber "soziales" Agrarland.

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Horst Schmidt

Eine euroskeptische Partei in Deutschland wäre ein Gewinn

Dann merken die Herrschaften in Brüssel vielleicht, dass es nicht nur in Großbritannien gärt.

Im Übrigen hat auch Herr Steltzner mit seinem Kommentar ins Schwarze getroffen. Damit beweist die FAZ mehr Mumm, wie Spiegel, Süddeutsche und Zeit.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 24.01.2013 18:45 Uhr

warum ausgerechnet Europa zu einem zentralistischen Einheitsstaat gemacht werden soll

mit seinen vielen unterschiedlichen Sprachen und politischen Kulturen, während Deutschland, ja sogar das kleine Österreich, in Bundesstaaten organisiert ist, ist logisch nicht nachvolziehbar.
Europa kann nur als Konförderation unabhängiger Staaten funktionieren, die nach außen gemeinsam auftreten, mit einem gemeinsamen Markt nach innen und gleichen Marktregeln.
Das wäre schon sehr, sehr viel und würde Europa Gewicht und Überlebensfähigkeit sichern.
Darin wären auch die Briten glücklich und sogar die Schweizer und Norweger.
Eine gemeinsame Währung künstlich und mit der Brechstange zu schaffen, wäre dabei gar nicht nötig gewesen. Wir hatten sie trotzdem.
Denn die meisten europäischen Länder hatten ihre Währung vor dem Euro offiziell oder de facto an die DM als Leitwährung gebunden.
Das jetzige ungerechte Chaos-Gebilde, mit wabbelweichen Regelungen, aber Zentralmachtanspruch, wo die Staaten versuchen, sich gegenseitig auszuplündern, treibt die EU auseinander und ist nicht überlebensfähig.

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Christoph Runge

Cameron sollte die EU und die Bürger GB nicht weiter nerven

Was soll der Quatsch, nach 2015 sich seinen Posten absichern zu lassen. GB kostet die EU im Vergleich zu manchen anderen noch nicht reformierten Südländern eine Schweinegeld namens Brittenrabatt. GB Profitablität? In London werden Jahr für Jahr mindestens 20.000 Banknazis aus der City entfernt. Wohl nicht umsonst. Sonstige Produktion im Land? Denn ausserhalb Londons stehen nur Schafe und noch nördlicher werden die Mädchen "immer hübscher".

Eine Volkswirtschaft die stets an der Rezession vorbeischlingert, ist zu teuer für die EU. Mr. Cameron, bitte treten Sie zur EU Kasse und geben dort den Anti Euro Scheck ab. Vielleicht schon 2014!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 15:47 Uhr
Harald Bayreuther

Ihre Aussage Hr. Runge

„GB kostet die EU….Schweinegeld“ ist einfach falsch. Wenn Sie gesagt hätten, die Agrarsubventionen kosten der EU ein Schweinegeld, hätte ich Ihnen zugestimmt.
GB ist einer der größten Nettozahler der EU.
Nettozahler bedeutet, dass mehr ein- als ausgezahlt wird. Genau aus dieser Differenz (Ein-Auszahlung) errechnet sich der diffamierend gemeinte „Britenrabatt“. Auf gleicher Grundlage werden Rabatte für Deutschland, Österreich, die Niederlande und Schweden berechnet, aber keiner redet dann vom Britenrabatt.
Auch würde ich die 2015 demokratisch stattfindende Wahl nicht als „absegnen“ bezeichnen.
Die Stimmengewichtung innerhalb der EU, ohne GB, haben Sie schon bedacht?

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Ulla Nachtmann

verwechseln Sie was, Herr Runge?

,GB kostet die EU im Vergleich zu manchen anderen noch nicht reformierten Südländern eine Schweinegeld namens Brittenrabatt.'
.
Merken Sie sich: Trotz ,Thatcher Rabatt' ist Camerons GB NETTO-Zahler.
Die EUcracy würde Einnahmen verlieren ohne GB.
Auch was Sie aufgeregt über die Briten generell sagen, stimmt nicht.
Lt Telegraph und letzter Umfrage wollen bereits 40% RAUS.
Hinzu kommt, dass das Referendum ein Wahlversprechen Camerons war was er nach der Wahl gerne vergessen wollte. Nicht jedoch viele Briten.

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Closed via SSO

Nicht zu eng gesehen ?

Die EU-Bürokratie ist wahrlich überbordend und muß effizient gemacht werden. Aber das ist doch keine signifikante Größe in Bezug auf die nachlassende Bedeutung dieses Kontinents. In 1. Linie sind es die Schwachköpfe von nationalen Politikern, die alles zu verantworten hätten. Dazu gehört besonders auch Cameron, der sich jetzt populistisch gebärdet. 2. Asien ist zum Tiger erwacht. Seine Kinder wurden im Westen ausgebildet und sind heute/morgen die Macher im Osten. Die produktiven Standorte im Westen suchen mit geringem Erfolg gute Arbeitskräfte. 3. Die Wertelosigkeit des Wertewächters Westen, mitten drin die USA, ist in seiner Hohlheit weltweit durchschaut. 4. Die Folgenlosigkeit des Treibens der Finanzbanditen drückt die Moral und das Selbstvertrauen der europäischen Bürger. Es gäbe wahrlich einige Hausaufgaben für Führungspersonal.

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Rolf-Dirk Maehler

Vieles spricht der Artikel richtig an, aber er sollte nicht vergessen, dass auch England die EU ...

... braucht. Und es kann nicht sein, dass England alle Vorteile des gemeinsamen Marktes zu Sonderpreisen haben möchte. Aber das es in Europa genauso fast täglich zu dramatischen Fehlentwicklungen und Fehlinterpretationen kommt kann auch nicht dauerhaft hingenommen werden. Auch die angemahnte Wettbewerbsfähigkeit kann nicht nur von einigen Wenigen erbracht werden, sondern sie wäre eine der wichtigen Gemeinschaftsaufgaben. Alle Sozialleistungen müssen immer und zuerst erwirtschaftet werden, sie können niemals am Anfang erbracht werden, sondern erst wenn sie verdient worden sind. Und es sind in aller Regel auch nicht die Nutznießer des Sozialstaates, die sie erwirtschaften, sondern die Leistungsträger. Aber gerade die EU gefällt sich zunehmend darin genau die Leistungsträger zu diskriminieren. Weder Quotenregelungen noch überzogene Familienpolitik oder Sozialstaat können dauerhalft Eigenverantwortung ersetzen. Nur die schafft Wettbewerbsfähigkeit.

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Jens Mander
Jens Mander (Magua) - 24.01.2013 18:13 Uhr

Schmusen mit ENG, Haue für DE

Es gibt in DE keine Partei, die für den Euro-Ausstieg ist. Das liegt daran, dass die deutsche Presse in gewohnter Eintracht jeden Versuch verbissen bekämpft. Haben wir keine heterogene Presse verdient? Auch dieser Artikel schmust verliebt mit den eurokritischen Engländern, wäre aber NIEMALS bereit eine ähnliche Bewegung in DE zu tolerieren geschweige denn zu unterstützen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 20:13 Uhr
Elisabeth Dreier

Die FAZ sollte auch kein Sprachrohr einer Partei sein.

Die FAZ ist m. E. zur Europapolitik die derzeit kritischste relevante Zeitung in Deutschland. Natürlich könnte sie sicher noch kritischer sein, aber schon das Forum spricht für die FAZ. Zudem gibt es Parteien für den Euroausstieg, mind. für den Stopp der Eurorettungen, wie "die Freien Wähler", die Wahlalternative 2013 wollen sich auch als Partei gründen, dann gibt es noch andere kleinere Parteien. Aber wenn eine eurokritische Partei bei der nächsten Wahl in den Bundestag einzieht wäre es riesiger Erfolg.

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Closed via SSO

Der sozialistische Wettbewerb

war die einzige Aufgabe eines FDJ-Sekretaers in den DDR_Betrieben, dazu musste er sich also auch zwei mal jaehrlich von seinem Stuhl hoch ziehen und fragen gehen, was er so mit den Kids auszutueffteln habe, meistens kam identisches zu Bruessel heraus. Ich glaube darin ist Frau Merkel firm, ich meine in dem Wettbewerb. Ansonsten hilft es ihr sicher jeden Wettbewerb innerhalb der Einheitspartei um ihren Stuhl zu vermeiden. Diese liebe Frau hat eigenhaendig und in voelliger Verkennung der Situation Europa in diese katastrophale Arbeitslosigkeit gefuehrt, indem sie Gelder verjubelt hat, von denen ganz Europa haette ein Jahr leben koennen. Jetzt Sprueche klopfen hilft gar nichts mehr, der Zug ist abgefahren, nicht umsonst zieht Cameron die Reissleine. D kann nach den merkelschen Fehlleistungen strampeln wie es will, je groesser der deutsche Erfolg, desto mehr Geld wird abfliessen, desto mehr Arbeitslosigkeit wird exportiert, der deutsche Waehler ist schuld, er gestattet diese Unfaehigkeit.

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Franz Oberer
Franz Oberer (Oberer) - 24.01.2013 18:03 Uhr

Merkel ist Schuld?

Hab es langsam satt, wenn auf Frau Merkel rumgehakt wird.
Wir haben in Deutschland tausende Experten die es besser können. Es erinnert mich an Fussball, da gibt es auch Experten, die alles besser können.
Warum ist Deutschland wettbewerbsfähig? Weil die Löhne moderat sind und die Produktiwität hoch. Das müssen die Griechen erst mal lernen.

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Lieschen Müller

Britannien braucht aber die EU nicht!

Ich kann die Engländer verstehen, denn was hat uns den dieses EU-Bündnis bislang gebracht, außer einem zusätzlichen Verwaltungspparat mit teuer bezahlten Leuten? Was sind denn die Vorteile, außer dem Mitgliedbeitrag? Was gibt es denn als Mitglied, was ich ohne diese Mitgliedschaft nicht habe? Geht es uns oder z.B. Griechenland seit diesem Bündnis besser? Wettbewerbsfähgigkeit - wie soll man die denn ausbauen, wenn man die Expertise und Produktion ins Ausland verlagert? Viele Innovationen entstehen als Resultat von Problemen, die während der Produktion auftauchen - diesen ganzen Teil hat man ja schon ausgelagert. Der Vorteil von Europa liegt in meinen Augen in unserer bunten bzw. kulturellen Vielfalt, kein Land gleicht dem Anderen und unsere Historie/alten Gemäuer ziehen schon immer Scharen von Touristen an. Von den neuzeitlichen Bauwerken kann man das nicht sagen. Erhalt der Bauten sollte daher wichtig sein. England steht sehr gut da und wird weiterhin bereist, ob in oder aus der EU.

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Ronald Gruenebaum

Muss man das verstehen?

Ach, Herr Steltzner. Ist Ihnen wirklich entgangen, dass all diese Themen schon lange diskutiert werden, von der Wettbewerbsfähigkeit bis zum Demokratiedefizit? Nur dass eben Herr Cameron nie an diesen Debatten teilgenommen hat.

Das Ganze ist doch sehr durchschaubar. Cameron will raus, scheut aber die Verantwortung für diesen Schritt. Sein Vorgehen ist dabei nicht einmal logisch: Alle Herausforderungen erfordern mehr Europa, nicht weniger.

Und warum will eigentlich niemand verstehen, dass in Brüssel nicht irgendwer entscheidet, sondern das Kollektiv der Regierungen der Mitgliedsstaaten (und die von uns gewählten Europa-Abgeordneten). Eine dieser Regierungen wird von Herrn Cameron geführt. Da zu fordern, dass Macht zurück in die Hauptstädte muss, kann also nur heissen, dass er nicht mehr kollektiv entscheiden will. Dann soll er das aber auch so sagen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 18:44 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 25.01.2013 18:44 Uhr

Herr Gruenebaum,

Sie wissen gar nicht, wie recht Sie haben. Statt mal den Verstand einzuschalten und sich zu verdeutlichen, wer da in der EU wirklich das Ruder in der Hand hält, zieht man es seit Jahr und Tag vor, immer wieder ohne nachzudenken auf den hohlen Popanz namens "Brüssel" hereinzufallen, der einem da von Seiten der Nationalstaatsanbeter aufgeblsen wird.

Sich stattdessen aber an den Europawahlen zu beteiligen und Kritik an die richtigen Adressen in den europäischen Hauptstädten zu tragen? Fehlanzeige.

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24.01.2013, 16:27 Uhr

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