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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bundesverfassungsgericht Karlsruhe schießt gegen die EZB

 ·  Die Vorgaben aus Karlsruhe sind eine Ohrfeige für manch überhebliche Finanzpolitiker. Brisant sind aber insbesondere die Ausführungen zur Rolle der EZB. Bei unvoreingenommener Lektüre des Urteils erklären die Richter schon die jetzige Praxis der Zentralbanker für illegal.

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Ulrich Heinrich

Warum erzählt die gesamte deutsche Presse das Märchen von der Haftungsobergrenze ?

Herr Jahn, lesen Sie bitte Ziff. 1. des Tenors des Urteils und dessen Rz. 244.

Das Bundesverfassungsgericht hat zurecht festgestellt, der Deutsche Bundestag habe (mit der notwendigen 2/3-Mehrheit) das Vertragsgesetz zum ESM auf der Grundlage einer Auslegung des ESM-Vertrags beschlossen, wonach der eigene Anteil am Stammkapital die Höchstgrenze für alle Zahlungspflichten Deutschlands bilde. Da nun eine andere Auslegung des ESMV möglich sei, müsse eine völkerrechtliche Sicherstellung erfolgen.
Dem genannten Willen des Gesetzgebers wäre etwa Genüge getan mit den Worten: die Bundesrepublik Deutschland habe aus dem ESM-Vertrag keine Zahlungspflichten, die ihren Anteil am Stammkapital übersteigen.

Wird nun ein Vorbehalt mit dem Wortlaut von Ziff. 1 des Urteilstenors völkerrechtlich bindend, kann bei Zustimmung des dtsch. Vertreters im Gouverneursrat die deutsche Haftung höher sein als vom Gesetzgeber mit dem Vertragsgesetz gewollt.

BVerfG und BPräs. hätten dann den Gesetzgeber ausgehebelt

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Max Clemenson

EZB und Staatsfinanzierung

... in diesem Zusammenhang ist es auch von Interesse, dass die bankrotten Spanischen Banken (inkl. der Insolventen Bankia) heute morgen Investitionen in einen Rettungsfond für die Spanischen Regionen investieren. Woher kommt das Geld? von der EZB natürlich und so haben wir auch weiterhin eine Verflechtung von Banken und Staat (Regionen) und der Reformstau in Spanien kann weiter gehen, da durch diesen Fond die Regionen jetzt ihr Geld nicht teuer vom Markt oder mit Auflagen von der EU/IMF bekommen sondern Konditions- frei von den Spanischen Banken ... Dank der EZB. Und somit ist das Schneeballsystem komplett und selbst Madoff hätte es nicht besser machen können. Vielen Dank, Herr Draghi

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Jack Murphy

Die Utopie hält Karlsruhe nicht auf:

Begrenzung der Haftung aus ESM auf 190 MRD EUR - was für ein Witz!

Jedes Land, das unter den Schirm schlüpft, fällt aus der Haftung für die Hilfsschirme und erhöht automatisch den Haftungsanteil der übrig gebliebenen. Jetzt darf sich jeder Beobachter ausmalen was passiert, wenn zunächst Spanien, dann Belgien, Slowenien und am Ende die ganze Bande "gerettet" wird. Das BVG hält den Zug nicht auf.

Goldmann-Draghi entscheidet mit seinen EZB Hofschranzen inklusive Assmann wie ein Duodez-Fürst. Die deutsche BuBa ist kastriert und trägt zwangsweise zu 1/3 alle Lasten. Draghi hat sich bis dahin die Kontrolle über die kleinste Sparkasse in D unter den Nagel gerissen und wird wertloses Geld drucken (vgl. Bernanke-FED) zur Finanzierung der Staaten und zur Sicherung der Zinsgewinne der Banken aus Staatsschulden.
Liebe Mitbürger - zieht Euch warm an, die Finanzdiktatur hat uns überrollt und macht aus uns die schlimmste Unterdrückungsgesellschaft der Geschichte. Armes Deutschland.

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Franz Freiheit

Staatsstreich von oben zum IIIten und aus

"Erlaubt ist, was der Patin nutzt!" Hoppla, das ist ja eher absolutistisch als aufgeklärt, sorry. Doch klar scheint immer mehr, da kommt schleichend und von oben der "kalte Staatsstreich" daher. "Alle Staatsgewalt geht nunmehr von Regina Angela aus", der beliebigen Sachsocracy-helfermaus. Ja liebe Leute in diesem, unserem ehemaligen Vaterlande, sitzen heute im Hohen Hause viele mit dem Dolchstoss im Gewande. Sie lesen eins, zwei und drei Ermächtigungs-gesetze herbei. Die Medien tun alles schön gewichten, tun uns täglich wie Sandmännchen naiv von tollen Berliner Geschichten berichten und kommt die Wahrheit einmal raus, dann sitzen die Chefredakteure wieder bei ihrer Patin im Haus und hecken den nächsten Finanzierungs-krisenstreich aus. Hoffentlich schießen die nicht doch noch mal aufs eigene Volke mit großen Lettern aus ihrer Headline-Pulverwolke. Voßkuhle hat das zwar garnicht erwähnt, aber die ehemals geschätze Vierte Gewalt hat gleichgeschaltet und ging verloren. Trauer pur!

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Franz Freiheit

Staatsstreich von oben

Alle sind happy, alle haben gewonnen und doch haben wir alle verloren, wenn das kommt, was man nach den bisherigen Erfahrungen mit Patin Angela erwarten muss. Gauck wird das Gesetz unterschreiben und der Vertrag tritt völkerrechtlich unwiderruflich in Kraft. Aber hat uns nicht Voßkuhle gesagt, dass v o r der Ratifizierung völkerrechtlich sichergestellt sein muss: "Die Beschränkung auf die Haftungsobergrenze (190 Mrd)" sowie "keine Erhöhung der Verpflichtungen Deutschlands ohne Zustimmung des deutschen Vertreters (also k e i n e Nachschussverpflichtung)" sowie "ausreichende Information und Zustimmung in jedem Einzelfall bei Zahlungsüberschreitung durch den Bundestag (Haushaltssouveränität des BT und damit Deutschland muss erhalten bleiben)" sowie "keine Ewigkeitsklausel (Deutschland muss bei triftigen Grund den Vertrag verlassen können dürfen)"! Das war ja ein glatter Sieg der Kläger, doch gilt nach wie vor das Motto: "Was nicht sein darf, das kann nicht sein!"

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Dietrich Dozer

!!!!!

Das war wirklich der absolute Gipfel. Ich musste umschalten, es war einfach nicht auszuhalten.
WIDERLICH!!!

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Wolfgang Richter

Leider folgenlos

Das BVG übernimmt die Rolle eines Hofnarren:
Es sagt diverse Dinge, die wahr und bedenkenswert sind. Aber die einzige Chance, seinen Einwänden Gewicht zu geben, nämlich ESM zu blockieren, hat es sich nicht wahrzunehmen getraut.

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Jack Murphy

Deutschland hat bereits den eigenen Finanzkollaps eingerichtet

Neuer Target II Saldo zugunsten BuBa = € 751 Mrd
+ Gesamthaftung aus EFSF = € 310 Mrd
+ ESM Haftung = € 190 Mrd

Deutschland hat bereits mehr als 1 Billion EUR an zukünftigen Steuereinnahmen für die "Rettung" des EUR aufgewendet, hinzu sollen 190 Mrd EUR kommen. Damit wird jede historische Reparationszahlung aus Weltkriegen überboten und die Zukunftsfähigkeit der deutschen Nation auf lange Sicht eliminiert. Und die Kanzlerin ist stolz auf ihre Leistung. Armes Deutschland.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 11:31 Uhr
Jack Murphy

Gefangen in der Falle der EUR-politischen Dialektik

Sie argumentieren so armselig wie der Besitzer von Aktien, deren Wert auf "0" gefallen ist und der behauptet, er habe keine Verluste erlitten, da er die Aktien noch nicht verkauft habe.
Die Target II-Salden sind schon heute "uneinbringbare Forderungen" der BuBa gegen die Südstaaten, abgesichert mit wertlosen Staatsanleihen. Also - öffnen Sie Ihre Augen und lösen Sie sich von der gescheiterten EUR-Utopie.

Das Geld ist vernichtet. Profitiert haben nur die Banken von realisierten Zinsgewinnen aus den Schrott Anleihen Griechenlands, Italiens, Spaniens und Portugals.

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Horst-G. Willweber

@Herr Nauder, welche "werthaltigen" Sicherheiten denn?

Der Haftungsrahmen, der natürlich zwischen tatsächlicher Inanspruchnahme und Bürgschaften zu differenzieren ist, wurde von dem Mitforisten @Murphy und damit das für den dtsch. Steuerzahler drohende Obligo-Potenzial zutreffend aufgezeigt.

Es spricht für die erfolgreiche Vernebelungsstrategie der Politik, wenn Sie hier behaupten, die Target2-Salden der Südstaaten (per Jul/Aug 2012)

- Griechenland -105.044,
- Italien -289.320,
- Spanien -434,428,
- Dtschl. ges. +751,449 Mrd. €

seien 'werthaltig' abgesichert!?

Unsere Auslandsüberschüsse mit den Südstaaten sind in den letzten 4 Jahren mit 'selbst gedrucktem' Notenbankgeld, nicht mit Vermögenswerten der Schuldnerländer finanziert worden. Dadurch wurden marktgängige Schuldtitel gegen Target-Forderungen mit nur 1%-Verzinsung ersetzt, die die Bundesbank nie mehr eintreiben können wird.

Und seither ist Dtschl. erpressbar geworden, den Wahnsinn ESM + EZB bis in extenso mitbetreiben zu müssen!

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Gernot Nauder
Gernot Nauder (genoa) - 13.09.2012 09:44 Uhr

Man sollte schon in etwas wissen wovon man redet

zu Target II: Die 751Mrd sind schon durch Sicherheiten abgedeckt. Es werden zwar heute Sicherheiten akzeptiert die vor 1 Jahr noch ausgeschlossen waren, aber zunächst einmal ist alles abgesichert.

zu EFSF: 310 Mrd war die max. Haftungsanteil Deutschlands im Insolvenzfall. Die Gesamtsumme ist nie genutzt worden, der EFSF wird ja jetzt durch den ESM ersetzt, so dass die max. Haftung D unter keinen Umständen Wirklichkeit werden kann.
Zudem müßten dafür alle Staaten die unter EFSF Rettingsschirm sind insolvent gehen.
Ebenfalls unwahrscheinlich.

zu ESM: 190 Mrd sind die Haftunsgobergrenze.

Also Target II ist abgesichert, EFSF und ESM sind reine Bürgschaften.

Bei allem Wohlwollen, aber ein wenig realistischer sollte man schon sein. Deutschland hat (noch) nichts aufgewendet und man darf auch nicht vergessen, was es für die Bürger des Landes bedeuten würde, wenn ihr Staat bankrott anmelden müsste. Sie meinen denen geht es dann gut, OK, macht D das halt auch. Also immer mit der Ruhe.

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Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 13.09.2012 08:56 Uhr

Der II. Senat könnte

die Regierung zwingen, gegen die EZB zu klaen. Er wäre aber gut beraten, die Frage der Staatsfinanzierung per Notenpresse selbst zum zuständigen Gericht zu tragen.

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Michael Arndt

Ein äußerst schwacher Kommentar, Herr Jahn...

Der entscheidende Spruch lautet:"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
Auf das BVerfG angewandt heißt das: wohlfeile Worte und geschliffene intellektuelle Windungen reichen eben nicht aus.
Immer wieder muss ich lesen, wie toll die Urteile dieses Gremiums sind.
Sie ändern aber nichts und halten auch nichts auf. Wofür sind sie dann gut?
Theoretisch findet das BVerfG alles blöd und illegal, faktisch winkt es aber alles durch. Dafür benötigen wir diese Institution nicht...
Eier in der Hose sehen nun wiklich anders aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 15:31 Uhr
Johannes Rettig

Sehr geehrter Herr Arndt

sie haben die Gewaltenteilung judikative, exekutive und legislative nicht verstanden - der Fehler liegt nicht beim BvG, das nur "Recht sprechen kann".

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Norbert Dr. Leineweber

EZB ist voll versenkt, Weidmann war der einzige auf dem Boden der Verfassung abgestimmt hat!

Die meisten Kommentatoren verstanden auf den ersten Blickt nicht, was eine Auflage ist. Dem Kommentator Jahn sei Dank das heraus zu arbeiten. Merkel wollte Draghi die Drecksarbeit machen lassen und hat gemeint sich in Teflon-Manier heraushalten zu können. Draghi sollte alle Schleusen öffen, schwupps sind die Schotten dicht! Das BVerfG hat sichergestellt, dass der Sinn und Zweck des Gesetztes die 190 Mrd. waren und bleiben. Das ist präjudizierend und schließt auch Schäubles Hebelung aus. Schäuble ist mit seinen Phantastereien grandios aufgelaufen, wohlgemerkt als Jurist! Punktum-fertig-aus. Das Urteil ist rechtsanalytisch natürlich brillant und ein Schlag ins Gesicht der Bundeskanzlerin, die gemeint hat sich `raushalten zu können und alles über Draghi zu regeln, vgl. fortunanetz. Draghi darf aber am Sekundärmarkt nicht kaufen. Damit ist die Kanzlerin mit ihrem Kurs in Wahrheit gescheitert. Merkel hat sich ausgemerkelt.
Die anderen Länder müssen für sich selber haften, das wars dann!

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Manfred Wittmaack

Oberstes Gericht.

Meiner Ansicht nach, als Nichtkenner des Kleingedruckten in den meisten Rechtsfragen, hat das Verfassungsgericht das Grundgesetz willkuerlich ausser Acht gelassen. Die Richter haben sich verhaspelt und verfranzt, anstelle von klar und buendig zusagen, dass nichts seit die Vertragsbrueche begannen rechtlich und im Interesse des Deutschen Volkes ist. Genau deshalb sind alle Machenschaften seit diesem Zeitpunkt auch nicht im Interesse der Europaeischen Union. Das Ende ist abzusehen, denn demokratisches und gerechtes Gehabe ist was sich abspielt bestimmt nicht.
Die endlose Abzocke des internationalen Grosskapitals hilft nur den paar Menschen die sowieso schon zuviel haben.
Es waere interessant zu erfahren wohin diese ungeheuerlichen Summen versickern. Wenn dann nichts mehr zu holen ist wird der Euro zerfallen und die Finanzbetrueger sich andere Opfer suchen.

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Gerhard Storm

Anders als die lächerlich unwirksamen draghischen Waffen schießt BVerfG scharf u. wird treffen!

Joachim Jahn hat trefflich die Vorgaben aus K´he als Ohrfeige für überhebliche Finanzpolitiker erkannt u. aus den Ausführungen des Gerichts zur EZB fein herausgehört, dass die Richter mit dem Urteil schon jetzt die Praxis der EZB für illegal erklärten.

Das Gericht hat in positiver Weise den ESM-Vertrag hinsichtlich Höhe u. Interpretation fest auf das für D niedrigstdenkbare Volumen festgezurrt u. seine Geheimniskrämerei gegenüber den dt. Bundestagsabgeordneten abgelehnt.

Damit sind die unsinnigen Ideen Schäubles u. anderer unfähiger Politiker zur Hebelung des Volumens nach oben ausgeträumt.

Denn zwischenzeitlich haben selbst die dümmsten u. ruhigsten Hinterbänkler im dt. Parlament erkannt, dass mit den €-verrückten draghischen Hirngespinsten zur unbegrenzten Durchpäppelung von Draghis Heimat u. anderer Sorglosländer die EZB ihre Grenzen überschreitet u. damit kein dt. Staat leben kann.

Die brav für D kämpfenden Jens Weidmann u. Prof. Sinn werden vom BVerfG bald belohnt werden.

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Roman Prenger-Berninghoff

Neugründung: "FAZ Partei", um aus Europas Schuldenunion auszutreten

Wir wäre es mit einer "Freiheitliche Allianz Zukuntsdeutschland" als FAZ Partei.
Gibt es nicht genug gleichgesinnte und fähige Leute, um relativ schnell eine funktionierende deutschlandweite Partei zu gründen, die als vorrangiges Ziel den Austritt aus der Schuldenunion Europas hat.
Kernziele:
Austritt aus der EU
Wiedereinführung einer "deutschsprachigen" Währung
Aufklärung über die Möglichkeit einer kurz bis mittellangen wirtschaftlichen Depression
Kontrollierter Rückbau des auf Pump finanzierten deutschen Wohlstandes unter Beachtung sozialer Verhältnismäßigkeiten
Erarbeitung eines umfassenden Sparprogrammes zum vollständigen Schuldenabbau der BRD
Widersagung dem goldenen Kalb der Steigerung von Wachstum und Exportsteigerung
Keine lobbyistischen Subventionierung

Würde bestimmt etliche Anhänger und Mitglieder bekommen.
Ich hab leider von so etwas wenig Ahnung, würde aber für diese Partei stimmen.

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Ulla Nachtmann

Gilt das auch

,Das Grundgesetz bekennt sich zur Mitwirkung Deutschlands an einem rechtsstaatlichen Europa. Im Umkehrschluss müsste dies bedeuten: Die Teilnahme an einem Bruch des Europarechts wäre zugleich ein Verstoß gegen das deutsche Verfassungsrecht'
.
fur diemTeilnahme am Brechen der No-bail-out Klausel des Lissabon Vertrags??
Das war doch auch ein Bruch des ,Europarechts' oder etwa nicht?

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Achim Brotzer

Das sollte selbst Draghi beeindrucken: EZB darf keine Staatsanleihen am Sekundärmarkt kaufen!

Insoweit klare Worte desBVerfG. Nichts weniger als eine eindeutige Aufforderung an die Regierung, gegen die EZB vor dem EuGH zu klagen, falls Draghi die nunmehr unverzichtbare verfassungsrechtlich gebotene Aufforderung der deutschen Regierung missachten wollte, Staatsanleihenkäufe zu unterlassen. Eine Stärkung auch der Position und Person Weidmanns im EZB-Rat. Weidmann hat Rückendeckung durch Karlsruhe! Das ist nicht nichts. Weniger als zu erhoffen aber mehr als zu erwarten war. Fiat Justitia!

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Anton Kettenruettler

Für Draghi, Monti, Juncker ist der Fall klar

Was interessiert uns ein Urteil aus einer deutschen Provinzstadt. Wir halten uns ja nicht mal an irgendeinen EU- Vertrag.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 12.09.2012 22:33 Uhr

Nur eine Kehrtwende Frankreichs wird effektiv helfen

Solange Merkel Kanzlerin ist und auch Unerwachsene in anderen Parteien (Grüne, SPD) das Sagen haben, werden legitime Interessen der Bundesrepublik Deutschland auf dem Altar der EZB, Brüssels, Luxemburgs und Straßburgs hingeopfert. Etwas anderes können diese "Politiker" nicht.
Die Politiker der anderen Staaten wissen um diese Schwäche und nutzen sie mal mehr, mal weniger schamlos aus. Deutschland ist zu groß und zu allein seitdem in Frankreich der Südwind bläst.
Eine Beachtung deutscher Interessen wird es nur geben, wenn Frankreich kapiert haben wird, daß mit lausigen Südeuropäern kein Staat zu machen ist. Denn eine Schuldenunion ist nicht im nationalen Interesse Frankreichs, das Spitze und mit den Großen der Welt auf Augenhöhe sein will. Und dann gibts ja noch die dt.-frz. und frz.-dt. Verständigung, die Realität ist unabhängig vom politischen Personal. Nur Mut!

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Thomas Wentingmann

Die nächsten Wahlen entscheiden ....

Erst haben viele, auch ich, gehofft, das BVerfG würde heute 12.09.2012 den ESM auseinander nehmen, so dass er in vielen Punkten neu gestaltet werden müsste. Das heutige Ergebnis ist deutlich bescheidener, aber viel besser als nichts.
.
Nun hoffen wieder viele, das BVerfG würde demnächst mit einer Entscheidung die Bundesregierung wegen Duldung der bekannten EZB Massnahmen offiziell angreifen, so wie es heute in den Ausführungen des BVerfG zu interpretieren ist.
.
Selbst wenn es so käme:
Die einzig wirksame Massnahme kann nur durch das Wahlvolk selbst getroffen werden, bei der nächsten Bundestagswahl bzw. allgemein bei den nächsten Wahlen. Die Parteien, egal ob Regierung oder Opposition, müssen die Konsequenzen spüren.
.
Weniger Wählerstimmen für diese Parteien = weniger Finanzierung für diese Parteien. Und mehr Raum für Parteien, die das Recht, die Demokratie und saubere Fiskalpolitik in der EU und der jetzigen Eurozone glaubwürdig und wirksam vertreten können.

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Klaus Liebe

Papier ist geduldig

In den Euroveträgen steht viel Tolles.
Der Euro sollte so stark wie die DM werden und die EZB so ordentlich wie die Bundesbank.
Und was haben wir nun?
Der Deckel 190 Mrd. Euro soll halten?So wie alle Vertragssicherungen bisher.
Es geht im Grunde nur um die Ausplünderung Deutschlands mit allen Mitteln, auch wenn Bundesrollstuhlminister Schäuble das Gegenteil behauptet.
( siehe Druckausgabe FAZvom 12.9. Griechenland interessiert sich für Reparationen"
Also die ewige und einträgliche "Nazikeule")

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 14:17 Uhr
Barbara Röder
Barbara Röder (baebara) - 14.09.2012 14:17 Uhr

Papier ist geduldig

Herr Liebe ,
bitte etwas mehr Respekt,die Bezeichnung Bundesrollstuhlminister ist
menschenunwürdig.Ich kann Ihnen nur wuenschen, in Ihrem Leben niemals einen Unfall o.ä.zu erleben.

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Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

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