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Browser-Auswahl Microsoft droht abermals EU-Geldbuße

 ·  Der Softwarekonzern hat schon wieder Ärger mit der EU-Kommission: Die Wettbewerbshüter in Brüssel werfen Microsoft vor, Windows-Nutzern keine alternativen Browser mehr anzuzeigen - und damit gegen Auflagen zu verstoßen. Microsoft spricht von einem „technischen Fehler“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

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Grigory Shevchenko

IE ist auch nützlich!

...denn es wird bei jeder Neuinstallation benötigt, um einen richtigen Browser herunterzuladen. Dafür ist er auch gut genug.

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Hartmut Jacques

Es wird Zeit,

dass ein Kommisar eingesetzt wird, der halbjährlich die kognitiven Fähigkeiten seiner Kollegen zwnagsüberprüfen lässt. Das würde für den Bestand der EU hilfreich sein.
Es geht nur um Geld abzocken, sonst nichts. Die EU-Kommission ist inzwischen zu einer kriminellen Vereinigung größten Ausmaßes pervertiert. Dieser Haufen sollte allmählich entsorgt werden.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 17.07.2012 16:32 Uhr

Anachronistisch

Sind wir laut EU-Kommission kleine Kinder, die nicht in der Lage sind, Firefox zu installieren, wenn MS uns nicht hilft? Wer ist dadurch benachteiligt? Apple? Google?

Der PC-Internetbrowser ist doch längst nebensächlich. Der Kampf findet längst woanders statt: Smartphones und Tablets, Cloud usw.

Mein neuer Ultrabook ist vermutlich mein letzter PC. In drei bis vier Jahren wird ein Tablet oder Smartphone seine Aufgabe übernehmen (mit entsprechender Peripherie am Arbeitsplatz). Dafür positioniert sich auch Microsoft gerade mit Hochdruck (Windows 8, das neue MS-Office).

Wer, außer der EU-Kommission, glaubt noch an den MS-Internet-Explorer als Instrument der Marktbeherrschung? Haben die keine andere Aufgaben, als Firmen mit sowas zu schikanieren?

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Lothar Wölfel

Bisher zahlte Microsoft schon Milliarden Strafe an Brüsseler Moloch. Ich kann Microsoft empfehlen,

den Verkauf des Internet Explorers in der EU einzustellen. Kommt billiger.

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Gustav Gessing
Gustav Gessing (GDrei) - 17.07.2012 15:24 Uhr

Einfach albern

Die EU will auf Nebenkriegsschauplätzen und in Nichtigkeiten Stärke beweisen. Selber hält man sich an keine Regeln bzw. ist "sehr flexibel", setzt aber bei anderen gerne die Daumenschrauben an.

Ich bin kein großer Microsoft-Fan, aber in diesem Fall ist die Aufregung einfach nur lächerlich. Wer was anderes will als IE, kann das machen, schließlich verhindert der IE meines Wissens nach nicht das Surfen auf Seiten von Mozilla oder Opera. Für wie dumm hält die EU eigentlich mittlerweile die Bürger ?
Und käme ein Betriebssystem ohne Browser ab Werk, schrien die gleichen "Wettbewerbshüter" und "Verbraucherschützer" auf, daß man mit dem Ding ja gar nichts anfangen könne. Wie man es macht, es ist für die Bürokratie immer falsch.

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Dr. Andreas Frick

Harmlos

Das ist alles Pille Palle. Wirklich wichtig wäre es, Software und Hardware Hersteller endlich dazu zu zwingen, alle Dateiformate, Protokolle und Programmierschnittstellen generell im WWW frei verfügbar zu machen und dafür auch Support zu bieten (Fehlerbeseitigung, Hilfe bei der Implementation etc.). Das alles darf auch nicht mehr patentierbar sein. Ein wesentlicher Bestandteil der Macht MSs und andere Konzerne ist die Verweigerung dieser Informationen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.07.2012 15:32 Uhr
Lothar Wölfel

Herr Dr. Frick. Sie vergaßen bei Ihren Forderungen an Microsoft zu erwähnen,

die MS Produkte sollten auch kostenlos angeboten werden. Das würde den Wetbewerb enorm fördern und die Macht von MS würde auf das erwünschte Maß reduziert werden.

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André Rebentisch

Einmalige Situation

Der Begriff "Streit" erweckt den Anschein, dass die Wettbewerbsbehörden und der Softwarehersteller auf der gleichen Ebene agieren. Das ist nicht der Fall. Es gibt ein Abkommen mit entsprechenden Verpflichtungen, wenn die nicht eingehalten werden, sind Strafzahlungen vorgesehen. Hier haben sich die Mitbewerber beschwert. Mir ist kein Fall bekannt, in dem sich ein Unternehmen nicht an seine Verpflichtungen gegenüber den Behörden gehalten hat. Sollte es tatsächlioch vorgekommen sein, dann ist von Kommissar Almunia hartes Durchgreifen zu erwarten.

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Martin Schmitt

Der Nutzer darf Gehirn einschalten.

Man kann sich jeden Browser problemlos herunterladen und installieren. Ich glaube, die Europäer können noch denken.

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