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Bremen : Brauerei erwägt Verkauf von Beck’s-Hochhaus

  • Aktualisiert am

Das Beck’s-Gebäude in der Bremer Neustadt Bild: AP

Seit 13 Jahren gehört die deutsche Tradionsbrauerei Beck’s zum weltgrößten Bierkonzern Anheuser-Busch Inbev. Das 40 Jahre alte Verwaltungshochhaus soll nun offenbar verkauft werden.

          Die Brauerei Anheuser-Busch Inbev erwägt den Verkauf des Beck’s-Hochhauses in Bremen. „Wir sind in einer ganz frühen Phase, auszuloten, inwiefern ein Umzug der Verwaltung innerhalb Bremens Sinn macht“, sagte ein Unternehmenssprecher am Samstag. Zuvor hatte der „Spiegel“ über den möglichen Verkauf des Gebäudes berichtet.

          Dem Bericht zufolge soll das Haus bis zum Jahresende für 20 Millionen Euro an Investoren verkauft werden. Als Grund nennt ein Anheuser-Busch-Manager in einem Memorandum Outsourcing-Pläne: „Wir werden viele Abteilungen nach Rumänien verlagern.“ Diese
          Information sei „streng vertraulich“. Etwa die Hälfte der Stellen in der Beck-Verwaltung sollen demnach in Bremen wegfallen.

          Nach dem Verkauf des Hochhauses, so der Auftrag an die im Bieterverfahren beteiligten Immobilienunternehmen, brauche man nur noch Büroraum für „rund 180 bis 220 Angestellte“.

          Ein Sprecher des Unternehmens bestätigt Verkaufspläne für den Turm, dementiert aber entschieden Auslagerungspläne nach Osteuropa. Einem Abriss oder Umbau des Turms könnten enge Grenzen gesetzt sein, seit Kurzem steht das 40 Jahre alte Gebäude auf einer Liste des Landesamts für Denkmalpflege – als eines von rund hundert Objekten, die unter Denkmalschutz gestellt werden sollen. In dem Gebäude in Bremen seien etwas mehr als 250 Mitarbeiter tätig.

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