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Boni für die Banker Money makes the world go round

23.02.2009 ·  Die millionenschweren Bonuszahlungen für Bankmanager sollen nach dem Willen der Bundeskanzlerin ein großes Thema auf dem G-20-Treffen in London werden. Die Zahlungen müssten an den wirklich nachhaltigen Erfolg der Banken gekoppelt werden, verlangt Angela Merkel.

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Die millionenschweren Bonuszahlungen für Bankmanager sollen nach dem Willen der Bundeskanzlerin ein großes Thema auf dem G-20-Treffen in London werden. Die Zahlungen müssten "international klarer an den wirklich nachhaltigen Erfolg der Banken gekoppelt werden", verlangt Angela Merkel. Unstrittig ist, dass die lukrativen Vergütungssysteme die Krise zwar nicht verursacht, aber befördert haben. Denn die variablen Zahlungen für die Bankmanager sind abhängig vom Volumen ihres Geschäfts und wurden Jahr für Jahr üppig ausgeschüttet. Das verleitet dazu, aus egoistischem Interesse die Risiken herunterzuspielen, das Kreditvolumen auszuweiten und den kurzfristigen Erfolg zu genießen. Dabei wurde Kasse gemacht: Im Investmentbanking wurden bis zu fünfzig Prozent der Erträge als Boni an die Banker ausgeschüttet. Dass die Banker damit langfristig nicht nur ihr Unternehmen, sondern die gesamte Weltwirtschaft empfindlich geschädigt haben, lag außerhalb ihres Horizonts.

Auch künftig sollen Boni zwar nicht verboten werden, aber viel stärker an den Beitrag zum langfristigen Erfolg des Unternehmens gekoppelt werden. Sie könnten dann auf keinen Fall mehr jährlich ausgezahlt werden. Das würde auch bedeuten, dass in schlechten Zeiten ein Malus verordnet werden kann. Die Deutsche Corporate Governance Kommission will für Aktienoptionen als Bestandteil des variablen Gehalts eine mindestens dreijährige Haltefrist vorschreiben. Weiter gehende Vorschläge wollen den Anteil der Boni an der Entlohnung insgesamt schrumpfen.

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