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Quartalszahlen : BMW fährt weniger Gewinn ein

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E-Autos & Co.: Investitionen in die Mobilität der Zukunft kosten viel Geld. Deshalb muss BMW-Chef Harald Krüger mit weniger Gewinn leben. Bild: dpa

E-Autos, autonomes Fahren: Wer beim Thema Mobilität vorne dabei sein will, muss in die Entwicklung investieren - und das kostet viel Geld. Das bekommt nun auch BMW zu spüren.

          Wegen hoher Kosten für Elektromobilität, autonomes Fahren und zahlreiche neue Modelle hat BMW im dritten Quartal weniger Gewinn gemacht. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) ging auf 2,422 Milliarden Euro zurück, das sind 5,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie der Münchner Konzern am Dienstag mitteilte. Unterm Strich gab der Gewinn um 1,8 Prozent auf 1,789 Milliarden Euro nach.

          „Wir investieren umfassend in die Mobilität von morgen“, sagte Vorstandschef Harald Krüger. BMW steckt viel Geld in den Ausbau von Forschung und Entwicklung, zudem bringen die Bayern 2017 und 2018 insgesamt rund 40 neue und überarbeitete Modelle der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce auf den Markt.

          Weil die erfolgsverwöhnten Münchner zuversichtlich auf die Entwicklung der weltweiten Automärkte blicken, mehr große und damit margenstarke Fahrzeuge verkaufen wollen und zudem auch Kosten sparen, stocken sie ihre Gewinnprognose für 2017 auf: Beim Konzernergebnis vor Steuern wird jetzt ein Plus zwischen fünf und zehn Prozent erwartet. Bislang war BMW nur von einem leichten Anstieg ausgegangen.

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