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Angst vor Kryptowährungen : Südkorea plant Bitcoin-Verbot

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Der Wert der Kryptowährung Bitcoin ist großen Schwankungen ausgesetzt. Bild: STEINBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die Skepsis der Regierungen gegenüber dem Bitcoin wächst. China will die Produktion der Währung drosseln, nun kündigt auch Südkorea Schritte an.

          Südkoreas Justizminister hat ein Verbot des Börsenhandels von Kryptowährungen angekündigt. Ein entsprechendes Gesetz sei in Vorbereitung, sagte Park Sang Ki vor Journalisten. Es gebe große Bedenken hinsichtlich der virtuellen Währungen, daher bereite das Ministerium ein Verbot des Handels über entsprechende Börsen vor. Details zu den Planungen nannte der Minister nicht.

          Betreiber von Handelsplätzen für Kryptowährungen in Südkorea berichteten von Ermittlungen und Durchsuchungen durch Polizei und Steuerbehörden. Sie hätten dies mit dem Verdacht der Steuerhinterziehung und anderer krimineller Aktivitäten begründet.

          Chinas Regierung will derweil Firmen vom Bitcoin-Schürfen abbringen und hat regionalen Behörden entsprechende Anweisungen gegeben. Das geht aus einem Dokument hervor, das der „Financial Times“ vorliegt. Das Finanzblatt berichtete, dass die chinesische Regierung Bedenken habe wegen des hohen Stromverbrauchs und des finanziellen Risikos, welche das Erstellen der Kryptowährung mit sich bringe.

          Die Industrie des Bitcoin-Schürfens liegt zu einem Großteil in den Regionen Chinas, die niedrige Energiepreise anbieten können, da es dort Kohle- und Wasserkraftwerke sowie ein kühles Klima gibt. Nun scheinen die Umweltbedenken der Regierung aber zu überwiegen. Die Regionalverwaltungen sollen demnach die entsprechenden Richtlinien in ihren Regionen durchsetzen, bis sich die Bitcoin-Industrie dort zurückzieht.

          Skepsis auch in Amerika

          Auch der amerikanische Senat will sich Insidern zufolge im nächsten Monat mit den Risiken von Kryptowährungen wie Bitcoin befassen. Dazu will der Bankenausschuss der Kammer führende Vertreter der Regulierungsbehörden anhören, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Die Befragung der Chefs der Börsenaufsicht (SEC) sowie der Derivate-Aufsicht (CFTC), Jay Clayton und Christopher Giancarlo, sei für Anfang Februar angesetzt.

          Der Höhenflug von Cyberdevisen – allen voran Bitcoin – hat Sorgen vor einer Blase geschürt und ruft immer mehr Politiker und Aufsichtsbehörden auf den Plan. So ist Bitcoin im Dezember auf den Rekordwert von mehr als 19.000 Dollar gestiegen. In der Folge dann aber mehr als 28 Prozent wieder gefallen. Der Handel ist bislang völlig unreguliert.

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