11.07.2003 · Die amerikanische Justiz untersucht nach Angaben von Coca-Cola Anschuldigungen eines früheren Angestellten gegen den Getränkekonzern wegen möglicher Bilanzfälschungen.
Die amerikanische Justiz untersucht nach Angaben von Coca-Cola Anschuldigungen eines früheren Angestellten gegen den Getränkekonzern. Die Staatsanwaltschaft an einem Bundesgericht im Bundesstaat Georgia habe Ermittlungen eingeleitet, teilte das Unternehmen mit. Coca-Cola werde mit den Ermittlern kooperieren.
Ein früherer Angestellter hat Coca-Cola irreführende Marketing- und Buchhaltungspraktiken vorgeworfen und auf 44 Millionen Dollar verklagt. Außerdem hat er erklärt, gewisse Getränkemaschinen würden Verunreinigungen hervorrufen.
Eigene Untersuchungen von Coca-Cola
Coca-Cola weist zwar die konkreten Vorwürfe des Ex-Managers zurück, räumt aber ein, daß die Bilanzen in der Gastrononomieabteilung nicht sauber gewesen seien. Bereits Mitte Juni hatte Coca-Cola enthüllt, daß der Konzern eigene Untersuchungen der Bilanzpraxis in seinem Gastronomievertrieb vornehme. Die verantwortlichen Mitarbeiter seien bereits im Jahr 2001 bestraft worden.
Die Vorwürfe gegen Coca-Cola reihen sich in eine Serie von Bilanzskandalen ein, die seit dem vergangenen Jahr die amerikanische Wirtschaft erschüttern.
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