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Bilanz nach zehn Jahren Prestigeobjekt Dosenpfand

 ·  Deutschland sollte durch die Einführung des Dosenpfands ein Stück umweltfreundlicher werden. Fast genau zehn Jahre später fällt die Bilanz des Prestigeobjektes der rot-grünen Bundesregierung ernüchternd aus.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (75)

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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Katrin Böhme
Katrin Böhme (kabomm) - 15.11.2012 13:21 Uhr

Flaschenvielfalt ist schuld

Zum Glück ist die Dose nur in wenigen Regalen zu finden. Aber für Witzbeträge wie 7cent hat keiner Lust, Flaschen zurückzubringen. Dabei weiß jeder, wieviel Unheil Plastikteilchen im Meer verursachen. Egal, ob die Flaschen jetzt nur noch die Hälfte wiegen.
UND: Durch die Vielfalt Glasflaschen machen wenige große Brauereien kleine kaputt. Es ist ja wohl klar, dass ein Unternehmen eine Flasche mit dem Aufdruck einer anderen nicht wiederbefüllen kann und dass Sortieranlagen ebenfalls mit der Vielfalt überfordert sind. Hier erwarte ich von der Politik, dass sie handelt! Individueller Druck - ja, individuelle Glasflasche - nein!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 17:57 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 15.11.2012 17:57 Uhr

@ Katrin Böhme „...dass Sortieranlagen ebenfalls mit der Vielfalt überfordert sind.“

Wie kommen Sie darauf? Jede Flasche hat einen Barcode, der wird von der Maschine gelesen und sortenrein in die dazu gehörende Kiste verbracht. Das Problem mit der Verordnung ist, daß die Bepfandung über die Art des Inhalts und dessen Menge geschieht und nicht über den Behälter an sich.

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Horst Jungsbluth

Eines der vielen bürokratischen Monster

Was die damalige rot-grüne Regierung als Begründung für diese Pfandverordnung angegeben hat, was einzelne dabei wirklich im Schilde führten und was die Wirtschaft daraus letztendlich gemacht hat, das zeigt sehr deutlich unsere teilweise hirnrissige Gesetzgebung. Profit aus dieser unsinnigen Regelung zieht das ständig wachsende Heer der der Flaschensammler, die auch noch oft rücksichtslos die Umwelt beim Suchen in den Abfallkörben zusätzlich vermüllen. Hinzu kommt zumindest in Berlin die Tatsache, dass sich in bestimmten Gegenden gewisse Händler einen Dreck um Vorschriften scheren und Getränke ohne Pfand an die Kunden weitergeben.

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Björn Hiemer
Björn Hiemer (bhiemer) - 15.11.2012 09:48 Uhr

Breit in der Presse rauskommen

Am liebsten würde die Politik gar nichts machen, aber das ständige Gemecker aus der Öko-Ecke macht das wenig attraktiv. Also tut man am besten das, was in der Presse breit rauskommt, aber überhaupt keine Wirkung hat, oder Leute etwas kostet, von denen man meint, sie hätten ohnehin zuviel Geld. Ich kann mich über diese gewohnte Art des nervigen Rumblödelns nicht mehr aufregen. Altmaiers Art des Nichtstuns hat keinerlei neue Aspekte, außer, dass er das wenige Profil, was er bis dato gewonnen hat - z.B. durch den Stern-Artikel über sein Privatleben - langsam wieder entschwindet.

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Heinz Kunz
Heinz Kunz (omgakawtf) - 15.11.2012 08:05 Uhr

inkonsequent umgesetzt, sämtliche Verpackungen müssten davon erfasst sein, alternativ Mehrweg

Das Pfand wäre richtig umgesetzt, wenn sämtliche Dosen und Verpackungen davon erfasst wären. Allerdings ist es an der Industrie innovative Lösungen zu finden, die den Verpackungswahn wieder auf ein unbedingt notwendiges Maß zurück brngen. Warum müssen z.B. Obst + Gemüse in Plastik oder andere Produkte doppelt oder mehrfach verpackt sein? Beim Einzelhändler und auf dem Wochenmarkt wird traditionell in Papier eingepackt.

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Bertram von Steuben

Und der bundesweite Mietverlust?

Hat schon einmal einer ausgerechnet, wieviel Miete der Quadratmeter koste,t auf dem der Mieter gezwungenermaßen in der Wohnung Dosen und Plastikmüll sammeln muss???
1qm x Wohnungen x Miete = ???

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Bertram von Steuben

Wenn Kommunisten auf das richtige Leben losgelassen werden ...

...verzweifelt die von Machtgier und Regulierungswut getriebene Handlung allzuoft an der Wirklichkeit. An der Wahrhaftigkeit der "echten" Menschen.
Gutmenschliche Träumereien funktionieren eben nur in der subventionierten Kommune.
So gilt in meinem gesamten Bekanntenkreis "Dosen-Jürgen" geredazu als der Wegbereiter der Einweg-Plastik-Flaschen, die er so gerne zu verhindern versucht hätte. Und das gesamte Projekt gilt als Mahnbild, dem Volk sozialistischen Unsinn aufzwingen zu wollen.
Fazit (wie immer, wenn ein Grüner etwas anpackt): gut gemeint ist oft schlecht gemacht.
Wobei ich persönlich Trittin den guten Willen per se abspreche...
Die gescheiterte Idee, mittels Dosenpfand die Menschen zu Mehrweg zu zwingen ist ein leuchtendes Beispiel für die aktuelle Tagespolitik aller Blockparteien, da inzwischen auch ganze Staatsrettungen auf der geistigen Spur des Dosenpfands abgewickelt werden...

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 14.11.2012 23:07 Uhr

Dieses Gesetz kann man nicht als gescheitert bezeichnen

Selten hat ein Gesetz so zur Sauberkeit und somit automatisch zum Umweltschutz beigetragen wie dieses. Die ganzen vermüllten Parks von früher..... ist jetzt viel besser.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 13:14 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 15.11.2012 13:14 Uhr

@ Gerd Naumann „...im Prinzip bringt es der Begriff "Müllvermeidung" schon ganz gut auf den Punkt:“

Hier wird kein Müll vermieden, denn dies würde bedeuten auf vielerlei Umverpackungen zu verzichten, z.B. auf den Sechserträger. Mit der Verpackungsverordnung wird erreicht, daß der größte Teil dessen, der früher in der Landschaft zu finden war, dort nicht mehr liegt, dafür aber viel zu oft die Verpackungen, die nicht bepfandet werden. Letztlich beginnt die Reinhaltung unserer Landschaft und Straßen in der Familie, dort lernt man seinen Müll zu Hause zu entsorgen und nicht irgendwo.

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Gerd Naumann

Zustimmung

Guten Tag! Genau, im Prinzip bringt es der Begriff "Müllvermeidung" schon ganz gut auf den Punkt:
Das Dosenpfand (und im Prinzip müsste es heutzutage eher Einwegpfand heißen) hilft, dass öffentliche Plätze, Anlagen und Parks nicht durch teure Müllkolonnen ständig gereinigt werden müssen. Denn: Sieht man sich mal im Ausland genauer um bzw. schaut nach den Sachen, die noch liegen bleiben, so stellt man sehr schnell fest, dass alles, was kein Pfand oder augenscheinlichen Wert mehr für die meisten von uns hat, einfach weiterhin liegen bleibt. Also so genannte pfandfreien Flaschen, Tetra Paks, Papier (-taschentücher) usw....es wird alles einfach weggeschmissen. Nur die Mehrwegpfandsachen sind verschwunden. Und das sollte auch so bleiben. Auch aus wirtschaftlichen Gründen - die Kommunen sind finanziell schon am Limit. Übrigens: Mit ein bisschen Allgemeinbildung und genauem Lesen des Etiketts ist auch heute schon erkennbar, ob es sich um Mehrweg- oder Einweg handelt.

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R. Clemens
R. Clemens (ZyNik) - 14.11.2012 22:34 Uhr

Auf beiden Augen blind

Herr Trittin hat schon damals Weitsicht bewiesen, nämlich keine!
Seine ideologische Verblendung hat dazu geführt, dass er auf beiden Augen blind ist (oder sein will).
Er ist der linke Showmaster der Grünen und benutzt die Öffentlichkeit genau dafür:
Für seine Show.
Damals wie heute!

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Dietmar Blum

Gibt es irgendein Land auf dieser Erde,

wo das "Dosenpfand" 49 Lesermeinungen provoziert?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 10:43 Uhr
Jack Murphy

Nicht das Dosenpfand

provoziert die Reaktion - es ist die Ideologisierung unseres Landes mit Gehirnwäsche:

"Dosenpfand rettet unser Klima", "reduzierter CO2-Ausstoss rettet die Welt" und weiterer Blödsinn. Das Trommelfeuer des Demagogen Trittin und seiner Gesinnungs-Genossen zur Weltrettung soll davon ablenken, dass wir zur Zeit unsere eigene Verelendung vertraglich festmachen (ESM, Eurokratie uvam). Selbstverleugnung und Verblödung bis zur Unkenntlichkeit. Armes Deutschland.

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Last Knightnik

@ Ellen Wild, Christian Heine, nikolaus hesse, Ralf Becker usw.

Ich bin von Ihrer Ahnungsbefreiung ein wenig erschüttert...
Erstens handelt es sich beim Einwegpfand um ein Merkelgesetz, das noch Klaus Töpfer erfunden hat.
Zweitens ist dieses Gesetz ziemlich erfolgreich gewesen: Gucken Sie sich doch mal un den Ländern ohne solche Regelungen um: Süd- oder Nordeuropa, können Sie sich ausscuehn. England, Frankreich, Italien... überall nur Müll. Das Umdenken durch dieses CDU-Gesetz ist keine Gängelung, sondern gesunder Menschenverstand.
Siehe dazu auch den Kommentar auf lastknightnik (dot) de.
Letztendlich ist es eine ziemlich gute Einrichtung, die zwar nicht den postulierten Erfolg hatte, den der Artikel unterstellt, aber dafür einen anderen, und m.E. nach deutlich wichtigeren: Man nimmt den Müll auch als Ressource wahr.

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Horst Müller

Darf ich einen Schritt näher an die Wahrheit heran?

Die "Mehrwegflaschen" werden vor unseren Augen und Ohren zerrissen, zerknüllt und zermalmt. Was wird da eigentlich wirklich mehrfach verwendet. 1/3 . 2/3 gehen zur Verbrennung. Die funktioniert mit säuberlich getrenntem Müll nicht: der Brennwert ist schlecht. Also kippen die Müllverbrenner giftiges Altöl und Teer und noch schlimmeren Dreck dazu. Hauptsache es fackelt ab. Das ganze Bild hat eine ganz schlechte Bilanz. Wir Bürger werden belogen und betrogen. Peinlich. Die Ergebnisse der Politiker sind peinlich.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 14.11.2012 20:58 Uhr

Einige Kommentatoren scheinen nur eine Art von Wertstofftrennung zu betreiben:

...Bier von Bierflaschen zu trennen.

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Kevin Bond
Kevin Bond (00Kevin) - 14.11.2012 20:17 Uhr

Dosenpfand ist klasse. Ich mag es.

In D bin fällt mir immer sehr positiv auf das keine Plastikflaschen/Dosen rumliegen. Auusserdem gefällt mir das ich eine garantiert neue Flasche/Dose kaufe. Benutzten und gereinigten Glasflaschen habe ich noch nie getraut. Wer weiss schon wie viele Zigaretten darin versenkt wurden wenn sie einmal leer war?

Das einzige was mich in D am waste-management etwas nervt sind die vielen Mülltonnen. Es gibt grüne, gelbe, schwarze, graue Tonnen usw. Manchmal gibt es auch schwarze Tonnen mit gelben Label und grünem Punkt(?). Egal. Da habe Ich den Überblick verloren. ich muss immer vorher nachsehen was drin ist, damit ich es richtig mache. Aber dann habe ich immer das Problem das die Leute denke ich würde den Müll kontrollieren. es bleibt also schwierig :)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 21:42 Uhr
Dietmar Blum

Machen Sie es doch einfach wie ich:

ich werfe außer Papier alles in die Tonne, die gerade greifbar, nicht gefüllt ist!

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Markus Geiser
Markus Geiser (geiser1) - 14.11.2012 19:56 Uhr

Es lebe die Dose! (Fort.)


Eine komplette Abschaffung dieses Irrsinns würde die Übersichtlichkeit herstellen, doch jetzt fordert Herr Altmaier eine (bessere) Zwangskennzeichnung fürs Zwangspfand. Unfassbar - der Irrsinn geht weiter!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 06:05 Uhr
Bertram von Steuben

Ein Altmeier, wie auch ein Röttgen wären in der WG der GRÜNEN

ja auch bestens aufgehoben!
(Vielleicht wäre Röttgen ein wenig zu Umwelt-radikal :-)

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Markus Geiser
Markus Geiser (geiser1) - 14.11.2012 19:51 Uhr

Es lebe die Dose!

Die Einführung von Zwangspfand auf Einweg-Getränkebehältnissen ist – wie man erwarten konnte – auf ganzer Linie gescheitert! Der weitere deutliche Abfall der Mehrwegquote war und ist nicht zu stoppen. Trends lassen sich eben durch politische Entscheidungen wenig beeinflussen. Letztendlich hat dieser Blödsinn zu einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Bürokraten, eine Sonderkonjunktur für Pfandautomatenhersteller, weniger Müll in Straßengräben und zu einer neuen Sammelleidenschaft in weiten Schichten der Bevölkerung geführt. Für die Umwelt hat es hingegen wenig gebracht!

Die Getränkedose, oftmals schlanker und höher als zuvor, strahlt im neuen Glanz in den Regalen und die Palettenstraßen mit Getränken in PET-Flaschen sind nicht mehr wegzudenken. Völliger Schwachsinn und für den Verbraucher nicht nachvollziehbar sind die vielfältigen Ausnahmen, z. B. bei Saft, Milcherzeugnissen oder Flaschen mit über 3 Litern Fassungsvermögen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 06:03 Uhr
Bertram von Steuben

D'accord, werter Herr Geiser...

...darauf eine Dose Prosecco (Pfandfrei!) :-)))

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 14.11.2012 19:01 Uhr

Mich stören die zahllosen Ausnahmen von der Pflicht

Wenn ich (besonders im städtischen Raum) spazieren gehe sehe ich massenweise Dosen und Flaschen weil es zahlreiche Ausnahmen von der Regel gibt.

Wer gerne gutes Wasser trinkt sollte einen Vergleichstest.Wasser aus Plastikflaschen schmeckt auch oft nach Plastik, da ziehe ich das Leitungswasser der hiesigen Stadtwerke vor und ich muß nichts schleppen. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.
Völlig irsinnig ist es wenn Tafelwasser(Leitungswasser) dann noch nach Hause geschleppt wird.
Das läßt sich aber steigern in dem man es aus der Türkei importiert und selbstverständlich in Einwegflaschen unters Volk bringt. Das Dosenpfand als EU-Weite Lösung hilft ggf weiter.
Importe m.E. sind zu behandeln wie innländische Produktionen.

PS selbst in den USA gibt es in manchen Bundesstaaten Pfandsysteme, ohne Grüne Politiker.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 12:37 Uhr
Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 15.11.2012 12:37 Uhr

Gratuliere ihnen zu ihrem guten Wasser

In meiner Stadt ist das Wasser so hart, Van Damme hat angst davor. Und Glasflaschen sind mir eine Schlepperei, 2 mal. Beim Kaufen und beim zurückbringen. Nein danke. Da muss ich dann ein mal extra Duschen, sicher nicht gut für die Umwelt. (Wegen Warmwasser, nicht wegen dem Wasser an sich, da ist mehr"verbrauch" nicht schädlich)

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Fritz Schruff

Prestigeobjekt Dosenpfand

Erinnere mich, daß ich Herrn Trittin verflucht habe, weil ich mein Lieblingsbier in schweren Glasflaschen einchecken musste (und dann auch noch mit Pfand ).
Heute bin ich ihm dankbar, wann immer ich nach Deutschland komme. Da liegt nichts mehr herum.
Ich lebe jetzt in England. Hier werden die Getränkedosen sowie Glas und Plastikflaschen, wenn in der freien Natur konsumiert, auch dort "entsorgt".

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 14.11.2012 18:16 Uhr

Wer glaubt, mit dem Griff zur Glasflasche der Umwelt etwas Gutes zu tun, ..........

Der Umwelt nicht, aber sich selbst, denn Mineralwasser aus einer Glasflasche schmeckt einfach besser als aus Plastik. Und ich nehme an, daß dies auch bei Wein und Bier zutrifft, wenn ich das Kaufverhalten der Kunden im Getränkemarkt beobachte.

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hajo kistenmacher

Dosenpfand

Pfand auf Getränkeflaschen, Dosen etc. ist ja per se nichts schlechtes. Das eigentliche Problem ist, was der ehemalige Umweltminister Trittin daraus gemacht hat; aber dem ging es sowieso nicht um eine sinnvolle Lösung, sondern ausschließlich um Aufmerksamtkeit. Dieser Mensch, hätte auch die künstliche Befruchtung des TrappenVogels beschlossen, wenn er sich dafür die entsprechende Presse gesichert hätte.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 14.11.2012 17:51 Uhr

Wie kann man von Mißerfolg reden wenn man die Situation ohne gar nicht kennt?

Schlecht am Dosenpfand ist, dass der Flaschenpfand nicht auch erhöht wurde. So sind die Dosenberge durch Scherbenhaufen ersetzt worden. Die Inflation zerstört das starre System zusätzlich.

Der Ökologiestreit Mehrweg/Einweg ist uninteressant, wenn die Flasche nicht im Wald liegt ist es zu 100% ökologischer.

Am schönsten wäre natürlich gar kein Pfand, das scheitert aber wie so vieles, an 10% der Bevölkerung.

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Jahrgang 1983, Redakteur in der Wirtschaft.

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