08.08.2009 · Der Bundesregierung stehen in Sachen Opel kurz vor der Wahl äußerst schwierige Wochen bevor. Lassen sich die Verhandlungen zwischen General Motors und Magna nicht zum Erfolg führen, dann gibt es nur noch zwei unangenehme Optionen.
Von Christoph RuhkampDer Bundesregierung stehen in Sachen Opel kurz vor der Wahl äußerst schwierige Wochen bevor. Lassen sich die Verhandlungen zwischen General Motors und Magna nicht zum Erfolg führen, dann gibt es nur noch zwei unangenehme Optionen für Opel: Entweder der Autohersteller wird mit zusätzlicher Staatshilfe an den Finanzinvestor RHJ verkauft. Das würde einen Gesichtsverlust mindestens für die Ministerpräsidenten der vier Opel-Länder bedeuten, weil sie sich frühzeitig und lautstark drohend auf Magna festgelegt haben.
Oder die Politik steht die Hängepartie bis nach der Bundestagswahl durch, um dann doch noch den Weg der Insolvenz für Opel zu wählen. Dann wären die bereits ausgezahlten 1,5 Milliarden Euro an Staatskredit verbraucht - ohne dass letztlich das ursprüngliche Ziel der Vermeidung einer Insolvenz erreicht wäre.
Opel würde dann voraussichtlich in seine Einzelteile zerlegt. Konkurrenten wie Fiat könnten sich die Filetstücke herausschneiden. Der Stellenabbau fiele weit größer aus als in jedem der bislang von den Investoren vorgelegten Konzepte. Die schlechteste aller Lösungen wäre auch das nicht. Nur hätte man sie schon viel früher haben können.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |