21.04.2007 · Bettina Würth, Beirätin im Schraubenkonzern ihres Vaters. Sie spielte schon als Kind mit Schrauben.
Mit sechs Jahren schon hat sie fleißig Schrauben sortiert, seit März 2006 steht Bettina Würth jetzt an der Spitze des Beirats des väterlichen Schraubenkonzerns mit sieben Milliarden Euro Umsatz.
Vater Reinhold Würth hat in 50 Jahren aus einem Zwei-Mann-Laden ein Handelsimperium geschaffen und gilt als einer der reichsten Männer und vermutlich sparsamster Chef Deutschlands. Auch seine Tochter werde nie „das Firmengeld für Ferraris verjubeln“, tönt der Senior.
Bettina Würth, 45, hat nach der mittleren Reife die Schule abgebrochen und einige Jahre als Kindergärtnerin gearbeitet. 1984 hat der Vater das jüngste seiner drei Kinder dann zu einer Lehre als Industriekauffrau überredet.
Seither hat Bettina Würth den Konzern in Künzelsau nicht mehr verlassen. Auch ihr Mann, ein Schweizer Hotelier, arbeitet im Betrieb - halbtags, damit er sich nachmittags um den jüngsten der drei Söhne kümmern kann.
Chapeau!
Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)
- 23.04.2007, 21:31 Uhr
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