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Beteiligungsgesellschaften Die Private-Equity-Mär

27.11.2007 ·  Beteiligungsgesellschaften stellen sich regelmäßig als besonders lukrativ dar. Doch wo liegt die Wahrheit? Eine Studie der französischen Wirtschaftshochschule HEC im Auftrag des Europaparlament zeigt sie.

Von Daniel Schäfer
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Wer sich häufig mit Managern von Beteiligungsgesellschaften unterhält, der stößt auf ein mathematisches Wunder: Jeder Firmenjäger preist seinen Fonds mit den Worten an, er gehöre zu dem obersten Viertel seiner Branche. Man mag sich fragen, wo die anderen drei Viertel sind. Grämen sie sich etwa derart, dass sie sich nicht auf die einschlägigen Konferenzen und Branchentreffs trauen?

Dass die Wahrheit woanders liegt, darauf deutet eine Studie der französischen Wirtschaftshochschule HEC im Auftrag des Europaparlaments: Die Beteiligungsbranche überhöht die von ihr erzielten Renditen maßlos. Im Schnitt schneidet sie sogar schlechter ab als der Aktienmarkt.

Dem lädierten Ruf noch mehr schaden

Diese Analyse trifft die Branche an einem wunden Punkt, werben doch Beteiligungsfonds stets mit dem Argument, sie seien besser als die Anlageklasse Aktien. Zwar ist die Spreizung enorm, und die besten Fonds erzielen in der Tat Traumrenditen. Doch dem steht eine Masse an Gesellschaften mit schlechten Renditen gegenüber.

Angesichts der geringen Transparenz der Branche ist es den Investoren aber nahezu unmöglich, die wirklich guten Fonds herauszufiltern. Daran muss die Branche arbeiten, will sie nicht ihrem ohnehin lädierten Ruf noch mehr Schaden zufügen.

Quelle: F.A.Z., 27.11.2007, Nr. 276 / Seite 26
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