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Beschäftigung : Arbeitslosenzahl auf niedrigstem September-Wert seit 1990

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Es gibt viel Arbeit: Die Arbeitslosenzahl ist im September auf ein Rekordtief seit der Wiedervereinigung gesunken. Bild: dpa

Zu den guten Konjunkturprognosen der vergangenen Tage kommt jetzt noch eine richtig gute Zahl vom Arbeitsmarkt: Die Zahl der Menschen auf Stellensuche ist auf den niedrigsten September-Wert seit der Wiedervereinigung gesunken.

          Dank des Herbstaufschwungs ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im September auf 2,449 Millionen gesunken. Das ist der niedrigste Wert in diesem Monat seit der Wiedervereinigung. Im Vergleich zum August nahm die Zahl der Erwerbslosen um 96.000 ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Menschen auf Stellensuche um 159.000 zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,5 Prozent.

          „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter sehr positiv“, sagte Arbeitsagentur-Chef Detlef Scheele. Im Zuge der einsetzenden Herbstbelebung habe die Arbeitslosigkeit sogar stärker als üblich abgenommen. „Die Beschäftigung wächst weiter und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigt in diesem Monat kräftig“, sagte Scheele.

          Auch saisonbereinigt sind weniger Menschen auf Stellensuche

          Zuletzt waren 773.000 offene Stellen bei der Arbeitsagentur gemeldet - 86.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes im August bei 44,50 Millionen - ein Plus von 64.000 gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 692.000 Erwerbstätige mehr.

          Auch saisonbereinigt sank die Zahl der Stellensucher: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im September bei 2,506 Millionen. Damit waren rund 23.000 Männer und Frauen weniger ohne Stelle als im August - im Westen sank die Zahl um knapp 17.000, im Osten um gut 5000.

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