28.12.2012 · Der ADAC hat das Jahr 2012 als das „teuerste Tankjahr aller Zeiten“ bezeichnet. Der Autoclub macht hohe Ölpreise, aber auch das Gewinnstreben der Konzerne dafür verantwortlich. Das Kartellamt glaubt, dass 2013 die Spritpreise wieder sinken werden.
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Ich fahre einen fast 8 Jahre alten Golf V mit 105 PS. Der verbraucht
real(!) bei uns ca. 5,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Wir wohnen in
einer Großstadt, weshalb der Wagen oft mehrere Wochen lang
herumsteht, denn Rad, Bus, U-Bahn, Tram sind in der Stadt viel bequemer
und praktischer.
Wenn man natürlich mit einem SUFF-SUV (14% Zulassungsanteil in
2013) oder eine sonstige Prollkiste mit 300 PS braucht und damit in der
Stadt zur Arbeit staut...
Preise bei Heizöl, Benzin und Diesel sind übrigens viel
stärker gestiegen als bei Strom, obwohl keine erneuerbaren
Energien. Warum? Weil es zu viele Prolls auf der Welt gibt.
Wirklich leiden tun Pendler auf dem Land und noch mehr die armen
Schweine in der 3. Welt
Wenn...
Wenn ihr Auto wirklich wenig verbraucht und Sie es für den Weg zur Arbeit nutzen, bekommen Sie eh den größten Teil des Spritgeldes über die Entfernungspauschale zurück. Da würde ich mir dann nicht so viele Gedanken machen.
Wollen Sie andere verhöhnen?
Ich fahre werktags ziemlich viel, bin einfach dazu gezwungen, da ich
meinen Arbeitsplatz nie per Nahverkehr erreichen würde, er liegt
halt wie so oft in einem Gewerbegebiet außerhalb der Stadt.
Ich fahre ein spritsparendes Auto, mir ist der Spritpreis trotzdem zu
teuer und er ist ein nicht zu übersehender Faktor in meiner
Haushaltsplanung. Und ich habe nicht wenige Kollegen denen es
ähnlich geht, auch sehe ich sehr viele Kleinwagen auf den
Autobahnen. Also den Landrover als Standard und das als Argument
für höhere Spritpreise zu sehen ist für mich blanker
Hohn. Aber irgendwann werden auch die deutschen merken, dass die
"Ökofuzies" nichts als Verteuerung der Energiepreise zu
bieten haben und keine ernst zu nehmende Lösung für
irgendwelche ökologischen Fragen bieten.
wie sonst ließe sich das unvernünftige Verhalten vieler Autonutzer erklären, die weiter sinnlose Autofahrten (Brötchen holen, Kinder vor die Schule karren etc.) durchführen, statt an gesunde und umweltfreundliche Alternativen (z.B. Fahrradfahren) zu denken? Ebenso das Laufenlassen des Motors beim Eiskratzen. Es gibt noch keinen Spardruck, der zu einer Verhaltensanpassung führt. Deshalb bleibt das Fazit: Benzin ist zu billig!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 19:13 UhrNach Ihrer Logik...
... würde auch dieser Satz Sinn machen: "Ich nehme mir bei
einem Streitfall einen Anwalt und anderswo auf diesem tollen Planeten
wird das einfach mit der Pistole geregelt."
Merken Sie was?
Außerdem ist es dem Oil-Peak egal, ob Sie ein Gewissen haben.
Öl wird weiterhin teurer werden.
Tolle Idee in einer globalisierten Welt
Ich lass das Auto stehen und geh morgens um 7 Uhr zu Fuß zur
U-Bahn, während anderswo auf diesem tollen Planeten vermehrt Abgase
in die Luft geblasen werden... Super Idee!
Aber immerhin: das grüne Gewissen ist beruhigt...
für Spritpreisfetische. Ich habe mal gehört, dass dort der Spritpreis sogar staatlich subventioniert wird! Der Liter Sprit (egal was) für ca. 35 Cent! Ansonsten wage ich die Prognose: Der Spritpreis wird weiter steigen. Was auch sonst? Die spekulativen Geldmengen aus dem Finanzsektor wollen Rendite sehen! Das selbe wird auch Lebensmittel, Mieten und alles andere treffen. Bin mal gespannt was sich unsere Berufsstatistiker dazu einfallen lassen werden! Da werden dem Warenkorb wohl einige ziemlich exotische Artikel hinzugefügt werden müssen!!!
Der Präsident des Bundeskartellamtes "habe die Hoffnung",
dass die Sprittpreise 2013 aufgrund der Meldestelle sinken werden.
Schade, dass es nicht mehr ist als nur Hoffnung, denn bekanntlich stirbt
diese ja zuletzt.
Spätestens jedoch vor der Preistafel an der Tankstelle und mit dem
Vorschlag zur Senkung der Mineralölsteuer!
Ach nun ja, so schlimm kann es nicht sein - seit Jahren steigt der
Marktanteil von SUVs und die durchschnittliche PS-Zahl in neu
zugelassenen Fahrzeugen. Wem das Benzin wirklich zu teuer ist, soll sich
eben ein verbauchsarmes Auto kaufen - leider hab' ich noch nichts
darüber gelesen, dass VW kaum der Nachfrage nach Polos mit 3,3
Litern Verbauch Herr würde.
Kein Mensch weiß, ob wir in ein paar Jahrzehnten dem ganzen
Öl hinterherweinen und ob wir damit tatsächlich die
Atmosphäre überheizen - falls das aber der Fall sein sollte,
dann wäre Benzinsparen die sinnvollere Variante als sich über
zu hohe Preise zu beschweren, als mit 200 über die Autobahn zu fahren.
"Das Gewinnstreben der Konzerne", NEIN die Gier des Deutschen Fiskus.
Die deutsche EU-Junta braucht für ihre Abenteuer so viel Geld, wie
es sich kein Mensch mehr vorstellen kann. Deshalb werden Abgaben in Form
immer neuerer erfindungsreich getarnter Steuern erhoben ohne es dieses
Parlament es für nötig erachtet eine klare Begründung
für die in Wirklichkeit zweckentfremdeten Abzocken und über
deren Verwendung dem Volk Rechenschaft abzulegen. Und dabei machen alle
Fraktionen mit!
Schäuble wird geradezu höhnisch, wenn auf irgend einem
Teilgebiet eine Ausgabenminderung eintritt und er auf eine Steuersenkung
angesprochen wird.
Es gibt in Deutschland keine Opposition mehr, sondern nur noch
egoistische Mitläufer, die ihr persönliches Fortkommen weit
vor ihr Amt als Volksvertreter stellen.
Daß die Menschen den Sprit für die Fahrt zur Arbeit nicht
mehr bezahlen können, daß bald Millionen Haushalten der Strom
abgestellt wird interessiert doch keinen dieser Volkstreter.
Wenn die Steuern auf Mineralöl wenigstens nur halbiert würden,
wäre allen geholfen.
Tolles Fazit
Herr Nichtmann Undrainer, ohne unseren Versagerstaat hätte ich heute 47 anstatt 78 Euro an der Dieselsäule gelassen. Die Differenz wird im Schuldendienst verpulvert. Und das betrifft beliebige Lebensbereiche, in denen sich die nutzlose Klasse an den Resten marktwirtschaftlichen Anscheins labt. Sieht man sich den Zustand und die Zukunftsaussichten unseres sogenannten Gemeinwesens an (nicht nur unserer Straßen), liegt die Wahrheit bei weitem nicht mehr "irgendwo in der Mitte".
Die Steuern und der schwache Euro verantworten den größte Teil des hohen Spritpreises!
Fakt ist, dass man bei 10 € Super mehr als 5 € Steuern(MwSt
und Mineralölsteuer) zahlt. Steuern haben damit den
größten Anteil am hohen Spritpreis. Erhöht die
Tankstelle den Preis, steigen automatisch die Steuern. W. Schäuble
braucht halt Unmengen Geld für seine Abenteuer. Da Öl in
Dollar gehandelt wird, wirkt sich ein schwacher Eurokurs auch auf den
Preis aus. 2012 gab es Zeiten, wo der Euro innerhalb 2 Wochen von 1,30
auf 1,20 fiel und W. Schäuble profitierte auch davon.
Hinzu kommt, dass in Deutschland/Europa Ölförderformen, wie
das Fracking teils verboten sind, Öl also teurer als im Dollarraum
ist, dabei meine ich nicht die Differenz Brent/WTI.
Mein Fazit, den hohen Spritpreis hat zuerst die Politik zu verantworten.
Natürlich wollen auch die Ölgesellschaften Geld verdienen,
aber das gehört dazu. Sie tragen auch enorme Investitionen und
Risiken, z. B. Strafe BP. Bei den Tankstellenbetreibern ist dies sicher ähnlich.
M.E. hat Hr. Dr. Menzel also Recht.
Von wegen "die Wahrheit liegt in der Mitte", @KINNAS
Sie schreiben etwas durcheinander. Was haben die "kapitalistischen
Konzerne" oder das "Iphone" mit dieser Diskussion zu tun?
Es geht hier nicht um ideologisches Geschwätz, sondern um hart
erarbeitetes Geld, das den wenigen vollzeitlichen Arbeitnehmern, die
auch noch davon leben können, umgehend wieder aus der Tasche
gezogen wird - ohne Gegenleistung!!
Der Steueranteil am Benzinpreis beträgt knapp 60 Prozent. Gut 40
Prozent fließen der Mineralölwirtschaft zu: zur Kostendeckung
und als Gewinn. Von wegen: "Mitte".
Das Schlimmste ist, daß der Staat für das abgepresste Geld
nichts tut, was dem Steuerzahler zugute kommt. Früher einmal wurden
Steuern auf Kraftstoff für Straßen und Verkehrs-Infrastruktur
verwendet. Wer das heute forderte, würde für verrückt
erklärt werden. So weit sind wir!
Jetzt können Sie, wenn Sie es können, nachrechnen und die
ganze verlogene Steuerpalette, nicht zu vergessen, die Steuern auf die
Steuern zusammenzählen. Sie werden zu keinem anderen Ergebnis kommen.
Fazit
Dr hilft vor Falschaussagen nicht:
Wenn der Sprit per Steuern um 5 ct/Liter teurer würde, der
Verbraucher dann aber 15ct/Liter mehr zahlen muss, liegt das ihrer
Argumentation nach immer noch an der Steuer bzw. der Gier des deutschen
Fiskus. Zum Glück sind kapitalistische Konzerne ÜBERHAUPT
nicth gierig, deshalb wird zB das Iphone auch so günstig verkauft.
Meiner Meinung nach liegt es dann aber AUCH am Gewinnstreben der
Konzerne. Übrigens können die Konzerne die Gewinne immer noch
schön mehr erhöhen, wenn der dumme Mensch weiterhin glaubt der
hohe Preis läge ausschließlich an den hohen Steuern.
Natürlich tragen die Steuern einen Beitrag, aber die Wahrheit liegt
eben wie immer irgendwo in der Mitte.
Also bitte nicht immer so pauschalisieren.
Dezember 2013: ADAC meldet "das deuerste Tankjahr aller Zeiten"
Mich irritiert immer wieder, wie man sich zu einer solchen Meldung
hinreißen lassen kann.
Hier eine Wahrheit für alle Autofahrer: Das Benzin wird nicht mehr
(wesentlich) günstiger.
Und weil ich so im Rausch bin: Rauchen ist wirklich ungesund.
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