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Bauförderung Kleine CSU-Zulage

 ·  Die CSU will die Eigenheimzulage wieder einführen. Wenn es um den Machterhalt der Partei in Bayern geht, spielt Geld -Schuldenbremse hin oder her - keine Rolle.

Artikel Lesermeinungen (22)
Lesermeinungssuche (gesamt):
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Otto Kaldrack

recht hat sie die CSU

sollen doch die sozialistisch geführten Länder selbst Leistung erbringen mit
der sie ihre sozialen Versprechen einhalten und nicht das geld halbwegs ver-
nünftig wirtschaftender Länder verpulvern.

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Ekkehard Höfig

Das Geld bleibt in Bayern!

Und das ist die Hauptsache. Besser eine Eigenheimzulage, die v.a. Familien fördert, als das Geld per Finanzausgleich nach Berlin oder NRW überweisen. Warum geiselt die Kommentatorin diese Aktion mit der Phrase "Machterhalt der Partei"? SPD und Grüne sind doch diejenigen, die aus Motiven der Machtergreifung das Geld mit der Gießkanne auf Bevölkerungsgruppen, die wenig oder gar nichts für unser Land tun ausgießen, nur um Wählerstimmen zu ergattern!

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Wolfgang Richter

Unseriös

Dieser unseriöse Populismus sollte sofort eingestellt werden.
Allerdings darf das dadurch gesparte Geld nicht an "Europa" gehen.
Bevor es an Brüssel geht, versaufen wir es lieber selbst.

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Heiner Peters

Da muss man sich keine Sorgen machen

Die 10 Mrd. Euro, die der Spaß kosten könnte, lassen sich "mühelos" an anderer Stelle wieder einsparen. Und das zum Machterhalt öffentliche Gelder eingesetzt werden, ist auch nichts neues. Obwohl man es eher so ausdrücken könnte: Zum Machterhalt werden öffentliche Gelder veruntreut.

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Karl S. Walter

Der Berlusconi-Imitator

Berlusconi gewinnt aus aussichtsloser Situation fast die Wahlen in Italien, weil er versprochen hat, den Menschen Geld zu geben (Steuerrückzahlung).

Hier trabt ein Peter Ramsauer daher und verspricht aus aussichtsloser Situation der CSU in Bayern den Menschen Geld (Eigenheimzulage als Subvention der Bauwirtschaft).

Erkennen wir den Unterschied? Klar. Ramsauer spielt besser Klavier als der Bungaonkel.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 21:43 Uhr
Heiner Peters

Dafür dürfte Berlusconi mehr Erfahrung

mit Bunga-Bunga haben als Ramsauer ;-))

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Sebastian Holzer
Sebastian Holzer (gerus) - 26.02.2013 20:05 Uhr

Wettbieten gegen unser eigenes Geld

Ausländische Steuerhinterzieher mit den Nachnamensendungen "-akis" und "-opoulos" bringen ihr Schwarzgeld bevorzugt durch Immobilienkäufe im europäischen Ausland in Sichheit. Münchner Makler berichten mit leuchtenden Augen von der famosen Entwicklung, dass selbst für Luxusobjekte der Kaufpreis immer häufiger cash auf den Tisch geblättert wird.
Dies führt natürlich dazu, dass vor allem in Großstädten die Preise für Wohneigentum durch die Decke schießen.
Und der politische Lösungsvorschlag lautet nun: Wir rekapitalisieren auf der einen Seite aus Steuermitteln ausländischen Banken, damit ihnen genügend Geld zur Verfügung steht, die Kapitalflucht in ausreichendem Maße zu ermöglichen. Und auf der anderen Seite steigern wir nun halt als Gegenmaßnahme ebenfalls aus Steuermitteln die Kaufkraft der einheimischen Interessenten beim Wettbieten um Wohnraum.
Klingt eigentlich wie der feuchte Traum eines Immobilenmaklers, ist aber groteske Realität in Zeiten der "Eurorettung".

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David Gehle
David Gehle (dcwg) - 26.02.2013 19:54 Uhr

Die Bürger behalten das,

was nach Abzug der Schuldzinsen ihnen gehört, Zinsen, die mit geringerer Gesamtverschuldung und einer ordentlich gewarteten öffentlichen Infrastruktur der öffentlichen Hand eher sinken. Im übrigen frage ich mich, ob die durchschnittliche qm-Zahl pro Einwohner nicht langsam durch die "empty-nester" Eigenheime ans Maximum gedrückt wurde. Ach, und so was wie eine Immobilienblase haben wir auch noch nicht gehabt. Brauchen wir die?
Bauen bedient Wählerreflexe, alles Andere an wesentlich sinnvolleren und auch langwierigen Investitionen (Öffentliche Gebäude, Reorganisation und Verschlankung von Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen, die sich unter gegenseitiger Ausstattung von Freibriefen ins All differenziert haben und solche BER und Elbphil-Desaster verursachen) ist schwer vermittelbar. Nein, gilt als schwer vermittelbar. Im politischen Geschäft scheint es mit der Anreizstruktur für die Akteure ein Problem zu geben, daher diese billigen Verzweiflungsschüsse, nehme ich an.

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Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt (gsdsb) - 26.02.2013 19:51 Uhr

Schuldenbremse/Fiskalpakt: Für Machtspieler gibt es Geld im Überfluss. Überall...

Brillianter Kommentar Frau Göbel...Schuldenbremse hin, Fiskalpakt her. Macht her, koste es was es wolle. Darin ist EUropa im Kleinen wie im Großen einig, supranationaler Konsens im Faktischen. Deshalb halten diese Sprechblasen der normativen Kraft des Faktischen nirgendwo stand. Ironie der Geschichte: Warum sollen wir den Bayern die subventionierten Eigenheime im schönen Land nicht gönnen? Es mag sie hinwegtrösten über die Tücken des Länderfinanzausgleichs wie der europäischen Solidaritätskosten; über die Rettung von "ArmaberSexy-Berlin", "Schwarzgeld-Zypern" und eigentlich den ganzen traurigen Rest der bonitätsversehrten Banken-, Bankster-, Staaten-Welt. Wenn schon Titanic, dann wenigstens mit Deckstuhl und Eigenheim ! Was wir selbst verprassen, nimmt kein anderer !

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Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 26.02.2013 19:35 Uhr

Der sicherste Weg Immobilien zu verteuern besteht darin, ihren Erwerb zu subventionieren ...

Die durch staatliche Hilfen erzeugte zusätzliche Kaufkraft der Nachfrageseite wird sofort von den Objektvermarktern abgegriffen.
Eigenheimzulagen sind für Käufer ein reiner Duchlaufposten in Richtung Vermarkter.

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Heinrich Kanther

Warum eigentlich nur das Eigenheim?

Niemand braucht ein eigenes Haus, niemand braucht ein eigenes Auto. Kann man alles mieten.

Gerne finanziere ich anderen ihr Haus, wenn sie mir dafür mein Auto finanzieren. Oder noch besser: Jeder behält sein Geld und bezahlt die eigene Party.

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Closed via SSO

Ein Blick

ins Schwarzbuch der Steuerzahler zeigt, dass diese Schuldenbremse ohnehin eigentlich für niemanden gedacht ist. Tritt Wowereit wegen des Milliardengrabs Fluchhafen zurück? Was ist mit Stuttgart21? Irgendwelche Folgen? Was ist mit den verspekulierten Steuermillionen der Kommunen in NRW? Hört man etwas.

Der Staat ist kein Großfürst, der eigene Gelder verteilt. Der Staat knöpft den Bürgern Geld ab und wenn der eine oder andere Glück hat, bekommt er einen Brotkrümel zurück.

Die Staatseinnahmen sprudeln wie nie zuvor. Man muss sich nur mal die Kurve der Steuereinnahmen ansehen. Das ist alles das Geld der Bürger. Es ist perfide, in dem Zusammenhang von Geschenken zu sprechen, denn der Staat kann nichts verschenken, was ihm nicht gehört.

Diese ganze Umverteilerei bringt gar nichts, außer eine Beschäftigungsmaßnahme für den Beamtenapparat. Knöpft den Leuten nicht so viel ab, dann braucht man auch keine Umverteilung, kein Elterngeld, kein Kindergeld. Die Bürger behalten, was ihnen gehört.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 26.02.2013 18:59 Uhr

Klientel

Die CSU ist eine Klientelpartei des bayerischen Bürgertums. Das ist gut so, weil es überhaupt in Ganz Deutschland die einzige Partei ist, die überhaupt noch das Bürgertum wenigstens pro forma vertritt...

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Gerhard Belloff

Populismus

Eines kann die CSU von ihrem geistigen "Mitte-Rechts" Verbündeten Berlusconi noch lernen:
Die Krönung einer erfolgreichen Wahlkampagne ist das Rückzahlungsversprechen bereits gezahler Steuern, wahlweise per Überweisung oder cash am Postschalter.

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burned schmidt
burned schmidt (burned7) - 26.02.2013 18:41 Uhr

na uuuund?

was gibt es eigentlich daran auszusetzen, wenn der grösste nettozahler im länderfinanzausgleich den kleinen leuten etwas dazulegt, wenn ein eigenheim gebaut wird? dass der deutsche staat aktuell mehr steuern einnimmt als vorhergesagt liegt u.a, daran, dass ein gutteil der letzten lohnerhöhungen eben nicht in den taschen der bürger landet, sondern qua kalter progression ins staatssäckel flioss. ökosteuer, eeg-umlage, soli, 2x mwst-erhöhung - es geht immer nur in eine richtung ... und dann glauben findige journalisten mit dem schlagwort "populismus" stimmung gegen die csu machen zu müssen? ich habe ähnlichen quatsch bereits bei der fdp-forderung nach steuererleichterung erlebt - da schlichen kamerateams auf marktplätzen herum und fingen gezielt bürgerstimmen auf, die da sagten "in dieser situation kann man keine steuern senken!" ja will man uns denn vollends verblöden? wer bitte betreibt hier populismus?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 00:27 Uhr
Ekkehard Höfig

Sehr gut!

Dem kann ich nur beistimmen!

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burned schmidt
burned schmidt (burned7) - 26.02.2013 20:09 Uhr

subvention

mir ist bekannt, dass das nicht- oder wenigererheben von steuern heutzutage gern "subvention" genannt wird. so werden z.b. pendler mit einer pauschale "subventioniert" - ganz so, als wenn sie zum vergnügen zur arbeit fahren würden, ebenso wird stopftabak subventioniert, der ja nur mit 150% statt mit 250% steuer belegt wird. neiiin, herr kanther, ich verwechsle da gar nichts, es ist mir lediglich völlig egal aus welchem topf dann ausgeglichen wird, was man uns vorher abgezwackt hat. alimentieren? in baden-württemberg wird man mittlerweile mit 4% grunderwerbsteuer "anti-alimentiert" (die allererste rotgrüne grosstat in der 3. regierungswoche) - in bayern werden es vermutlich noch 2,5% sein. ich habe mich länger mit der geheimwissenschaft der fördertöpfe auseinandergesetzt und ich kann ihnen sagen, die alimente, die wirklich bedenklich ist fliesst nicht in den mittelstand, sondern in richtung großindustrie ... höchste zeit, dass der normalbürger wieder eigenes eigentum aufbauen kann.

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Heinrich Kanther

Sie verwechseln da was

Steuern senken ist etwas anderes als auf Kredit eine neue Subvention einzuführen

Außerdem: Wer sich ein Eigenheim leisten kann, dem kann es ja nicht so schlecht gehen, dass man ihn alimentieren muss. So wird nicht ein Haus mehr gebaut, nur größer. Und bezahlen tun dies die Steuer zahlenden Mieter.

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Frank Stolpmann

Grundlohn

Ich finde die CSU sollte auch einen Grundlohn für jeden über 16 Jahre von sagen wir mal 1000 € durchsetzen. Dann ist man auch nicht gezwungen seine kreative Zeit mit Arbeit zu vertrödeln. Und so gewinnt die CSU die Wahl. Einfach genial

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Norbert Dr. Leineweber

Tja so sind sie die Subventionspolitiker der CSU. Sinnlos Geld armer Rentner verprassen.

Diese Subvenbtionen für Leute, "die sich das leisten können", zahlt auch der ärmste über seine Steuern, z.B. die Umsatzsteuer. Und man muss noch wissen, dass in Kürze wegen demografischen Gründen massenhaft Wohnungen leer stehen werden. Es ist ganz klar, dass bei drastisch schrumpfender Bevolkerung noch schnell der Wohnungbau subventioniert wird. Das ist im Übrigen eine Umverteillung von unter nach oben. Und dann habe wir auch noch das Betreuungsgeld der CSU. Am besten bündelt man die Eigenheimzulage auf die Bezieher der Herdprämie. Was dann noch fehlt ist ein Zeugungsnachweis, wenn die junge Familiue noch keinen Stammhalter produziert hat. Beim Finanzausgleich sparen und dann lieber die Landschaft zersiedeln ... Von der Energiebilanz eines Eigenheimes einmal ganz abgesehen! Am besten verlegt man die neuen Leitungen der Energiewende direkt durch Seehofers umd Ramsauers Gehirn, dass man wenigstens was zu messen hat. Einfach nur stark im Geldverplempern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:16 Uhr
burned schmidt
burned schmidt (burned7) - 26.02.2013 19:16 Uhr

was hat denn das mit den rentnern zu tun?

geehrter dr. leineweber - aktuell können sie landauf, landab den demostrationen gegen teure mieten beiwohnen - so auch diese woche in meiner heimatstadt stuttgart. der deutsche mieterbund rechnet aktuell mit einem "unterangebot" von 250000 mietwohnungen. ich finde, sie liegen mit diesem scheingefecht "rentner vs bausubvention" mehr als daneben - ich will es mir ersparen, die nettorendite der derzeitigen rentner mit der der künftigen zu vergleichen, ebenso halte ich es für unnötig, darauf hinzuweisen, dass die aktuelle rentnergeneration noch mit weit mehr subventionen ans bauen gehen konnte.
ich will nur darauf hinweisen, dass der staat gefälligst den finanziell souveränen bürger zu fördern hat und daher auch das wohneigentum - das gegenmodell sind öffentliche sozial-plattenbausiedlungen die -wenn abgewohnt- der abrissbirne zum opfer fallen. ich halte den bürger übrigens für intelligent genug, in gegenden zu bauen, in denen nicht in 15 jahren der leerstand droht.

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joachim tarasenko

Nichts ist unmöglich, CSU

Es ist immer wieder erstaunlich was alles geht vor den Wahlen. Wir sollten Listen an die Politiker schreiben. All das was vorher unmöglich war geht relativ schnell jetzt. Auch ein Demokratieverständnis der besonderen Art.

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26.02.2013, 17:15 Uhr

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