30.10.2006 · Barry Callebaut ist der weltgrößte Kakaoverabeiter und ist in Deutschland unbekannt. Dabei gehört die bekannte Marke Sarotti zu dem Konzern. Mit dieser testet das Unternehmen neue Schokoladensorten und ist damit ziemlich erfolgreich.
In Deutschland ist der weltgrößte Kakaoverarbeiter unbekannt. Zu Unrecht. Denn zu Barry Callebaut (Barry wird französisch ausgesprochen, Callebaut so, wie man es schreibt) gehört Stollwerck mit der Marke Sarotti. Mit der Übernahme von Stollwerck bekam Barry Callebaut auf einem wichtigen Markt Zugang zum Endkunden. Das Unternehmen mit französischen und belgischen Wurzeln und Hauptsitz in der Schweiz versteht sich vor allem als Dienstleister für die Markenindustrie. Es lebt vor allem von Vorprodukten und Halbfertigwaren.
Markenartikler können bei Barry Callebaut alles bestellen, von der Bohne über die Kakaobutter und die Schokoladenmasse bis zur fertig verpackten, nach Vorgaben und Rezepten des Auftraggebers gefertigten Ware. Damit profitiert der Konzern vom Trend zum Outsourcing.
Neue Sorten werden getestet
„Wir können fast jeden Geschmack auf der Welt machen“, sagt der für Innovation zuständige Manager Hans Vriens. „30 Prozent der Erlöse kommen von Produkten, die wir in den letzten drei Jahren entwickelt haben“, sagt Vriens. Mit Sarotti testet Barry Callebaut neue Sorten und beweist damit der eigentlichen Kundschaft, daß sie funktioniert. 4,5 Milliarden Schweizer Franken Umsatz, 8500 Mitarbeiter und ein Gewinn von mehr als 200 Millionen Franken sind die wichtigen Kennzahlen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.396,51 | +1,43% |
| Dow Jones | 12.596,90 | +1,14% |
| EUR/USD | 1,2516 | −0,20% |
| Rohöl Brent Crude | 107,41 $ | +0,14% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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