Home
http://www.faz.net/-gqe-75dk7
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Bankenrettung EU-Kommission genehmigt Staatshilfen für Dexia

Die franko-belgische Bank Dexia erhält eine Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro. Die EU-Kommission hat den Rettungsplan der Regierungen in Frankreich und Belgien durchgewunken.

© AFP Vergrößern Die Dexia-Bank kann auf Rettung hoffen.

Die EU-Kommission hat die milliardenschwere Rettung der franko-belgischen Bank Dexia durchgewunken. Das Vorhaben, weiterhin mit einigen Bereichen auf dem Markt präsent zu sein, sei „wirklich gerechtfertigt“, teilte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Freitag mit. Es gehe nicht darum, ein fehlgeschlagenes Geschäftsmodell künstlich am Leben zu erhalten.

Die Regierungen in Belgien und Frankreich hatten sich Anfang November darauf verständigt, zusätzliche 5,5 Milliarden Euro in das Institut zu pumpen. In der Folge wird der ehemals weltgrößte Kommunalfinanzierer nahezu komplett verstaatlicht und damit eine umgehende Abwicklung verhindert. Diese hätte nach Einschätzung einiger Experten Auswirkungen haben können wie die Pleite der amerikanischen Bank Lehman Brothers.

Mehr zum Thema

Vergangene Woche hatten die Dexia-Anteilseigner akzeptiert, dass Belgien und Frankreich fast 96 Prozent an der Gruppe halten werden. Bereits im Oktober 2011 hatte Belgien für 4 Milliarden Euro das Privatkundengeschäft der Bank übernommen, das nun Belfius heißt. Dies war bereits das zweite Mal, dass das Geldhaus gerettet werden musste. In Frankreich wird das Dexia-Kreditgeschäft mit der Banque Postale und der staatlichen Caisse des Depots (CDC) zu einem neuen Institut vereint.

Quelle: FAZ.net mit Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Anleiheankäufe der EZB Banken freuen sich auf Geldschwemme

Die EZB soll für 550 Milliarden Euro Anleihen aufkaufen. Ökonomen fordern gar 1000 Milliarden Euro. Politiker warnen vor einem Teufelskreis des billigen Geldes. Auch deutsche Unternehmen sind skeptisch. Mehr Von Philip Plickert, Johannes Pennekamp und Uwe Marx

20.01.2015, 06:28 Uhr | Wirtschaft
Europa Weihnachtsgeschenk für die EU - Juncker investiert

315 Milliarden Euro bis 2017. Pünktlich vor Weihnachten schnürt die EU-Kommission einen riesigen Geldsack für die 28 Mitgliedstaaten. Der Präsident der EU-Kommission, Jean Claude Juncker, will mit dem Geld Investitionen in ganz Europa vorantreiben. Mehr

10.12.2014, 12:03 Uhr | Wirtschaft
Nullzinspolitik der EZB Draghis Kaufprogramm radiert die Zinsen aus

Dank der Geldpolitik der EZB sind die Renditen der Staatsanleihen deutlich gefallen. Deutschland kann sich für fünf Jahre zum Nullzins verschulden. Das freut den Finanzminister. Für Anleger ist es eine schlechte Nachricht. Mehr Von Markus Frühauf

21.01.2015, 20:50 Uhr | Finanzen
Belgien 13 Festnahmen bei Anti-Terror-Razzien

Die belgische Polizei hat bei zwölf Anti-Terror-Einsätzen 13 mutmaßliche Islamisten festgenommen. Zudem wurden Waffen, Polizei-Uniformen, Walki-Talkis, gefälschte Ausweise und eine große Summe Bargeld gefunden. Mehr

16.01.2015, 14:14 Uhr | Politik
Großeinsatz in Belgien Terroristen wollten offenbar Polizisten ermorden

Die belgische Polizei hat bei ihrer Großrazzia Kalaschnikows, Sprengstoff und Uniformen entdeckt. Offenbar stand eine  Terrorzelle kurz davor, Anschläge auf die Sicherheitskräfte zu verüben. 13 Verdächtige wurden festgenommen. Mehr Von Michael Stabenow, Brüssel

16.01.2015, 11:59 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 28.12.2012, 13:37 Uhr

Bürokratie-Rätsel

Von Dietrich Creutzburg

Der Arbeitgeberpräsident sei ihr in den Rücken gefallen, beklagt Andrea Nahles über dessen Kritik an der geplanten Arbeitsstättenverordnung. Tatsächlich wirkt die plötzliche Kritik etwas scheinheilig. Mehr


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Umfrage

Soll Griechenland aus dem Euro ausscheiden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Grafik des Tages Schusswaffen holen fast die Autos ein

In Amerika sterben mehr als 33.000 Menschen im Jahr durch Waffen - das sind fast so viele wie Tote im Straßenverkehr. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden