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Banken Deutsche Bank verkauft weitere Immobilien

27.12.2004 ·  Die Deutsche Bank hat für rund 300 Millionen Euro 109 überwiegend selbst genutzte Immobilien an das amerikanische Unternehmen Eurocastle Investment verkauft. Als Mieter will die Bank bleiben.

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Die Deutsche Bank hat sich von weiteren Immobilien in Deutschland getrennt. 109 überwiegend selbst genutzte Gebäude gehen für rund 300 Millionen Euro an den amerikanischen Investor Eurocastle Investment, teilte die Bank am Montag in Frankfurt mit.

Die Immobilien mit einer Gesamtfläche von rund 300.000 Quadratmetern liegen vorwiegend in Innenstadtlagen kleinerer bis mittlerer Städte. Die Bank werde die Gebäude zum größeren Teil mittel- bis langfristig als Mieter weiter nutzen. Die Filialen blieben erhalten.

„Mit dieser Transaktion verfolgt die Deutsche Bank die Strategie, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und die Ausnutzung des verfügbaren Kapitals weiter zu optimieren“, erklärte der Leiter der Einheit Beteiligungen, Axel Wieandt. Vor gut einem Jahr hatte die Deutsche Bank bereits überwiegend selbst genutzte Immobilien in Deutschland und Europa für mehr als eine Milliarde Euro an die Blackstone Group (USA) verkauft. Das Geschäft umfaßte 51 Büro- und Bankgebäude in neun Ländern, die von der Bank nun zurückgemietet werden.

Nach Angaben eines Bank-Sprechers hat das Geldhaus nach den beiden Verkäufen noch Immobilien in Deutschland im Buchwert von 500 Millionen Euro. Im Ausland besitze die Bank ebenfalls noch Gebäude. Die Deutsche Bank sei weiter offen für Verkäufe, wenn sich eine gute Gelegenheit dafür biete, sagte der Sprecher. Um nahe am Kunden zu sein, müsse die Bank die genutzten Geschäftsräume nicht besitzen.

Eurocastle teilte unterdessen in London mit, diese Investition sei langfristig ausgerichtet. Sie zeige das Interesse des Unternehmens, sowohl in Deutschland als auch in Westeuropa Immobilien zu erwerben, die an Mieter mit einer hohen Bonität vermietet seien.

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