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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Banken CoBra zieht Anträge zurück

 ·  Entwarnung bei der Commerzbank-Hauptversammlung. Die Investorengruppe CoBra hat ihre kritischen Anträge zurückgezogen.

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Die 40 Aktionäre aus dem Umfeld der Investorengruppe Rebon/CoBra Beteiligungs mbH haben ihre Anträge zur Hauptversammlung der Bank zurückgezogen.

Wie Vorstandssprecher Martin Kohlhaussen sagte, hat die so genannte Interessengemeinschaft kritischer Aktionäre der Commerzbank mitgeteilt, dass die vier Anträge nicht weiter verfolgt würden. „Uns liegt ein Brief von Anwälten der Aktionäre vor, in dem diese mitteilen, ihre vier die Tagesordnung der Hauptversammlung ergänzenden Anträge zurückzuziehen", sagte Kohlhaussen bei der Hauptversammlung in Frankfurt.

Mit Blick auf die Abstimmung auf der Hauptversammlung empfahl CoBra-Geschäftsführer Hansgeorg Hofmann nun den Aktionären, bei allen Tagesordungspunkten im Sinne der Commerzbank zu stimmen. Die CoBra werde die nächsten Schritte des Commerzbank-Managements genau beobachten, fügte Hofmann hinzu. Falls die Bank wieder aktionärsfeindliche Politik betreiben sollte, werde die CoBra ihre Stimmrechte entsprechend nutzen.

CoBra unterstützt Müller

Hansgeorg Hofmann sicherte Kohlhaussens Nachfolger Klaus-Peter Müller zugleich volle Unterstützung zu. Mit Müller habe ein neuer Anlauf zum konstruktiven Dialog mit der Commerzbank begonnen. Es sei in mehreren Treffen über die notwendige Neuausrichtung der Bank gesprochen worden. Die Gespräche seien auf einem guten Weg.

Die Cobra, die derzeit nach eigenen Angaben knapp zehn Prozent an Deutschlands viertgrößter Bank hält, hatte „Überraschungen“ für die Hauptversammlung angekündigt. Die Gruppe von 40 Aktionären um die beiden hinter der Cobra stehenden Investoren Clemens Vedder und Klaus-Peter Schneidewind hatte die Tagesordnung um vier Punkte ergänzt. Darin forderten sie unter anderem, dem Vorstand das Vertrauen zu entziehen.

Quelle: @zyd, mit Material von: vwd
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