14.07.2003 · Der weltgrößte Finanzdienstleister Citigroup hat nach seinem Rekordgewinn 2002 auch im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn gesteigert. Die Bank of America verbuchte den höchsten Quartalsgewinn der Firmengeschichte.
Der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup hat im zweiten Quartal dank Zuwächsen im Wertpapier- und Privatkundengeschäft seinen Gewinn gesteigert und damit die Analystenerwartungen knapp übertroffen.
In den drei Monaten sei ein Netto-Gewinn von 4,3 Milliarden nach 4,08 Milliarden Dollar vor einem Jahr erwirtschaftet worden, teilte der Konzern am Montag in New York mit. Dies entspreche einem Gewinn je Aktie von 83 Cent. Analysten hatten im Schnitt nur 80 Cent erwartet. Die Einnahmen bezifferte die Citigroup mit 19,4 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um acht Prozent entspricht. Citigroup-Aktien stiegen daraufhin vorbörslich um mehr als ein Prozent.
2002 hatte die Citigroup dank eines ausgezeichneten Verbrauchergeschäfts sowie der Übernahme einer mexikanischen Bank einen Rekordgewinn verbucht. Der Finanzdienstleister verdiente 15,4 Milliarden Dollar und übertraf damit hat den Vorjahresgewinn um acht Prozent.
Starkes Hypothekengeschäft bei der Bank of America
Das drittgrößte amerikanische Finanzinstitut Bank of America hat im zweiten Quartal dank eines starken Hypothekengeschäfts und gestiegener Einlagen einen Rekordgewinn erzielt. Der Gewinn stieg auf 2,74 Milliarden Dollar oder 1,80 Dollar je Aktie von 2,22 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Institut die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt lediglich von 1,57 Dollar pro Aktie ausgegangen waren.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2479 | −0,08% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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