15.07.2010 · Der Klimawandel ist kein neues Phänomen. Für die Bahn scheint es trotzdem eine Überraschung zu sein, dass die Temperaturen hierzulande über 32 Grad steigen können. Wie sonst lässt sich erklären, dass der ehemalige Staatskonzern Züge gekauft hat, deren Klimaanlagen jenseits dieser Schwelle den Geist aufgeben?
Von Henrike RoßbachNun haben die Züge der Baureihe, die vom Klimakollaps besonders betroffen ist, in der Tat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Doch auch Anfang der Neunziger wurde die Erderwärmung samt ihren Folgen für deutsche Breitengrade diskutiert. Und auch ohne den Faktor Klimawandel scheinen 32 Grad im Schatten nicht gerade eine ambitionierte Belastungsgrenze zu sein.
Da hätte der gesunde Menschenverstand die Kostenrechnung übertrumpfen müssen – denn wer kann sich nicht an kochend heiße Sommertage in diesen Temperaturgefilden erinnern? Die Bahn jedenfalls hat sich ihr ganz persönliches Sommerloch gebuddelt und ist mit Höchstgeschwindigkeit hineingefahren. Ein Möchtegern-Hightech-Konzern, der seine Kunden weich kocht, statt sie komfortabel ans Ziel zu bringen, hat mehr als nur ein kleines technisches Problem.
Hitzesommer 2003
Torlin Monger (TMonger)
- 15.07.2010, 20:42 Uhr
Ob Klimawansdel oder nicht - gerade über 30 °C ist eine Klimaanlage nötig
Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)
- 15.07.2010, 20:46 Uhr
Leicht gesagt
Michael Adam (MACHE174)
- 15.07.2010, 20:50 Uhr
Bahn - Kundenservice'
Günther Janssen (GuGJanssen)
- 15.07.2010, 20:54 Uhr
Die Bahn hat das Problem richtig erkannt
Kaus -Dieter Probst (kldipro)
- 15.07.2010, 21:09 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.319,85 | −3,26% |
| Dow Jones | 12.147,10 | −1,99% |
| EUR/USD | 1,2397 | +0,29% |
| Rohöl Brent Crude | 98,39 $ | −3,18% |
| Gold | 1.558,00 $ | 0,00% |
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