13.11.2009 · Die Vorzeichen für dieses Bündnis mitten in einer der schwersten Rezessionen der Luftfahrtbranche stehen schlecht. Dass BA und Iberia anderthalb Jahre lang um die Konditionen des Zusammenschlusses gerungen haben, lässt für die Integrationsphase Schlimmes befürchten.
Von Marcus TheurerDieser Flieger ist zum Abheben verdammt: Noch während die Verwaltungsräte von British Airways (BA) und der spanischen Iberia am Donnerstag über die Fusion der beiden angeschlagenen Fluggesellschaften tagten, schossen die Aktienkurse beider Unternehmen nach oben. Es ist ein Notbündnis, das da beschlossen wurde. Beiden Fluggesellschaften steht das Wasser bis zum Hals: Bei BA und Iberia fallen die Umsätze so schnell, dass sie allein die Kosten gar nicht schnell genug senken können. Deshalb brauchen sie dringend die weiteren Einsparpotentiale, die sich aus der Fusion ergeben.
Doch die Vorzeichen für dieses Bündnis mitten in einer der schwersten Rezessionen der Luftfahrtbranche stehen alles andere als günstig. Dass BA und Iberia fast anderthalb Jahre lang miteinander um die Konditionen des Zusammenschlusses gerungen haben, lässt für die bevorstehende schwierige Integrationsphase Schlimmes befürchten. Doch jetzt müssen sich die ungleichen Partner zusammenraufen. Weitere Reibungsverluste können sie sich nicht leisten. Die Kostensenkungen durch die Fusion müssen sehr schnell realisiert werden, ohne dass das Geschäft noch stärker leidet. Wenn das nicht gelingt, droht der Absturz.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2479 | −0,08% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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