03.11.2004 · Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer hat sich im dritten Quartal von der schwachen Autokonjunktur abgekoppelt. Trotz außerordentlicher Belastungen rechnet Continental mit einem Rekordergebnis.
Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat sich im dritten Quartal erneut von der schwachen Autokonjunktur abgekoppelt und nach deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen seine positive Jahresprognose bekräftigt. Trotz mehrerer außerordentlicher Belastungen rechnet der weltweit viertgrößte Reifenhersteller mit einem Rekordergebnis.
Der Conti-Konzern werde seinen operativen Rekordgewinn des Vorjahres von 855 Millionen Euro auch mit den Kosten für die Sanierung des amerikanischen Werks in Mayfield und möglichen Wertberichtigungen in Moskau übertreffen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Ohne die 120 Millionen Euro für Mayfield werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in diesem Jahr deutlich mehr als eine Milliarde Euro betragen, erklärte Konzernchef Manfred Wennemer.
Im dritten Quartal steigerte Conti sein Ebit um rund zwölf Prozent auf 292,9 Millionen Euro, während der Umsatz um gut sieben Prozent auf 3,057 Milliarden Euro kletterte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,1 Milliarden Euro Umsatz und 294 Millionen Euro Ebit gerechnet. Der Konzernüberschuß lag mit 209,2 (Vorjahr: 49,5) Millionen Euro deutlich über den Analysten-Erwartungen (146 Millionen Euro).
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2479 | −0,08% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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