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Subventionen : Daimler profitiert am meisten

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Bild: F.A.Z.

Unter den großen Autokonzernen in Deutschland hat Daimler in den vergangenen Jahren die größten staatlichen Hilfen erhalten. Allein aus dem Konjunkturpaket II erhielt der Stuttgarter Konzern knapp 64 Millionen Euro.

          Unter den großen Autokonzernen in Deutschland hat Daimler in den vergangenen Jahren die größten staatlichen Hilfen erhalten. Allein aus dem Konjunkturpaket II erhielt der Stuttgarter Konzern knapp 64 Millionen Euro.

          Ebenfalls größere Beträge kassierten die Konkurrenten BMW, Volkswagen und Ford. Das geht aus einer Aufstellung der Bundesregierung hervor, die eine Antwort auf eine sogenannte Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ist.

          BMW bekam Geld zur Entwicklung eines Elektro-Faltrads

          Aus dem Papier geht darüber hinaus hervor, dass der Sportwagenhersteller Porsche knapp 2,9 Millionen Euro für die Umrüstung einiger Boxster-Modelle zu Elektroautos erhalten hat. An BMW wurden dem Bericht zufolge gut 1 Million Euro für die Entwicklung eines Elektro-Faltrads ausgezahlt.

          Zur Begründung für die Subvention an Porsche heißt es: "Der Nachweis der Alltagstauglichkeit bei einem Hersteller wie Porsche hat eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung auf andere Hersteller und Kunden."

          Die Subvention für das Elektro-Faltrad von BMW wiederum wird unter anderem damit begründet, dass das Fahrrad - anders als andere schon am Markt befindliche Modelle - geeignet sei zur "Erreichung des Projektziels einer integrierten Lösung rein elektrogetriebener Fahrzeuge zur Schließung der elektrischen Mobilitätskette per ständiger Mitführung eines Elektrofahrrades im Pkw". Was mit dem Wortschwall konkret ausgedrückt werden soll, ist indes auch Fachleuten schleierhaft.

          Die genannten Projekte wurden aus den Mitteln gefördert, die der Bund für die Zeit bis 2011 bereitgestellt hat. Diese Mittel umfassen insgesamt 500 Millionen Euro. Mittlerweile wurde die Forschungsförderung für Elektroautos bis zum Jahr 2013 auf 1 Milliarde Euro verdoppelt. Auch um dieses Geld werden sich die Autokonzerne - teils in Konsortien mit Energie- oder Chemiekonzernen und Kommunen - bewerben. Ein Löwenanteil der Summe soll in die Förderung sogenannter Schaufensterprojekte fließen, die die Akzeptanz für die Elektromobilität in der Bevölkerung erhöhen sollen.

          Geplant sind drei bis fünf solcher Projekte. Eines davon dürfte in Berlin aufgezogen werden, wo es dann auch internationalen Staatsgästen vorgezeigt werden soll. Weitere Projekte dürften an den Standorten der großen Autokonzerne rund um Wolfsburg, Stuttgart, München und Köln durchgeführt werden. "Die Bundesregierung beabsichtigt die Durchführung eines offen gestalteten bundesweiten Interessenbekundungsverfahrens. Die Kriterien für die Mittelvergabe und deren Gewichtung werden aktuell erarbeitet", heißt es in dem Papier weiter.

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