30.09.2012 · Wenn Lobbyisten der Autoindustrie eine staatliche Kaufprämie für Elektroautos fordern, dann verweisen sie gerne auf Frankreich: Dort erhalten Käufer seit 4 Jahren eine Prämie. In Deutschland aber wächst der Widerstand gegen eine solche Subventionierung.
Von Manfred Schäfers, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Hallo VW,
Hallo Mercedes,
Hallo BMW,
Hallo Ihr Alle - Hersteller von Autos,
ich versteh Euch nicht. Eure Gewinne sprudelten in den vergangenen
Jahren. Ihr müsstet vor Geld stinken. Ihr wisst seit Jahren, dass
Ihr in der Elektro- und Hybridtechnik hinter dem Japaner und dem
Franzosen hinterherhinkt. Wie kann das sein? Ihr habt doch den Anspruch
die besten Autos der Welt zu bauen. Und nun wollt Ihr Eure Gewinne
weiter einstreichen und ruft nach einer Prämie. Ist das Euer
Ernst?. Toyota hat den Prius, ohne wirklich zu wissen woran sie sind, in
den Markt hineinsubventioniert und ist nun sehr erfolgreich. Ihr ruft
sobald es etwas problematisch wird, wie die Memmen, nach uns
Steuerzahlern, die Eure Gewinne konstant oben halten sollen.
Ihr müsst Investieren. Denn Ihr seid es, die es in den letzten 10
Jahren versäumt haben, offensiv das Hybrid- und Elektroauto in den
Markt zu bringen. Ich hätte an Eurer Stelle ein schlechtes Gewissen
nach Prämien zu rufen. Eure Gier kennt wohl keine Scham.
und nun heisst die Devise: standhaft bleiben.....
Tolle Argumentation, unglaublich
Da dreht man die Argumente einfach mal um. Die deutsche Autoindustrie hat doch überhaupt kein Interesse Elektroautos zu verkaufen. An den technisch komplizierten und dreckigen Verbrennungsmotoren hängen lange Zulieferketten, die dann zu großen Teilen wegbrächten. Außerdem gibt es schon seit geraumer Zeit Elektroautos mit sehr passablen Reichweite z.B. der Tesla Model S. Den gibt es schon für einen relativ erschwinglichen Preis (rund 40000 Euro) und Reichweiten bis 500 km. Das geht auch noch günstiger, doch der deutsche Autoklüngel hat so etwas nicht anzubieten und wird früher oder später den Anschluss verlieren und weiterhin die Luft und das Klima der Steuerzahler belasten.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2012 13:00 Uhr... das hängt davon ab, wie man fährt.
Wie das bei allen Autos der Fall ist
Schönes Beispiel
führen Sie an!
Reizt mein Kaufinteresse: 40.000 Euronen für ein Vehikel mit einer
Reichweite BIS zu 500 Km,
BIS zu? 100, 200....oder 490 Km?
Wie blöd sind eigentlich Regierungspolitiker-Eine nationale (Bildungs-und Wissens-)Schande für DE.
"Ein Hindernis seien auch die nur schleppenden Fortschritte bei der
Entwicklung neuer Batterien."
Es wird keine Sprünge geben für eine Batterientwicklung,die
man auch in Autos verwenden kann.
Nochmals:Die Thermodynamik der Elektrochemie von Batterien kann nicht
überlistet werden.
Auch eine Physikerin wie Merkel müßte zumindest etwas von
Thermodynamik verstehen;ansonsten hat sie ihr Diplom in Physik nicht
verdient.Wiederum läßt Merkel ein Thema laufen wie bei den
erneuerbaren Energie wie zB der Windräder oder Photovoltaik im
Zusammenhang mit der Energiewende.-Es gibt in der Industrie eine
Weisheit,die lautet:Wenn ungeeignete
Unternehmensführer,Gauckler,Schönredner,sogenannte
bodenständige Firmenschefs das Sagen haben,dann suchen sie immer
einen Mann,der in d Sumpf des Geschehens geschickt wird.Ist dieser Mann
dann abgesunken ,holt man den nächsten Mann,den man auf den im
Sumpf abgesunkenen Mann stellt.Altmaier und die Erfahrungen mit Gorleben
zeigen diese miese Art poltit.
Handelns.
zur Ergänzung/
im September 2012 wurde ein Feldversuch mit rund 400 E-Autos durchgeführt.
Die Reichweite war 50 km;30% der Restbatteriekapazutät wurde nicht
genutzt.Es wurde also nach 50 km wieder nachgeladen;wahrscheinlich auch
aus der Sorge,dass die Batterie bei stärkeren Belastungen nicht
mehr ausreichen könnte,um bis zu nächsten E-Zapfstelle zu kommen.
Eigentlich müßte man ein E-Auto voll mit Batterien packen,um
mindesten 600 km fahren zu können.Dann wird das Auto wohl sehr
schwer werden und der E-Verbrauch würde ebenso höher
liegen(statt 12 kwh,vielleicht 25 kWh)
Das stellt sich die Frage,wer ein solches Auto kauft.
und wenn die nächste Absatzkrise
kommt, dauert es nicht lange bis zur nächsten Abwrackprämie.
Eigentlich könnte es ein 10.000 Euro E-Mobil schon geben, aber "sie" wollen es nicht.
Vor einigen Jahren habe ich mir intensiv Gedanken gemacht, wie man solch
ein E-Auto mit durchaus vorhandener Technologie konstruieren könnte
und auch bauen könnte.
Auf siromobil punk de habe ich die Gedanken sauber skizziert und vielen
"Kontakten" / Freunden vorgestellt. Nach einiger Zeit wurde
mir "zugetragen", daß ich ja recht hätte, aber das
Wichtigste leider ignoriert habe:
"Störe meine Gewinne nicht !!" Das gilt auch für den
Staatskonzern VW und den Pleitegeier OPEL und das ist eigentlich die
Schweinerei. "Sie" wollen das E-Auto ja gar nicht, solange Sie
noch Benzinschlucker mit 80% Marge verkaufen können.
mit der Bitte um Information und Aufklärung...
* Warum der Umweg über Batterie, wenn Busse/Uboote schon mit
Brennstoffzellen fahren?
* Warum das Kriterium der Reichweite? Denn Eltern, die Ihre Kinder
sicherheithalber mit dem Range Rover zum Kindergarten fahren, nutzen
für weitere Wege sowieso den "Flieger".
*Warum EEG, aber Elektro-Auto Nee?
*Warum nicht die Frage, wer hat an der Uhr gedreht?
*Warum Rauchen nur im gelben Quadrat, aber Auspuffrohre, wie genormt, in
Nasenöffnungshöhe der Kinderwagenfahrer.
Fragen über fragen, aber in Absurdistan gehen die Lichter aus. Aber
wo und wie geht die Sonne morgen und in den folgenden Jahren auf?
bekommt man 7000 € geschenkt, wenn man eine Riesenbatterie
spazierenfährt ?
Deutschland sollte wirklich schleunigst aus der EU austreten
E-Autos sind absoluter Mist. Man kennt doch Batterien aus dem Rasierer,
dem Telefon etc.
Überall sind sie launisch und letztlich ein teurer Wegwerfartikel,
dessen Leistung nicht konstant bleibt !
Ach nein, jetzt fällt es also schon auf, dass die Chancen schlecht für das Elektro-Auto stehen
Man muss sich erinnern, dass das Elektro-Auto bereits zweimal
gescheitert ist. Bei der ursprünglichen Entwicklung des Automobils
war der Elektroantrieb schon entwickelt. Dann wieder in den 30-er
Jahren. In der Nachkriegszeit fuhren in Berlin und anderen Städten
zahlreiche Elektrofahrzeuge, meist als Kleintransporter für die
Post und als Lieferfahrzeuge. Der im Vergleich zum Tank beim Fahrzeug
mit Verbrennungsmotor fehlende Energiespeicher machte den
Elektrofahrzeugen beide Male den Garaus. Und das wiederholt sich jetzt.
Ausserdem sollte man bedenken, dass die Elektro-Antriebseinheit schwerer
als diejenige mit Verbrennungsmotor ist, die Bewältigung der
für akzeptable Fahrleistungen erforderlichen Spannung und
Stromstärke beträchtliche Sicherheitsmaßnahmen
erfordern. Die Ladeproblematik ist ebenfalls nicht zu
vernachlässigen, man muss ja mit einem Elektro-Auto unvergleichlich
grössere Energiemengen speichern als z.B. bei einer elektr. Zahnbürste.
Ein Produkt wie E-Autos muß sich am Markt durchsetzen.
Da es mangels geigneter Batterietechnik (die wohl noch Jahrzehnte auf
sich warten läßt) nur für gut 100km Nominal-Reichweite
reicht (also mit realistischem Fahrprofil und etwas Reserve nur für
30-35km Radius), sind solche Kutschen eben nur Großstadt- und Kurzstreckenautos.
Und erfüllen nicht den Freiheitstraum des
Jederzeit-Überallhin-Fahrens. So etwas will der freiheitsliebende
Normalmensch nicht, zumindest nicht als Erst-Auto.
Da haben sich unsere Öko-Verzichtsapostel eben etwas verrechnet.
Warum soll jetzt schon wieder der Steuerzahler einspringen?
Deutsche Hersteller bieten keine konkurenzfähigen E-Autos an,
da ergibt eine Subvention wirklich keinen Sinn, das hat die Regierung verstanden. Französische Hersteller bieten an, also generiert es in Frankreich makroökonomisch sehr wohl einen Vorteil. Den hat PSA durch die "freiwillige" Aufgabe des hochvolumigen Iran Geschäfts auch nötig.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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