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Automobilindustrie Regierungspolitiker lehnen Kaufprämie für Elektroautos ab

 ·  Wenn Lobbyisten der Autoindustrie eine staatliche Kaufprämie für Elektroautos fordern, dann verweisen sie gerne auf Frankreich: Dort erhalten Käufer seit 4 Jahren eine Prämie. In Deutschland aber wächst der Widerstand gegen eine solche Subventionierung.

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Mustafa El Measaoudi

Ich versteh dich nicht

Hallo VW,
Hallo Mercedes,
Hallo BMW,
Hallo Ihr Alle - Hersteller von Autos,

ich versteh Euch nicht. Eure Gewinne sprudelten in den vergangenen Jahren. Ihr müsstet vor Geld stinken. Ihr wisst seit Jahren, dass Ihr in der Elektro- und Hybridtechnik hinter dem Japaner und dem Franzosen hinterherhinkt. Wie kann das sein? Ihr habt doch den Anspruch die besten Autos der Welt zu bauen. Und nun wollt Ihr Eure Gewinne weiter einstreichen und ruft nach einer Prämie. Ist das Euer Ernst?. Toyota hat den Prius, ohne wirklich zu wissen woran sie sind, in den Markt hineinsubventioniert und ist nun sehr erfolgreich. Ihr ruft sobald es etwas problematisch wird, wie die Memmen, nach uns Steuerzahlern, die Eure Gewinne konstant oben halten sollen.
Ihr müsst Investieren. Denn Ihr seid es, die es in den letzten 10 Jahren versäumt haben, offensiv das Hybrid- und Elektroauto in den Markt zu bringen. Ich hätte an Eurer Stelle ein schlechtes Gewissen nach Prämien zu rufen. Eure Gier kennt wohl keine Scham.

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D. Kristof
D. Kristof (dkristof) - 01.10.2012 08:02 Uhr

Gut!!!

und nun heisst die Devise: standhaft bleiben.....

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Mike Trike
Mike Trike (miketrike) - 01.10.2012 02:33 Uhr

Tolle Argumentation, unglaublich

Da dreht man die Argumente einfach mal um. Die deutsche Autoindustrie hat doch überhaupt kein Interesse Elektroautos zu verkaufen. An den technisch komplizierten und dreckigen Verbrennungsmotoren hängen lange Zulieferketten, die dann zu großen Teilen wegbrächten. Außerdem gibt es schon seit geraumer Zeit Elektroautos mit sehr passablen Reichweite z.B. der Tesla Model S. Den gibt es schon für einen relativ erschwinglichen Preis (rund 40000 Euro) und Reichweiten bis 500 km. Das geht auch noch günstiger, doch der deutsche Autoklüngel hat so etwas nicht anzubieten und wird früher oder später den Anschluss verlieren und weiterhin die Luft und das Klima der Steuerzahler belasten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2012 13:00 Uhr
Mike Trike
Mike Trike (miketrike) - 05.10.2012 13:00 Uhr

... das hängt davon ab, wie man fährt.

Wie das bei allen Autos der Fall ist

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Dietmar Blum

Schönes Beispiel

führen Sie an!
Reizt mein Kaufinteresse: 40.000 Euronen für ein Vehikel mit einer Reichweite BIS zu 500 Km,
BIS zu? 100, 200....oder 490 Km?

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günther reichert

Wie blöd sind eigentlich Regierungspolitiker-Eine nationale (Bildungs-und Wissens-)Schande für DE.

"Ein Hindernis seien auch die nur schleppenden Fortschritte bei der Entwicklung neuer Batterien."
Es wird keine Sprünge geben für eine Batterientwicklung,die man auch in Autos verwenden kann.
Nochmals:Die Thermodynamik der Elektrochemie von Batterien kann nicht überlistet werden.

Auch eine Physikerin wie Merkel müßte zumindest etwas von Thermodynamik verstehen;ansonsten hat sie ihr Diplom in Physik nicht verdient.Wiederum läßt Merkel ein Thema laufen wie bei den erneuerbaren Energie wie zB der Windräder oder Photovoltaik im Zusammenhang mit der Energiewende.-Es gibt in der Industrie eine Weisheit,die lautet:Wenn ungeeignete Unternehmensführer,Gauckler,Schönredner,sogenannte bodenständige Firmenschefs das Sagen haben,dann suchen sie immer einen Mann,der in d Sumpf des Geschehens geschickt wird.Ist dieser Mann dann abgesunken ,holt man den nächsten Mann,den man auf den im Sumpf abgesunkenen Mann stellt.Altmaier und die Erfahrungen mit Gorleben zeigen diese miese Art poltit.
Handelns.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.10.2012 21:12 Uhr
günther reichert

zur Ergänzung/

im September 2012 wurde ein Feldversuch mit rund 400 E-Autos durchgeführt.
Die Reichweite war 50 km;30% der Restbatteriekapazutät wurde nicht genutzt.Es wurde also nach 50 km wieder nachgeladen;wahrscheinlich auch aus der Sorge,dass die Batterie bei stärkeren Belastungen nicht mehr ausreichen könnte,um bis zu nächsten E-Zapfstelle zu kommen.

Eigentlich müßte man ein E-Auto voll mit Batterien packen,um mindesten 600 km fahren zu können.Dann wird das Auto wohl sehr schwer werden und der E-Verbrauch würde ebenso höher liegen(statt 12 kwh,vielleicht 25 kWh)
Das stellt sich die Frage,wer ein solches Auto kauft.

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Jürgen Kühner
Jürgen Kühner (J-M-K) - 30.09.2012 23:13 Uhr

und wenn die nächste Absatzkrise

kommt, dauert es nicht lange bis zur nächsten Abwrackprämie.

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Gert  Redlich

Eigentlich könnte es ein 10.000 Euro E-Mobil schon geben, aber "sie" wollen es nicht.

Vor einigen Jahren habe ich mir intensiv Gedanken gemacht, wie man solch ein E-Auto mit durchaus vorhandener Technologie konstruieren könnte und auch bauen könnte.
Auf siromobil punk de habe ich die Gedanken sauber skizziert und vielen "Kontakten" / Freunden vorgestellt. Nach einiger Zeit wurde mir "zugetragen", daß ich ja recht hätte, aber das Wichtigste leider ignoriert habe:
"Störe meine Gewinne nicht !!" Das gilt auch für den Staatskonzern VW und den Pleitegeier OPEL und das ist eigentlich die Schweinerei. "Sie" wollen das E-Auto ja gar nicht, solange Sie noch Benzinschlucker mit 80% Marge verkaufen können.

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Heinrich Franzen

Nur Fragen über Fragen,

mit der Bitte um Information und Aufklärung...
* Warum der Umweg über Batterie, wenn Busse/Uboote schon mit Brennstoffzellen fahren?
* Warum das Kriterium der Reichweite? Denn Eltern, die Ihre Kinder sicherheithalber mit dem Range Rover zum Kindergarten fahren, nutzen für weitere Wege sowieso den "Flieger".
*Warum EEG, aber Elektro-Auto Nee?
*Warum nicht die Frage, wer hat an der Uhr gedreht?
*Warum Rauchen nur im gelben Quadrat, aber Auspuffrohre, wie genormt, in Nasenöffnungshöhe der Kinderwagenfahrer.
Fragen über fragen, aber in Absurdistan gehen die Lichter aus. Aber wo und wie geht die Sonne morgen und in den folgenden Jahren auf?

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Karsten Schmidt

In Frankreich

bekommt man 7000 € geschenkt, wenn man eine Riesenbatterie spazierenfährt ?
Deutschland sollte wirklich schleunigst aus der EU austreten

E-Autos sind absoluter Mist. Man kennt doch Batterien aus dem Rasierer, dem Telefon etc.
Überall sind sie launisch und letztlich ein teurer Wegwerfartikel, dessen Leistung nicht konstant bleibt !

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Heinz Thieme

Ach nein, jetzt fällt es also schon auf, dass die Chancen schlecht für das Elektro-Auto stehen

Man muss sich erinnern, dass das Elektro-Auto bereits zweimal gescheitert ist. Bei der ursprünglichen Entwicklung des Automobils war der Elektroantrieb schon entwickelt. Dann wieder in den 30-er Jahren. In der Nachkriegszeit fuhren in Berlin und anderen Städten zahlreiche Elektrofahrzeuge, meist als Kleintransporter für die Post und als Lieferfahrzeuge. Der im Vergleich zum Tank beim Fahrzeug mit Verbrennungsmotor fehlende Energiespeicher machte den Elektrofahrzeugen beide Male den Garaus. Und das wiederholt sich jetzt. Ausserdem sollte man bedenken, dass die Elektro-Antriebseinheit schwerer als diejenige mit Verbrennungsmotor ist, die Bewältigung der für akzeptable Fahrleistungen erforderlichen Spannung und Stromstärke beträchtliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Die Ladeproblematik ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, man muss ja mit einem Elektro-Auto unvergleichlich grössere Energiemengen speichern als z.B. bei einer elektr. Zahnbürste.

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Wolfgang Richter

Richtig

Ein Produkt wie E-Autos muß sich am Markt durchsetzen.
Da es mangels geigneter Batterietechnik (die wohl noch Jahrzehnte auf sich warten läßt) nur für gut 100km Nominal-Reichweite reicht (also mit realistischem Fahrprofil und etwas Reserve nur für 30-35km Radius), sind solche Kutschen eben nur Großstadt- und Kurzstreckenautos.
Und erfüllen nicht den Freiheitstraum des Jederzeit-Überallhin-Fahrens. So etwas will der freiheitsliebende Normalmensch nicht, zumindest nicht als Erst-Auto.
Da haben sich unsere Öko-Verzichtsapostel eben etwas verrechnet.
Warum soll jetzt schon wieder der Steuerzahler einspringen?

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 30.09.2012 20:47 Uhr

Deutsche Hersteller bieten keine konkurenzfähigen E-Autos an,

da ergibt eine Subvention wirklich keinen Sinn, das hat die Regierung verstanden. Französische Hersteller bieten an, also generiert es in Frankreich makroökonomisch sehr wohl einen Vorteil. Den hat PSA durch die "freiwillige" Aufgabe des hochvolumigen Iran Geschäfts auch nötig.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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