General Motors kooperiert nicht nur mit PSA Peugeot Citroen, sondern beteiligt sich auch an dessen Kapital. Fortan werden sie also gemeinsam in Verhandlungen mit Zulieferern treten und vielleicht noch ein paar Cent mehr rausquetschen.
Das lässt die Börse frohlocken, kurzfristig. Jenseits der Möglichkeit, Türsteuermodule oder ähnlich unsichtbare Gleichteilchen einzusetzen, erschließt sich die Logik nicht.
Mit den in Aussicht gestellten Synergien erkauft man sich Reibereien, die man sich zwischen einem französischen Familienbetrieb und einer amerikanischen Kapitalgesellschaft kaum größer ausmalen könnte.
Man muss sich nur unter alten Recken von Fiat umhören, die haben ihre Lektion mit GM gelernt. Im übrigen machen Opel, Peugeot und Citroen grosso modo Autos in denselben Segmenten, in denselben Ländern mit denselben Schwierigkeiten. Bei beiden sind Fabriken von Schließung bedroht.
Wo soll die gemeinsame Zukunft liegen? Im Würgegriff des ideenlosen Spardiktats? Der französische Löwe muss stärker getroffen sein als bekannt, sonst könnte sich dessen Herr Philippe Varin nicht auf ein solches Geschäft einlassen.
Nichtschwimmer
harald krauss (wowman)
- 02.03.2012, 14:11 Uhr
Was bedeutet das für Opel?
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 01.03.2012, 20:31 Uhr
Hallo Holger Appel - wieso bittere Wahrheit?
gisbert heimes (gisbert4)
- 01.03.2012, 19:44 Uhr