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Automobilindustrie Bei BMW sinkt die Marge trotz eines Rekordgewinns

13.03.2003 ·  BMW hat im vergangenen Jahr wie erwartet einen Rekordgewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich mit dem Jahr 2001 um 55 Millionen auf knapp 3,3 Milliarden Euro.

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Bayerische Motoren Werke (BMW) AG, München. Der Automobilhersteller hat im vergangenen Jahr wie erwartet einen Rekordgewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich mit dem Jahr 2001 um 55 Millionen auf knapp 3,3 Milliarden Euro. Den Jahresüberschuß verbesserte BMW um 8,3 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro. Den Aktionären wird eine unveränderte Dividende von 0,52 Euro je Stamm- und 0,54 Euro je Vorzugsaktie vorgeschlagen. Der Kurs der Stammaktie, der in den vergangenen Wochen stark unter Druck geraten war, erholte sich am Donnerstag und stieg bis zum Nachmittag im Markttrend um rund 5 Prozent auf 22,25 Euro. Im Gegensatz zum Vorjahr wagt BMW in der Dividendenmeldung noch keine Prognose. Erwartet wird diese vom Vorstand am kommenden Mittwoch in der Bilanzpressekonferenz. Bisher hat der Konzern nur angekündigt, den Absatz (2002: 1,057 Millionen Autos) für die beiden Marken BMW und Mini abermals zu steigern. Nach den ersten zwei Monaten steht insgesamt ein Plus von 1,6 Prozent auf 154 610 Einheiten in der Unternehmensstatistik, bei BMW allein vor dem Modellwechsel der Fünfer-Reihe zur Jahresmitte aber ein Minus von 7,7 Prozent. Den Umsatz hat BMW, wie bereits Ende Januar berichtet, um 9,9 Prozent auf den Höchstwert von 42,28 Milliarden Euro gesteigert. Aus der Entwicklung von Erlös und Gewinn ergibt sich ein Rückgang der Umsatzrendite vor Steuern von 8,4 auf 7,8 Prozent. Grund dafür ist die Produkt- und Marktoffensive des Konzerns, die in diesem Jahr die Rendite weiter belasten dürfte. Im Segment Automobile mit den Marken BMW und Mini steigerte das Unternehmen den Umsatz um 13,8 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro, den Gewinn vor Steuern aber nur um 3,3 Prozent auf 2,88 Milliarden Euro. Bereinigt um einen Sondereffekt 2001 ist dieser Ertragswert allerdings um 6,1 Prozent gestiegen. Bei Motorrädern nahm der Umsatz um 6,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro zu, der Gewinn vor Steuern um 1,7 Prozent auf 60 Millionen Euro. In der Sparte Finanzdienstleistungen stieg das Ergebnis vor Steuern am stärksten. Es legte um 8,2 Prozent auf 422 Millionen Euro zu, der Umsatz erhöhte sich um 9,3 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Deutschland ist mit einem Absatz von mehr als 258 000 Automobilen (plus 5 Prozent) der größte Markt für BMW geblieben. (him.)

Quelle: him. / Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2003, Nr. 62 / Seite 16
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