06.11.2004 · Die drohende Schließung eines Opel-Werkes in Deutschland scheint nach Medienberichten bei General Motors kein Thema mehr zu sein. GM-Europa-Chef Henderson setzt offenbar auf eine Belebung des Geschäfts.
Nach den Zugeständnissen des Opel-Betriebsrates sind Werkschließungen in Deutschland laut einem Medienbericht kein Thema mehr.
Auch der Personalabbau werde geringer ausfallen als zunächst geplant, berichtet die Branchenzeitung „Automobilwoche“ unter Berufung auf die Zentrale von General Motors Europe (GME) in Zürich.
Hoffnung auf Geschäftsbelebung
Zugleich habe GME-Europe-Chef Fritz Henderson Hoffnung auf eine deutliche Belebung des Geschäfts geschöpft. In einem Brief an die Mitarbeiter des Konzerns, der der „Automobilwoche“ vorliegt, schreibt Henderson, vor allem „im russischen Markt und am unteren Ende des europäischen Automobilmarktes“ gebe es ein großes Potential.
Für den neuen Astra Caravan lägen „über 26.000 Vorbestellungen“ vor. Der Auftragseingang sei in den vergangenen vier Wochen „beachtlich angestiegen“. Henderson hofft demnach bis 2010 auf ein jährliches Wirtschaftswachstum in Westeuropa von „über zwei Prozent“, was für GME allein „bei gleich bleibenden Marktanteilen über 32.000 zusätzliche Verkäufe“ bedeute.
Seit Jahresbeginn habe GME die Verkäufe um rund 30.000 Einheiten oder 2,4 Prozent gesteigert, während der Markt nur um 2,3 Prozent gewachsen sei.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2484 | −0,03% |
| Rohöl Brent Crude | 106,85 $ | −0,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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